Appetitliche Momente in 2012

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Foto: St.Florian-Schinken der Fleischerei Freese

Es hat schon fast Tradition, hier auf dem Fleischer-Blog den „Neujahrsgruß“ zu schreiben. Ich bedanke mich zunächst für das Vertrauen und wünsche allen Kollegen/innen, Freunden, Bekannte und Moderatoren ein „Frohes neues Jahr“. Mögen alle Ihre Wünsche und Ziele in Erfüllung gehen.

Das alte Jahr gehört der Geschichte an, Rückblicke hat es genügend gegeben – wir blicken voller Mut nach vorne. Aus Fehlern der Vergangenheit können wir nun die Weichen für das noch junge Jahr stellen, damit wir viele appetitliche Momente erfahren.

Wie können diese appetitlichen Momente aussehen? Wir werden uns sicherlich viel stärker in die Ausbildung junger Menschen einbringen müssen, damit unser Beruf nicht völlig in Vergessenheit gerät. Hier werden wir gemeinsam noch viel mehr unternehmen müssen, denn die Anzahl der ausbildungsfähigen und ausbildungswilligen jungen Menschen wird auf dem Arbeitsmarkt verteilt. Wir alle suchen motivierte Mitarbeiter/innen, die wir nur selber gewinnen können. Image, Arbeitszeiten und auch die Löhne werden vom Betrachter zwischen „gefällt mir“ oder „gefällt mir nicht“ entscheiden. Hoffentlich bekommen wir viele appetitliche Momente.

Auch der Verbraucher – unsere Kunden – suchen appetitliche Momente. Da reicht es nicht mehr, nur „gute Qualität“ zu bieten, die bietet heute jeder. Die Kaufentscheidung, wo der Kunde einkauft, hängt immer stärker davon ab, ob die Produkte ökologisch und sozial hergestellt werden. Unsere Kunden wollen bei Menschen kaufen, sie wollen sich unterhalten, sie wollen die Beratung, sie wollen das Regionale, sie wollen das Handwerkliche, sie wollen fairen Handel. Bieten Sie schon jetzt diese Tugend? Lasst uns gemeinsam überlegen und handeln, wie wir Fleischer diese appetitlichen Momente schaffen können.

Auch das Miteinander ist ausschlaggebend für viele appetitliche Momente in 2012. Ob Mitarbeiter, Kollegen, Mitbewerber, Familie und natürlich unsere Kunden. Sie alle mögen die Annerkennung, Wertschätzung und Sympathien. Um diese zu gewinnen, reicht es nicht, mit billigen Preisen zu schießen. Dieses Feld kann nur mit Ehrlichkeit, Offenheit und Vertrauen beackert werden. Einige Felder werden gut wachsen, andere weniger gut – das ist völlig normal. Nur wer diesen Acker aktiv bearbeitet, wir appetitliche Momente ernten. Das die Kommunikation dabei ein „Düngemittel“ ist, kann jeder nachvollziehen. Nutzen wir dazu die modernen Medien wie Internet, Facebook, Twitter, Blogs und die aktive Einbindung in das regionale Ehrenamt (Kirche, soziale Einrichtungen, Politik, Innungen, Vereine…) Appetitliche Momente können so lecker sein…

Liebe Kollegen/innen: Auch im Namen meiner Frau Carola darf ich ihnen ein gutes, erfolgreiches und zufriedenes neues Jahr wünschen. Die Gemeinschaft der Fleischer/Metzger ist eine sehr innovative Gruppe, die sich über tausende von Jahren allen Herausforderungen gestellt hat. Appetitliche Momente sind unser Lohn…es lohnt sich! Ich lade Sie ganz herzlich zu diesen appetitlichen Momenten ein und würde mich freuen, wenn wir uns im Jahr 2012 persönlich kennen lernen.

Ihr Ludger Freese

3 Antworten zu „Appetitliche Momente in 2012“

  1. Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt sagt:

    Hallo Herr Freese,
    vielen Dank für die Anregungen. Ein interessanter Ansatz, um die Gemeinsamkeiten in der Interessenlage der Fleischer/Metzger-Branche zu betonen! Fleischer/Metzger-Blog soll auch in 2012 DIE Anlaufstelle für Kreativität, Innovation sowie für Erfolgs-Modelle und Querdenk-Modelle sein.
    Herzliche Grüße sendet und viel Erfolg für das vor uns liegende Jahr wünscht
    Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt, Fleischer/Metzgerblog-Moderator

  2. Essen kommen! » Blog Archiv » Wir begrüßen das neue Jahr sagt:

    [...] durfte heute im Fleischerblog den Neujahrsgruß für die Branche schreiben, dass ich sehr gerne übernommen habe. Gleichzeitig [...]

  3. Roland Paule sagt:

    Lieber Herr Freese.

    Das alte Jahr hat die Türe zu gemacht. Das neue Jahr öffnet die Herzen und wird sehr interessant, je nach perspektiver Betrachtungs- oder Handlungsweise.

    Der zukünftige Kunde/Verbraucher sucht nicht – er findet!

    Findet er, nicht das – was er sucht – wird er in dem jeweiligen Fleischerfachgeschäft – nicht mehr suchen/fündig werden.

    Was sucht der Verbraucher?

    a) Annerkennung und

    b) Wertschätzung und

    c) Sympathien oder

    d) Gesundheit, Frische, natürliche Wurstwaren und

    e) ehrliche Produkte, Nachhaltigkeit, Offenheit und Vertrauen.

    Liebe Blogger/innen: Zufriedenheit, Harmonie und Glücklich im SEIN, wünscht Ihnen und Ihrem Team in 2012.

    Roland Paule mit nach-denken-s-wert-en Grüßen aus Bayern.

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