Archiv für die Kategorie ‘Events/Veranstaltungen’

Der erste Pfälzer Leberwurstwettbewerb veranschaulicht das große Leistungsspektrum des Fleischerfachgeschäfts

Dezember 1, 2009

Ludwigshafen. Insgesamt 51, überwiegend aus der Pfalz stammende Fleischerbetriebe beteiligten sich am 1. Pfälzer Leberwurst-Wettbewerb. Zugelassen waren alle Arten von Leberwurst-Kreationen und –Pasteten. 132 Kostproben unterlagen den strengen Qualitätsauflagen der neutralen Fachjury, die sich aus Vertretern von Innungen, der Handwerkskammer, von zwei Kreisverwaltungen sowie Landfrauen, Veterinären und einem Experten des Mainzer Ministeriums für Verbraucherschutz zusammensetzte.

„Vor dem Urteil der Jury hat nur Qualität Bestand!“
Foto: VAN HEES GmbH

An der Organisation und der Moderation der Veranstaltung waren VAN HEES Convenience-Spezialist Sven Tholius und seine Frau Neslihan maßgeblich beteiligt. Wie das Gewürzunternehmen dazu mitteilt, kreierten sie zusammen mit den Auszubildenden der Innungsbetriebe schmackhafte Leberwurstdelikatessen in außergewöhnlicher Angebotsform, die gerne von den Besuchern der Veranstaltung verkostet wurden. Die Bewertungsmaßstäbe hätten sich dabei an folgenden Kriterien orientiert: Äußere Herrichtung und Beschaffenheit Aussehen, Farbe und Zusammensetzung, sowie Konsistenz, Geruch und Geschmack

DFV-Präsidiumsmitglied Heinz-Werner Süß (Mitte) sowie VAN HEES Convenience-Spezialist Sven Tholius (außen rechts) und Neslihan Tholius (außen links) mit Wettbewerbs-Teilnehmerinnen und -Teilnehmern“
Foto: VAN HEES GmbH

Als Sieger seien folgende Teilnehmer ausgezeichnet worden: Wolfgang Hardt/Limburgerhof für Hausmacher Leberwurst und Grobe Kalbsleberwurst Dieter Vogt/Hassloch für Kalbsleberwurst und Jürgen Pelgen/Neustadt für Leberwurstpastete In allen prämierten Spezialitäten seien zur Freude der VAN HEES GmbH Gewürze und Gütezusätze des Gewürzunternehmens verarbeitet worden.

Fazit:

Ein gut organisierter Wettbewerb obiger Art erregt stets öffentliches Interesse. Die bewusste Einbindung des Konsumenten bei der Verkostung sorgt für die so wichtige Mund-zu-Mund-Propaganda. Die Begeisterung der Auszubildenden für ihren Beruf wird gefördert. Die Teilnehmer konnten die Gelegenheit nutzen, die handwerkliche Qualifikation ihres Betriebes dem Endverbraucher zu vermitteln. Gleichzeitig dient der Wettbewerb der Profilierung der gesamten Fleischer/Metzger-Branche und somit des Fleischerfachgeschäfts schlechthin. Denn: die besondere Qualität und Leistungsfähigkeit handwerklich strukturierter Fleischerfachgeschäfte konnte offensichtlich durch die Vielfalt schmackhafter Kreationen eindrucksvoll verdeutlicht werden.

Es grüßt sie herzlich
Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Blog-Moderator)

Kompetenz-Steigerung der besonderen Art

November 12, 2009

Sehr geehrter Herr Fleischer/Metzgermeister,

in der Zeit vom 22. bis zum 24. Oktober 2009 fand ein Schinkenschneideseminar für Ibérico-Schinken im spanischen Guijuelo/Salamanca statt. Ein Konsortium spanischer Hersteller hatte seinen über deutsche Messeteilnahme gewachsenen Kontakt zum DFV (Deutscher Fleischer Verband) genutzt, interessierten deutschen Fleischer/Metzgermeistern und/oder Meisterfrauen die Möglichkeit zu geben, sich im professionellen (Ibérico-)Schinkenschneiden fortzubilden.

Organisator war der Pressesprecher des DFV, Gero Jentzsch . Ansprechpartnerin vor Ort war Christine Michels de Echaníz.

Ich hatte jetzt die große Freude, von zwei Teilnehmerinnen aus Schleswig-Holstein, Christa und Johanna Fritze aus der Fleischerei Jürgen Fritze in 24326 Kalübbe persönliche Eindrücke vermittelt zu bekommen, die ich nachstehend wiedergebe.

In Spanien habe man zunächst durch den Besuch von Produktionsstätten inkl. Schweinezucht bei Beher (Bernardo Hernandez S. A.) eine Vorstellung davon gewonnen, wie gewissenhaft (auch die vorgeschriebene Fütterungsart der Ibérico-Schweine würde ja bekanntlich amtsärztlich kontrolliert) und wie aufwändig der Schinken hergestellt würde. Ein Besuch im Verkaufs-Standort Monte Mayor (Embutidos y jamones Monte Mayor) habe deutlich gemacht, wie unterschiedlich die Konsumgewohnheiten in Spanien und Deutschland seien. Der Spanier kaufe seine Lebensmittel, und primär seinen Ibérico-Schinken gern im Stück, während der Deutsche durchaus auch einzelne Scheiben erwerbe.

Derartig eingestimmt habe man sodann der Schulung im Fleischforschungs-Zentrum „Instituto Tecnológico Agrario De Castilla Y León“ entgegengefiebert. Dort sei man im professionellen Schinkenschneiden von einem ausgesprochenen Spezialisten unterrichtet worden, der als „Erfinder des Schinkenbocks“ vorgestellt worden sei.

Man sei zunächst eingewiesen worden, wie man den Schinken einspannt.

Fritze, Johanna - Cortadora de jamón - IMG_3200

„Fritze, Christa – jetzt wird es ernst!“

Foto: „Instituto tecnológico agrario de castilla y leon“

Aufgeschnitten würde der Ibérico sodann grundsätzlich mit einem speziellen Messer mit einer ganz dünnen und ziemlich langen Klinge, um entsprechend dünne, geschmacksintensive Scheiben schneiden zu können. Entscheidend sei letztlich auch die Winkelstellung des Messers, das möglich flach zum Schinken stehen und schwungvoll gehandhabt werden solle.

Fritze, Johanna Die ersten vorsichtigen Versuche IMG_3199-1

„Fritze, Johanna – die ersten vorsichtigen Versuche!“

Foto: „Instituto tecnológico agrario de castilla y león“

Fritze, Christa (li) und Johanna IMG_3475-1

„Das Diplom muss hart erarbeitet werden!“

Foto: „Instituto tecnológico agrario de castilla y león“

Man habe sich schließlich seit längerem über keine Auszeichnung mehr so gefreut, wie über das jeweilige Diplom (beispielhafter Link zum Diplom Christa Fritze Schinkenschneideseminar Guijuelo Spanien – Diplom Christa Fritze), das man vor Ort überreicht bekommen habe.

Mein Fazit: Hier bietet sich für deutsche Fleischereien/Metzgereien eine Profilierungs-Chance. Aufgrund der deutschland-typischen differenzierten Konsumgewohnheiten (Kauf des Schinkens in Scheiben, leichte Ungeduld bei Wartezeiten) benötigt ein spanischer Schinkenhersteller des Marken-Produktes Ibérico, das im Stück in den Handel gelangt, zur Optimierung seiner Verkaufsanstrengungen insbesondere auch die Unterstützung der Fleischerei-Betriebe.

Ein deutscher Fleischermeister mit internationalem Schinkenangebot könnte somit durch ein „Schinkenschneide-Diplom für Ibérico“ und die dadurch manifestierten Fähigkeiten sein Profil in der Wahrnehmung durch die Kundschaft schärfen. Die durch das Diplom unterstützte Kompetenz-Steigerung könnte sich auf sein gesamtes Schinken-Angebot übertragen. Es dient der Abgrenzung nicht nur gegenüber Supermärkten sondern auch gegenüber anderen „Fleischereien auf Augenhöhe“, die bereits gar Ibérico standardmäßig im Angebot haben.

Ich würde mich freuen, wenn mir die Fleischerei Jürgen Fritze gelegentlich einmal die Erfahrungen und Kommentare schildern könnte, die man vor Ort in Schleswig-Holstein zwischenzeitlich im Ladengeschäft diesbezüglich sammeln konnte. In diesem Sinne grüße ich Sie herzlich

Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Blog-Moderator)

Auch in puncto Kundenbegeisterung ganz vorn dabei: „DER Ludwig rockt!“

Oktober 31, 2009

Sehr geehrter Herr Fleischer/Metzgermeister,

viele Topics verschiedener Autoren hier auf Fleischer/Metzger-Blog widmen sich dem Thema „ Kunden-Wünsche wecken und Kunden-Wünsche erfüllen“. Ein weiterer wesentlicher Themen-Schwerpunkt lautet: „Begeisterung vermitteln“. Erfreulicherweise gehen der Blog-Administration hierzu im Interesse der handwerklich strukturierten Fleischer/Metzgerbranche immer wieder Erfahrungsberichte, Erfolgsbeispiele, Vorbild gebende Anregungen zu.

So konnte der mir persönlich bekannte Metzgermeister Dirk Ludwig, Inhaber der Metzgerei Der Ludwig im osthessischen Schlüchtern jüngst von einer ganz speziellen Form von Kundenbegeisterung in seinem Ladengeschäft berichten. Zwar war seine verehrte Kundschaft von ihm seit jeher besondere Initiativen und Konzepte gewohnt wie die „gläserne Produktion“, (der Kunde kann das Treiben in der Produktion verfolgen) oder persönliche Beratung in Sachen gesunde Ernährung in Schulen und Kindergärten – jedoch staunten auch die Jüngeren nicht schlecht, als  an einem September Abend um 17 Uhr 30 eine sechsköpfige Rockband live in der Metzgerei spielt und unplugged Klassiker der Rockmusik zum Besten gibt.

Die Vorgeschichte:

Dirk Ludwig nutzt seit geraumer Zeit das moderne Online-Kommunikationsmittel Twitter. In dieser modernen Form von Nachbarschaftshilfe gibt man ganz bewusst dem Zufall eine Chance. Und der Zufall trat ein – und wie!

Wie Dirk Ludwig dazu mitteilt, hatte er über sein Online-Tagebuch hilfreiche Tipps für die Neuanschaffung eines mechanischen Helfers für die Metzgerei gesucht und prompt einen Hinweis von der Rockband  Y – The Best of Rock bekommen.

Das Besondere daran: Dirk Ludwig hätte sich jetzt für den Hinweis bedanken und zur Tagesordnung übergehen können. Doch er dachte weiter, er wollte mehr; er überlegte, wie er diese ungewöhnliche Begegnung zu einer beiderseitigen Win-Win-Situation ausbauen könnte.  Seine Aufgeschlossenheit für Neues und sein Interesse, „immer schon mal ein paar Riffs auf der Gitarre zu lernen“ habe bei ihm die Entscheidung reifen lassen, die sechsköpfigen Stimmungsmacher zu einer Unplugged Session zu sich nach Schlüchtern  in sein Ladengeschäft einzuladen. Denn: er hoffte, seinen Kunden mit handgemachter Rockmusik eine besondere Freude machen, einen Zusatz-Nutzen stiften zu können.  Die Rechnung, so Dirk Ludwig, sei aufgegangen.  Es sei eine richtig schöne Stimmung im Laden gewesen. Und selbstverständlich seien die Musiker in Gegenleistung mit einer deftigen Grillplatte verwöhnt worden. Und da Rock’n Roll und Steaks schon immer gut zusammen gepasst hätten, soll es nicht die letzte Begegnung dieser Art gewesen sein.  Soweit der Metzgermeister.


Erfolgsgründe und Langzeitwirkung

Von Bedeutung sind hier gleich mehrere Erfolgs-Faktoren

  • Dirk Ludwig denkt und handelt kunden-orientiert. Man ist zudem ständig offen für Neues, für Anregungen, für kreative Imitation von Erfolgsbeispielen auch anderer Branchen.
  • Man ist stets bereit, dem Kunden einen Zusatz-Nutzen zu bieten.
  • Man nutzt die Möglichkeiten, die das World Wide Web nun einmal bietet, sei es wie hier im Fleischer/Metzger-Blog, über einen eigenen Newsletter-Versand, eine eigene regelmäßig gepflegte und aktualisierte Website inkl. Webshop sowie seit geraumer Zeit auch über eine eigenes Blog, auf das wir hier im nebenstehenden Frame verlinkt haben.
  • Mehr noch: man ist offensichtlich auch ganz konkret auf der systematischen Suche nach umsetzbaren Ideen und Empfehlungen auch aus anderen Branchen , indem man seit geraumer Zeit auch das  o. e. moderne Online-Kommunikationsmittel Twitter nutzt.
  • Durch die Vielzahl ihrer Aktivitäten und Vernetzungen ist für die Metzgerei DER Ludwig die Wahrscheinlichkeit von „Zufalls-Bekanntschaften“ recht groß, wie die obige Twitter-Aktion beweist. Zwar beruhen auch viele große Entdeckungen/Erfindungen der Geschichte auf Zufällen. Der Zufall tritt –wie auch im geschilderten Fall- in aller Regel aber erst dann ein, wenn hierzu der Boden bereitet ist. Und der Zufall wird erst dann zu einem wirtschaftlichen Erfolg, wenn die Fähigkeit und die Bereitschaft vorhanden sind, die durch den Zufall gegebene NEUE Konstellation a) auch zu erkennen und b) auch zu nutzen. Die betreffenden Voraussetzungen waren im Falle der Metzgerei DER Ludwig gegeben.
  • Die Nachhaltigkeit der Aktion zeigt sich u. a. in Pressemeldungen, im vorliegenden Fleischer/Metzgerblog-Beitrag, in Mund-zu-Mund-Propaganda sowie in einer großen Vielzahl von  Kundenrückfragen, wann denn eine solche Aktion wiederholt werden könne. Das ist Kunden-Begeisterung pur! So bleibt DER Ludwig nicht nur Stadtgespräch.
  • Fazit:

    Wie genial die Idee war, können Sie am besten erkennen, wenn Sie einmal überlegen, in welchem Verhältnis hier Aufwand und Ertrag zueinander stehen.

    Ich grüße Sie herzlich
    Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Blog-Moderator)

    P.S. Weiterer Zusatz-Nutzen: Das Konzert soll nicht nur die Kunden sondern auch die Mitarbeiter erfreut haben.
    Videos zum Auftritt vom 09. Sept. 09 in der Metzgerei DER Ludwig unter http://www.y-band.de/ytv.html (dort bitte scrollen)

    Von der Auszeichnung mit dem „Sonderpreis für innovative Nachwuchsförderung“ bis zur „Convenience-Show“: VAN HEES setzt auf der SÜFFA 2009 Akzente!

    Oktober 27, 2009

    Sehr geehrter Herr Fleischer/Metzgermeister,

    neben Neuheiten in Schauvitrinen und dem Thekendisplay mit besonderen Spezialitäten ist eine Frontcooking-Station ein besonderer Anziehungspunkt für die Besucher des VAN HEES-Standes in Halle 8 auf der SÜFFA 09 in Stuttgart.

    P1040594

    „Impressionen vom VAN HEES-Messestand in Halle 8 B 21 auf der Stuttgarter SÜFFA“

    Foto: VAN HEES GmbH

    Das offene helle Standkonzept mit übergroßen Bildmotiven bietet viel Platz für Informationen und ausgiebige Fachgespräche. Wie das Foto zeigt, wird das Angebot an innovativen Neuentwicklungen des Wallufer Gewürzunternehmens während der Messelaufzeit interessiert aufgenommen. Bereits früh am Morgen des Eröffnungstages (Sonntag, 18. Oktober 2009) jedoch macht sich das Unternehmen selber Konkurrenz.

    Denn es soll der „Sonderpreis für innovative Nachwuchsförderung“ aus den Händen von Staatssekretär Drautz und Landesinnungsmeister Matthes in der Halle 6  entgegengenommen werden.

    Und deshalb haben sich schon frühzeitig am Sonntagmorgen  um 9 Uhr die ersten Gäste im Forum der Halle 6 eingefunden, um dort auch ganz sicher einen Platz zu ergattern. Sie alle wollen genau wie ich dabei sein, wenn die diesjährigen Preisträger des SÜFFA-Innovationspreises vorgestellt wurden. Der Preis steht für „innovative, zukunftsweisende Produkt- und Arbeitslösungen“ und wird vom Landesinnungsverband Baden-Württemberg des Fleischerhandwerks ausgeschrieben. Er wird anlässlich der Stuttgarter SÜFFA 2009 erst zum zweiten Mal verliehen.  Gemäß Information der SÜFFA-Pressesprecherin hatten sich dieses Jahr insgesamt 15 Betriebe in den drei Kategorien Technik, Produkte und Marketing mit 18 Ideen beworben.

    Sonderpreise

    Zudem werden in diesem Jahr Sonderpreise durch die Jury vergeben, deren einer, nämlich der „Sonderpreis für innovative Nachwuchsförderung“ an die VAN HEES GmbH geht Das Wallufer Gewürzunternehmen soll für sein Seminar-Konzept „Lust auf Erfolg – das Auge isst mit“, das später zur DSDFD-Show „Deutschland sucht den Food-Designer“ erweitert wurde, ausgezeichnet werden.

    Der Bedeutung der Veranstaltung entsprechend wird das Auditorium offensichtlich hochkarätig besetzt sein. Mein erster Blick auf die reservierten Plätze erkennt dort u. a. die Namen Dr. Reinhard von Stoutz, Kurt Matthes, Heinz-Werner Süß und Manfred Rycken.

    Die Begrüßung der Gäste und Würdigung der Preisträger liegt in den bewährten Händen von Staatssekretär Richard Drautz. Und es ist sodann Dr. Reinhard von Stoutz vom DFV vorbehalten, den Begriff Innovation eingängig zu erläutern. Er sieht in einer Innovation einerseits einen „Rückkopplungsprozess, der Anregungen in Neuerungen umsetzt, die nachhaltig Veränderungen nach sich ziehen.“ – Eine Innovation, so fährt er fort, sei andererseits aber erst dann gegeben, wenn eine Neuerung auch wirtschaftlich erfolgreich sei.

    Um zehn Uhr ist es dann soweit: VAN HEES Marketing-Leiter Robert Becht kann den diesjährigen „SÜFFA-Sonderpreis für innovative Nachwuchsförderung“  entgegen nehmen. Er wird an VAN HEES verliehen für das von Fleischer-Innungen unterstützte Seminar-Konzept „Lust auf Erfolg“, das in vielen Veranstaltungen bundesweit junge Menschen als Nachwuchs für Berufe im Fleischerhandwerk begeistern konnte.

    Am Nachmittag bekommen die Messebesucher Gelegenheit, unter dem Motto „Deutschland sucht den Food-Designer“ am selbem Standort eine Kurzfassung einer solchen Veranstaltung live zu erleben. Hierzu hatten auch an diesem Tag 160 Auszubildende in einem separaten Raum der Halle die Gelegenheit genutzt, unter der fachmännischen Leitung von VAN-HEES-Convenience-Produktmanager Sven Tholius und seiner Frau Neslihan Tholius Näheres über das Berufsbild des Fleischers zu erfahren und zudem ihre Kreativität bei der Herstellung und Präsentation von Convenience-Produkten gemäß prüfungsrelevanter Aufgaben voll zu entfalten.

    Obschon ich auch hier wieder überpünktlich bin, habe ich Schwierigkeiten, überhaupt einen Sitzplatz im Forum zu bekommen; denn der Andrang ist unglaublich. Denn jetzt ist das Forum auch Anlaufstelle für Jugendliche, die die Zielgruppe der Show sind.

    Nach einleitenden Worten von DFV-Präsidiumsmitglied Heinz-Werner Süß gelingt es VAN-HEES-Convenience-Produkmanager Sven Tholius und seiner Frau Neslihan, auch die Jugendlichen innerhalb weniger Minuten in ihren Bann zu ziehen.

    SUE_09_P_043

    „Sven Tholius in voller Konzentration!“

    © BILDNACHWEIS: MESSE STUTTGART SÜFFA 2009


    Ein Film über die Veranstaltung in Rothenburg wird gezeigt, der vermitteln soll, „welche Begeisterung man bisher auslösen konnte“.

    Die eigentliche Show beginnt mit einem anschaulichen Vergleich zwischen den Berufen Fleischer und Koch; Sven Tholius demonstriert hierzu exemplarisch einige der vielfältigen Möglichkeiten, die insbesondere ein Fleischer habe, seine Kreativität umzusetzen. Hierbei wird er kompetent von Neslihan Tholius unterstützt.

    Unter der Aufforderung „Jetzt wird Atmosphäre geschaffen“ gelingt es sodann den Azubis, die Bühne innerhalb kürzester Zeit komplett zu verändern. Jetzt beginnt das auf die Großleinwand übertragene Show-Kochen; es gilt, Begeisterung zu wecken. Die akustische Beschallung in Disco-Lautstärke gibt der Show zusätzliche Impulse. Derartiges muss man wirklich einmal live erlebt haben, um die besondere Faszination zu spüren, die von einer solchen Veranstaltung ausgeht.

    Ein Fleischer-Ehepaar und zwei Jugendliche können als Test-Esser gewonnen werden.

    SUE_09_P_045

    „Sven Tholius serviert!“

    © Bildnachweis: MESSE STUTTGART SÜFFA 2009

    Ein Wettbewerb zweier Gruppen Jugendlicher im „Schnitzel-Machen“ hebt die Stimmung.

    Ein Clip mit dem Titel „Eine Reise in die Vergangenheit“ demonstriert sodann  unter der fachkundigen Erläuterung des Sven Tholius, wie sich Optik, Produkte und Warenpräsentation im Fleischergeschäft im Laufe der Zeit verändert haben. Es wird veranschaulicht, wie sich der Convenience-Trend manifestiert. „Die Spezialitäten“, so Sven Tholius, „hätten sich verändert, weil sich der Mensch verändert habe“.

    Dann servieren Azubis, von Musik  und aktuellen Filmclips  begleitet, ihre Fingerfood-Produkte, die von Hostessen an das Auditorium gereicht werden. Das schafft Atmosphäre, denn jetzt ist plötzlich ein Jeder „Testesser“.

    Den Abschluss der Show bildet ein Catwalk der von Neslihan Tholius gestylten Azubis, die voller Stolz und unter Applaus der Besucher die Bühne verlassen.

    Abschließend lüftet Jürgen Georg Hüniken, der Vorsitzende in der Geschäftsführung der VAN HEES GmbH ein Geheimnis: Er sei ursprünglich ein wenig skeptisch gewesen, als ihm die Idee der Show erstmals vorgetragen worden sei. Er sei sogar anfänglich dagegen gewesen.  Sven Tholius jedoch habe mit einem gewissen „zivilen Ungehorsam“ letztlich auch ihn überzeugt.

    Fazit:

    Hier ist es VAN HEES in vorbildlicher Weise gelungen, die Möglichkeiten der SÜFFA zu nutzen, gleichermaßen Fachpublikum und Jugendliche zu begeistern.

    Auch auf der SÜFFA konnte VAN HEES wiederum wertvolle Akzente setzen, das Berufsbild des Fleischers ins rechte Licht zu rücken.

    Die Jugend konnte erkennen, wie interessant und vielseitig der Beruf des Fleischers ist. In dem Zusammenhang betonte Jürgen Georg Hüniken anlässlich eines Gesprächs mir gegenüber, wie wichtig es sei, dem Kunden Neues zu zeigen. Hierzu sei die Kreativität des Einzelnen gefordert. Bei den Azubis müsse man dabei ganz bewusst über anfängliche geschmackliche „Irrungen“ hinwegsehen. Entscheidend sei vielmehr, bei den Auszubildenden die Bereitschaft und den Willen zu fördern, kreativ zu sein.

    Für ein Fleischer-Fachgeschäft  ist ein weiterer Aspekt entscheidend.

    VAN HEES gelingt es hier offenbar mit seinen Open-Air-Veranstaltungen, die Wahrnehmung einer Fleischerei/Metzgerei beim Endverbraucher Stück für Stück zu  verbessern.

    VAN HEES denkt hier ganz offensichtlich über seine unmittelbar vorgelagerte Zielgruppe, die Fleischer/Metzger hinaus und kümmert sich um das Erscheinungsbild des Fleischers/Metzgers beim Endverbraucher. Die entsprechenden Show-Aktivitäten kommen folglich nach und nach der gesamten Branche zu gute, indem sie dazu beitragen,

    das generelle Image der Fleischerei (und folglich auch der Ihrigen) zu erhöhen

    und sich gegenüber Supermärkten und  Discountern abzugrenzen.

    Das Besondere daran ist:

    VAN HEES hat aufgrund seiner Weitsichtigkeit und Kapitalkraft die Möglichkeit und die Bereitschaft, hier Dinge anzustoßen und umzusetzen, die sie als Einzelner sicherlich schon des Öfteren angedacht haben, aber mangels Zeit und Möglichkeiten nicht verwirklichen konnten.

    Vielleicht könnten auch Sie die obigen Anregungen nutzen, sich immer wieder zu fragen: Welche der vielen Möglichkeiten, die ich sowohl als kreativer Handwerker wie auch als Dienstleister habe, könnte ich als nächste zielgruppenkonform nutzen?

    In diesem Sinne grüße ich Sie herzlich

    Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Blog-Moderator)

    Im Dienste der Fleischer/Metzgerbranche: Eine geniale Idee wird konsequent deutschlandweit bekannt gemacht

    Oktober 23, 2009

    Sehr geehrter Herr Fleischer/Metzgermeister,
    als regelmäßigem Leser/Nutzer der Fleischer/Metzgerblog-Beiträge sind Ihnen Beitrags-Titel wie „Den Fleischer-Nachwuchs im Visier: Die VAN HEES Convenience Show – das Auge isst mit“ (15. Juni 2008) oder „Das neue Workshop-Seminar-Konzept der VAN HEES GmbH: Lust auf Erfolg – von der Idee zum erfolgreichen Produkt“ (22. März 2009) sowie „Deutschland sucht den Food-Designer“ (09. Juli 2009) sicherlich ein Begriff. Das Besondere daran: Das ist nur eine kleine Listung aus dem erfolgreichen VAN HEES-Workshop-Seminar-Konzept, das derzeit konsequent und kontinuierlich in den unterschiedlichsten Regionen Deutschlands vorgestellt wird.

    Der Grundgedanke des Seminar-Konzepts besteht darin, das Berufsbild des Fleischers für den Fleischernachwuchs attraktiv zu machen und für die Öffentlichkeit ins rechte Licht zu rücken.

    Getragen vom außergewöhnlich positiven Feedback bisheriger Veranstaltungen wurden zwischenzeitlich weitere Städte im deutschsprachigen Raum angesteuert. Die jüngste Exklusiv-Veranstaltung fand in Tübingen statt:

    Geladen hatten die Gewerbliche Schule Tübingen, die Fleischerinnungen Tübingen, Reutlingen, Freudenstadt und Zollernalbkreis sowie die VAN HEES GmbH aus Walluf zu einem „Seminar der etwas anderen Art“ mit dem Titel „DSDFD – Deutschland sucht den Food-Designer“.

    Der Termin: 13./14. Oktober 2009

    Ort: Hermann-Hepper-Turnhalle,
    Westbahnhofstr. 23
    72070 Tübingen

    Unter der zweitägigen Seminarleitung von Sven Tholius (Produktmanager für Convenience Spezialitäten in der VAN HEES GmbH) und Neslihan Tholius (Referentin für VAN HEES Seminare mit Schwerpunkt Stil- und Imageberatung) hatten die jungen Leute u. a. die Gelegenheit,

    mit viel Engagement und Ideenreichtum Delikatessen ganz besonderer Art zu kreieren
    verkaufsfördernde Präsentationen der Produkte kennen zu lernen
    aktuelle Aspekte der Kundenberatung vermittelt zu bekommen
    und die Mode- und Stylingberatung durch Neslihan Tholius auch persönlich umzusetzen.

    Wie Sven Tholius dazu mitteilt, nutzten 142 Azubis der Innungen Tübingen, Reutlingen, Zollernalb und Freudenstadt die Möglichkeit, am „Coaching-Seminar der Superlative“ mitzumachen. Begleitet wurden sie von 30 ausgewählten Schülern der regionalen Haupt- und Realschulen, die Interesse hatten, einen Einblick in den Beruf des Fleischers zu bekommen.
    Das nachstehende Foto vermittelt einen Eindruck der Aktivitäten.

    Tübingen DSDFD eventfotomeyer6323-3
    Produkt-Präsentation in der Hepper-Halle. Hier wird es deutlich: „Auch das Auge isst mit.“
    FOTO: JÜRGEN MEYER/GEA

    Auch in Tübingen wurde die zweitägige Werbeaktion für das Fleischerhandwerk am Abend des 14. Oktober durch eine mehrstündige Live-Aktion gekrönt, die den Teilnehmern und Teilnehmerinnen ermöglichte, gestylt vor einer Kulisse von geschätzten 1.200 Gästen ihr Können vorzustellen.

    Fazit:

  • Auch Innungsobermeister Günter Egeler, so Sven Tholius, sei vom vermittelten Berufsbild des Fleischers begeistert gewesen.
  • Die Regional-Presse, der Reutlinger General-Anzeiger, berichtete mit einem begeisternden Artikel. (Im Übrigen zeigte sich der Verlag mit dem Fotografen Jürgen Meyer auch ausgesprochen kooperativ, indem dieser spontan meiner telefonisch geäußerten Bitte entsprach, das o. a. Foto zur Veröffentlichung auf Fleischer/Metzger-Blog zur Verfügung zu stellen.)
  • Die Einbindung von 1.200 Gästen wird für die so wichtige Mund-zu-Mund-Propaganda weit über die Region hinaus sorgen.
  • Ich grüße Sie herzlich
    Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Blog-Moderator)

    SÜFFA 2009 – informativ und innovativ

    Oktober 19, 2009

    SUE_09_P_EPK_016 (18)

    Sehr geehrter Herr Fleischer/Metzgermeister,

    auch dieses Jahr ist die Messe Stuttgart wiederum Treffpunkt des nationalen und internationalen Fleischerhandwerks. Denn seit gestern hat die diesjährige SÜFFA 2009 (18. bis einschließlich 20.  Oktober)  in den zwei Hallen 6 und 8 ihre Tore für das Fachpublikum geöffnet.

    Wie die Messeleitung hierzu mitteilt, sei man auch dieses Jahr wiederum mit dem Anmeldestand trotz angespannter Wirtschaftslage zufrieden. Denn insgesamt 266 Aussteller aus zehn Ländern würden ihre neuesten Produkte und Entwicklungen präsentieren. Die Schwerpunkte der Ausstellungsgüter lägen in den Bereichen Arbeits- und Betriebstechnik, Geschäfts- und Ladeneinrichtungen sowie in den Sektoren Fleisch- und Wurstwaren, Handelsware, Feinkost, Rohstoffe, Hilfsmittel und Halbfabrikate sowie Verkaufsfahrzeuge Einen weiteren Schwerpunkt setzen die  EDV, Verkaufsförderung, Beratung und Dienstleistungen.

    Auch für fachgerechte Animation sei gesorgt. Hierzu zähle die beliebte Kollegenbörse, auf der fünf Metzgermeister Spezialitäten für Kollegen produzieren. Die internationalen SÜFFA-Wettbewerbe (wie z.B. der 5. Stuttgarter Schinkenwurst-Wettbewerb, Brühwurstwettbewerb u. a.) würden ausgetragen. Für Abwechslung sorge auch der bereits zum dritten Mal stattfindende Fingerfood-Wettbewerb mit Flying Buffet.

    Am gestrigen Sonntag hatte ich Gelegenheit, die Messe zu besuchen. Nachstehend erlaube ich mir, eine erste kleine Einschätzung der Messe und der Stimmung auf der Messe zu geben.

    Man sei, so der Tenor vieler der von mir kontaktierten Aussteller, in Anbetracht der gesamtwirtschaftlichen Lage mit verhaltenem Optimismus auf die Messe gekommen.

    Erfreulich sei die nach wie vor hohe Besucherzahl (gegen Sonntagmittag schoben sich die Fachbesucher stellenweise durch die Gänge). Der Fleischer/Metzgermeister als Kunde erwarte heute jedoch zuvor intensive Beratung, bevor er eine Kaufentscheidung fälle – und das gälte nicht nur für Investitionsgüter.

    Obschon die Messe nicht unbedingt als Ordermesse einzustufen sei, erachte man Präsenz als Pflicht, da die SÜFFA das richtige nationale wie internationale Publikum (auch für neue Kontakte) herausfiltere, das man nirgendwo schneller und direkter erreiche als auf einer gut organisierten Fachmesse. Der Innovationsdruck habe zugenommen, da die Fleischer/Metzgerbranche ihrerseits in hartem Wettbewerb stünde und von ihren Lieferanten Anregungen, Kreativität und vor allem Lösungsvorschläge erwarte. Die entsprechende Erwartungshaltung der Branche sei deutlich spürbar.

    So war es sicherlich auch kein Zufall, wenn auch die besonderen Aktivitäten im Forum der Halle 6 sich eines besonderen Zuspruchs erfreuten. Denn die Fach-Referate zu betriebswirtschaftlichen Themen inkl. neuer Marketing-Strategien sowie die Convenience-Show „Fleischer im Rampenlicht“ mobilisierten die Besucher. Einzelheiten hierzu sind einem weiteren Beitrag auf Fleischer/Metzger-Blog vorbehalten.

    Auch Sie sollten den Dienstag für einen Besuch nutzen! Lassen Sie sich inspirieren!

    Nachstehend die Daten der Messe:

    Veranstalter: Landesmesse Stuttgart GmbH                                                                                                                                                                                Laufzeit: So. 18. Oktober bis einschließlich Dienstag, 20. Oktober 2009
    Täglich geöffnet von 9 bis 18 Uhr

    Messeort: Neue Messe Stuttgart
    Flughafenstr. 50
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                               Hallen 6 und 8
    70192 Stuttgart

    Tel. +49 (0)711 185600
    Fax: +49 (0)711 185602440

    info@messe-stuttgart.de

    www.messe-stuttgart.de/sueffa

    Ich grüße Sie herzlich

    Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Blog-Moderator)

    Foto oben: Landesmesse Stuttgart GmbH

    „Oktoberfestfeeling“ und Nachwirkungen

    Oktober 11, 2009

    Sehr geehrter Herr Fleischer/Metzgermeister,
    sofern Sie Ihren Sitz in Bayern haben, wird es für Sie eine Selbstverständlichkeit gewesen sein, auch dieses Jahr wieder Ihre verehrte Kundschaft mit einer besonderen Aktion zur Zeit des traditionellen Münchner Festes im Oktober zu erfreuen.
    Wohnen Sie außerhalb Bayerns, werden Sie vielleicht Ihren Kunden soeben erst mit einer „bayerischen Woche“ und hausgemachten bayrischen Spezialitäten ein „Oktoberfestfeeling“ vermittelt haben.
    Und wahrscheinlich haben Sie sodann festgestellt: Die Aktion war auch dieses Jahr wieder ein voller Erfolg.

    Die Erfolgsgründe sind hier mannigfaltig:
    Sie liefern Ihrer Kundschaft eine willkommene Abwechslung.
    Durch die zeitliche Begrenzung der Aktion erzielen Sie besondere Aufmerksamkeit und erhöhen die Wertigkeit Ihrer Erzeugnisse.
    Bayrische Produkte erfreuen sich auch überregionaler Beliebtheit.
    Durch eine zeitliche Überschneidung des traditionellen Münchner Festes im Oktober mit Ihrer Aktion profitieren Sie indirekt von der Aufmerksamkeit, die dem Ereignis überregional in den Medien gewidmet wird.

    Mehr noch:
    Nach Aktionsende werden Ihre bisherigen regional-typischen Produkte von Ihrer Kundschaft ihrerseits wiederum als willkommene Abwechslung (mit positiven Folgen für die Wertschätzung) wahrgenommen. Das ist das Eine. Andererseits: Bei einigen Ihrer Kunden könnte das besondere Geschmackserlebnis anlässlich Ihrer „bayerischen Woche“ noch eine Weile Ihren Verkauf stabilisierend nachwirken. Wundern Sie sich also deshalb nicht, wenn zurzeit bei Ihnen „Hax’n“ immer noch verstärkt nachgefragt werden.

    Herzliche Grüße sendet
    Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Blog-Moderator)
    ees

    Herbst-Saison

    August 28, 2009

    Die Grillsaison hat ihren Zenith überschritten. Und auch in den südlichen Bundesländern wie Baden-Württemberg und Bayern rückt das Ferienende näher. Bundesweit freuen sich Daheimgebliebene und heimkehrende Urlauber auf die saisonalen Gaben, mit denen der Herbst uns verwöhnt. Für Sie als Fleischer/Metzgermeister bietet sich hier die besondere Gelegenheit, den fleischerei-typischen „qualitäts- und preisbewussten Verbraucher“ besonders zu erfreuen und das Profil Ihrer Fleischerei/Metzgerei zu stärken.

    Bestens geeignete Aufhänger hierzu sind saisonale Bräuche und Feste, die Sie in Ihre Aktivitäten einbinden könnten. Sicherlich haben auch Sie längst entsprechende Planungen vorbereitet und freuen sich auf deren Umsetzung. Vielleicht checken Sie einfach mal, welche Anregungen Sie bereits in Ihrer herbstlichen Vierteljahres-Planung aufgenommen haben.

    Dieses Jahr gibt es ein besonderes Hochzeitsdatum, das von vielen Paaren favorisiert wird.
    Es ist der 09. 09. 09.
    Ferner könnten Sie den Erstverkaufstag vom „Beaujolais Primeur“ nutzen.
    Des Weiteren könnten Sie sich an kulinarische Festtage Ihrer Region „anhängen“, wie sie zum Beispiel in Augsburg in Form der „Augsburger Kulinaria & Vinum“-Messe bzw. ihrem Dresdner (Frühjahrs-)Pendant der „Dresdner Kulinaria & Vinum“-Messe gewürdigt werden.

    Das Weinfest Ihrer Region könnte entsprechende Beachtung finden.
    Das Oktoberfest ist schon lange nicht mehr nur auf Bayern konzentriert.
    Das Erntedankfest schafft Emotionen.

    Die Walpurgisnacht ist nicht nur im Harz ein Motiv für Umtriebigkeit.
    Auch Halloween, richtig in Szene gesetzt, erhöht für einen begrenzten Zeitraum die Wertigkeit Ihrer Erzeugnisse.
    Die Jagdsaison inspiriert zu besonderen Genüssen.

    Vielleicht fällt gar ein diesjähriger Jubiläumsverkauf Ihrer Fleischerei in die Herbstsaison.
    Der Mantelsonntag könnte Sie zu einem befristeten Sonder-Angebot inspirieren.
    Und vielleicht haben Sie ja ohnehin seit Jahren Ihr ganz spezifisches kleines Fest, dem Ihre Kundschaft schon seit längerem wieder entgegenfiebert.

    Überlassen Sie die Möglichkeiten, die sich Ihnen im Herbst bieten, nicht allein den Supermärkten!

    Weitere Empfehlungen von Fleischermeistern für Fleischermeister sowie auch von Ihnen, dem hochgeschätzten Endverbraucher sind unter Kommentare unterhalb dieses Beitrags willkommen.

    In diesem Sinne grüße ich Sie herzlich
    Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Blog-Moderator)

    ‘Einschulung ist für uns Fleischer wie Weihnachten!’

    August 9, 2009

    Sehr geehrter Herr Fleischer/Metzgermeister,
    erfolgreich ist in Zukunft der Betrieb, der es am besten versteht, beim Endverbraucher in angemessener Weise neue Wünsche zu wecken, die er dann mit seinem Produkt- und Dienstleistungsangebot zu erfüllen vermag. Durch ein entsprechend zielgerichtetes Angebot erhält der Anbieter ein Alleinstellungsmerkmal als besonders kreativer Betrieb. Darüber hinaus erwirbt er auch gegenüber dem Wettbewerb einen Vorsprung; denn: Er ist zeitlich Erst-Anbietender und macht zumindest vorübergehend ein unvergleichliches Produkt- oder Service-Angebot.

    Eine bedeutsame Situation liegt im Falle des Wünsche-Weckens immer dann vor, wenn das diesbezügliche „Schüren von Emotionen“ ohne eigene Initiative, nämlich schon allein durch alljährlich wiederkehrende Feste und/oder Anlässe – und somit extern – verursacht wird. Christliche Feste wie Ostern oder Weihnachten sind in aller Regel deshalb auch für Fleischereien/Metzgereien Umsatzbringer, auf die sich einzustellen auch für Sie sicherlich eine Selbstverständlichkeit ist.


    Zurzeit wurde für viele Ihrer Kolleginnen und Kollegen in Bundesländern mit kürzlichem Ferien-Ende besonders deutlich, wie sich das Topic „Einschulung“ in diesem schwierigen Jahr zu einem besonders deutlich erkennbaren Umsatzträger entwickelt hat. So hörte ich zum Beispiel bei meinen Gesprächen mit Ihren Kollegen in Niedersachsen (Ferien-Ende am 05. 08. 2009) am Samstag vielfach folgenden O-Ton: „Partyservice ist ausgebucht“ oder „wir hätten doppelt oder dreimal so viele Partyservice-Aufträge entgegennehmen können“. Zum Thema „Ladengeschäft“ teilte man mir mit: „Die Kunden stehen Schlange bis auf die Straße“ oder „so voll wie heute wird es erst wieder zu Weihnachten“ oder „bei uns ist Land unter“. Selbst Fleischermeister, die samstags normalerweise kontinuierlich mit einem mobilen Verkaufsstand auf (Tages-)Märkten stehen, hatten sich, den voraussichtlichen Andrang im Ladengeschäft spürend, rechtzeitig entschieden, statt dessen persönlich im Ladengeschäft präsent zu sein.

    Fazit: Wenn auch Sie wie die meisten Ihrer Kollegen in einem Bundesland tätig sind, in dem das Ferien-Ende zurzeit noch bevorsteht, sollten Sie die geschilderten Erfahrungen Ihrer niedersächsischen Kollegen nutzen, sich rechtzeitig auf den sicherlich auch bei Ihnen zu erwartenden Ansturm zur Einschulung einzurichten.

    In diesem Sinne grüße ich Sie herzlich
    Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Blog-Moderator)

    Was Sie nicht verpassen sollten: Der Online-Shop der Metzgerei Claus Böbel kommt ins Fernsehen!

    August 2, 2009

    Sehr geehrter Herr Fleischer/Metzgermeister,

    soeben erhielt die Fleischer/Metzgerblog-Moderation eine Nachricht der Metzgerei Claus Böbel aus dem fränkischen 91166 Georgengmünd-Rittersbach, die ich hier unmittelbar weiterleite.


    Der Online-Shop der Metzgerei Claus Böbel kommt ins Fernsehen.

    Wie der mir seit Jahren persönlich bekannte Metzgermeister Claus Böbel hierzu mitteilt, besucht das Fernsehteam des Bayerischen Rundfunks die Metzgerei, um dem dortigen Produktionsteam beim Packen der Wurstpakete über die Schulter zu schauen. Im Rahmen einer Beitrags-Serie widme sich der Fernseh-Report auch solchen fränkischen Metzgerei-Online-Shops, die traditionelle Artikel im Internet vertreiben.

    Der Termin: Sonntag, 09. August 2009, ab 18 Uhr 05 in der „Frankenschau“ (Bayerisches Fernsehen)

    Fazit:
    Es ist erfreulich zu sehen, wie inzwischen so manch eine Fleischerei/Metzgerei neben der Pflege ihrer handwerklichen Produktion auch ganz bewusst modernes Marketing betreibt und hierbei auch Kontakt zum Fernsehen aufnimmt. Über entsprechende Aktivitäten ist hier auf Fleischer/Metzger-Blog Anregung zur kreativen Nachahmung gebend bereits mehrfach berichtet worden. Nachstehend die diesbezüglich jüngsten Beiträge über

    Fleischerei Freese,
    Hofmetzgerei Gierl
    und heute Metzgerei Claus Böbel

    Ich grüße Sie herzlich
    Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Blog-Moderator)