Archiv für Oktober 2009

Auch in puncto Kundenbegeisterung ganz vorn dabei: „DER Ludwig rockt!“

Oktober 31, 2009

Sehr geehrter Herr Fleischer/Metzgermeister,

viele Topics verschiedener Autoren hier auf Fleischer/Metzger-Blog widmen sich dem Thema „ Kunden-Wünsche wecken und Kunden-Wünsche erfüllen“. Ein weiterer wesentlicher Themen-Schwerpunkt lautet: „Begeisterung vermitteln“. Erfreulicherweise gehen der Blog-Administration hierzu im Interesse der handwerklich strukturierten Fleischer/Metzgerbranche immer wieder Erfahrungsberichte, Erfolgsbeispiele, Vorbild gebende Anregungen zu.

So konnte der mir persönlich bekannte Metzgermeister Dirk Ludwig, Inhaber der Metzgerei Der Ludwig im osthessischen Schlüchtern jüngst von einer ganz speziellen Form von Kundenbegeisterung in seinem Ladengeschäft berichten. Zwar war seine verehrte Kundschaft von ihm seit jeher besondere Initiativen und Konzepte gewohnt wie die „gläserne Produktion“, (der Kunde kann das Treiben in der Produktion verfolgen) oder persönliche Beratung in Sachen gesunde Ernährung in Schulen und Kindergärten – jedoch staunten auch die Jüngeren nicht schlecht, als  an einem September Abend um 17 Uhr 30 eine sechsköpfige Rockband live in der Metzgerei spielt und unplugged Klassiker der Rockmusik zum Besten gibt.

Die Vorgeschichte:

Dirk Ludwig nutzt seit geraumer Zeit das moderne Online-Kommunikationsmittel Twitter. In dieser modernen Form von Nachbarschaftshilfe gibt man ganz bewusst dem Zufall eine Chance. Und der Zufall trat ein – und wie!

Wie Dirk Ludwig dazu mitteilt, hatte er über sein Online-Tagebuch hilfreiche Tipps für die Neuanschaffung eines mechanischen Helfers für die Metzgerei gesucht und prompt einen Hinweis von der Rockband  Y – The Best of Rock bekommen.

Das Besondere daran: Dirk Ludwig hätte sich jetzt für den Hinweis bedanken und zur Tagesordnung übergehen können. Doch er dachte weiter, er wollte mehr; er überlegte, wie er diese ungewöhnliche Begegnung zu einer beiderseitigen Win-Win-Situation ausbauen könnte.  Seine Aufgeschlossenheit für Neues und sein Interesse, „immer schon mal ein paar Riffs auf der Gitarre zu lernen“ habe bei ihm die Entscheidung reifen lassen, die sechsköpfigen Stimmungsmacher zu einer Unplugged Session zu sich nach Schlüchtern  in sein Ladengeschäft einzuladen. Denn: er hoffte, seinen Kunden mit handgemachter Rockmusik eine besondere Freude machen, einen Zusatz-Nutzen stiften zu können.  Die Rechnung, so Dirk Ludwig, sei aufgegangen.  Es sei eine richtig schöne Stimmung im Laden gewesen. Und selbstverständlich seien die Musiker in Gegenleistung mit einer deftigen Grillplatte verwöhnt worden. Und da Rock’n Roll und Steaks schon immer gut zusammen gepasst hätten, soll es nicht die letzte Begegnung dieser Art gewesen sein.  Soweit der Metzgermeister.


Erfolgsgründe und Langzeitwirkung

Von Bedeutung sind hier gleich mehrere Erfolgs-Faktoren

  • Dirk Ludwig denkt und handelt kunden-orientiert. Man ist zudem ständig offen für Neues, für Anregungen, für kreative Imitation von Erfolgsbeispielen auch anderer Branchen.
  • Man ist stets bereit, dem Kunden einen Zusatz-Nutzen zu bieten.
  • Man nutzt die Möglichkeiten, die das World Wide Web nun einmal bietet, sei es wie hier im Fleischer/Metzger-Blog, über einen eigenen Newsletter-Versand, eine eigene regelmäßig gepflegte und aktualisierte Website inkl. Webshop sowie seit geraumer Zeit auch über eine eigenes Blog, auf das wir hier im nebenstehenden Frame verlinkt haben.
  • Mehr noch: man ist offensichtlich auch ganz konkret auf der systematischen Suche nach umsetzbaren Ideen und Empfehlungen auch aus anderen Branchen , indem man seit geraumer Zeit auch das  o. e. moderne Online-Kommunikationsmittel Twitter nutzt.
  • Durch die Vielzahl ihrer Aktivitäten und Vernetzungen ist für die Metzgerei DER Ludwig die Wahrscheinlichkeit von „Zufalls-Bekanntschaften“ recht groß, wie die obige Twitter-Aktion beweist. Zwar beruhen auch viele große Entdeckungen/Erfindungen der Geschichte auf Zufällen. Der Zufall tritt –wie auch im geschilderten Fall- in aller Regel aber erst dann ein, wenn hierzu der Boden bereitet ist. Und der Zufall wird erst dann zu einem wirtschaftlichen Erfolg, wenn die Fähigkeit und die Bereitschaft vorhanden sind, die durch den Zufall gegebene NEUE Konstellation a) auch zu erkennen und b) auch zu nutzen. Die betreffenden Voraussetzungen waren im Falle der Metzgerei DER Ludwig gegeben.
  • Die Nachhaltigkeit der Aktion zeigt sich u. a. in Pressemeldungen, im vorliegenden Fleischer/Metzgerblog-Beitrag, in Mund-zu-Mund-Propaganda sowie in einer großen Vielzahl von  Kundenrückfragen, wann denn eine solche Aktion wiederholt werden könne. Das ist Kunden-Begeisterung pur! So bleibt DER Ludwig nicht nur Stadtgespräch.
  • Fazit:

    Wie genial die Idee war, können Sie am besten erkennen, wenn Sie einmal überlegen, in welchem Verhältnis hier Aufwand und Ertrag zueinander stehen.

    Ich grüße Sie herzlich
    Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Blog-Moderator)

    P.S. Weiterer Zusatz-Nutzen: Das Konzert soll nicht nur die Kunden sondern auch die Mitarbeiter erfreut haben.
    Videos zum Auftritt vom 09. Sept. 09 in der Metzgerei DER Ludwig unter http://www.y-band.de/ytv.html (dort bitte scrollen)

    Von der Auszeichnung mit dem „Sonderpreis für innovative Nachwuchsförderung“ bis zur „Convenience-Show“: VAN HEES setzt auf der SÜFFA 2009 Akzente!

    Oktober 27, 2009

    Sehr geehrter Herr Fleischer/Metzgermeister,

    neben Neuheiten in Schauvitrinen und dem Thekendisplay mit besonderen Spezialitäten ist eine Frontcooking-Station ein besonderer Anziehungspunkt für die Besucher des VAN HEES-Standes in Halle 8 auf der SÜFFA 09 in Stuttgart.

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    „Impressionen vom VAN HEES-Messestand in Halle 8 B 21 auf der Stuttgarter SÜFFA“

    Foto: VAN HEES GmbH

    Das offene helle Standkonzept mit übergroßen Bildmotiven bietet viel Platz für Informationen und ausgiebige Fachgespräche. Wie das Foto zeigt, wird das Angebot an innovativen Neuentwicklungen des Wallufer Gewürzunternehmens während der Messelaufzeit interessiert aufgenommen. Bereits früh am Morgen des Eröffnungstages (Sonntag, 18. Oktober 2009) jedoch macht sich das Unternehmen selber Konkurrenz.

    Denn es soll der „Sonderpreis für innovative Nachwuchsförderung“ aus den Händen von Staatssekretär Drautz und Landesinnungsmeister Matthes in der Halle 6  entgegengenommen werden.

    Und deshalb haben sich schon frühzeitig am Sonntagmorgen  um 9 Uhr die ersten Gäste im Forum der Halle 6 eingefunden, um dort auch ganz sicher einen Platz zu ergattern. Sie alle wollen genau wie ich dabei sein, wenn die diesjährigen Preisträger des SÜFFA-Innovationspreises vorgestellt wurden. Der Preis steht für „innovative, zukunftsweisende Produkt- und Arbeitslösungen“ und wird vom Landesinnungsverband Baden-Württemberg des Fleischerhandwerks ausgeschrieben. Er wird anlässlich der Stuttgarter SÜFFA 2009 erst zum zweiten Mal verliehen.  Gemäß Information der SÜFFA-Pressesprecherin hatten sich dieses Jahr insgesamt 15 Betriebe in den drei Kategorien Technik, Produkte und Marketing mit 18 Ideen beworben.

    Sonderpreise

    Zudem werden in diesem Jahr Sonderpreise durch die Jury vergeben, deren einer, nämlich der „Sonderpreis für innovative Nachwuchsförderung“ an die VAN HEES GmbH geht Das Wallufer Gewürzunternehmen soll für sein Seminar-Konzept „Lust auf Erfolg – das Auge isst mit“, das später zur DSDFD-Show „Deutschland sucht den Food-Designer“ erweitert wurde, ausgezeichnet werden.

    Der Bedeutung der Veranstaltung entsprechend wird das Auditorium offensichtlich hochkarätig besetzt sein. Mein erster Blick auf die reservierten Plätze erkennt dort u. a. die Namen Dr. Reinhard von Stoutz, Kurt Matthes, Heinz-Werner Süß und Manfred Rycken.

    Die Begrüßung der Gäste und Würdigung der Preisträger liegt in den bewährten Händen von Staatssekretär Richard Drautz. Und es ist sodann Dr. Reinhard von Stoutz vom DFV vorbehalten, den Begriff Innovation eingängig zu erläutern. Er sieht in einer Innovation einerseits einen „Rückkopplungsprozess, der Anregungen in Neuerungen umsetzt, die nachhaltig Veränderungen nach sich ziehen.“ – Eine Innovation, so fährt er fort, sei andererseits aber erst dann gegeben, wenn eine Neuerung auch wirtschaftlich erfolgreich sei.

    Um zehn Uhr ist es dann soweit: VAN HEES Marketing-Leiter Robert Becht kann den diesjährigen „SÜFFA-Sonderpreis für innovative Nachwuchsförderung“  entgegen nehmen. Er wird an VAN HEES verliehen für das von Fleischer-Innungen unterstützte Seminar-Konzept „Lust auf Erfolg“, das in vielen Veranstaltungen bundesweit junge Menschen als Nachwuchs für Berufe im Fleischerhandwerk begeistern konnte.

    Am Nachmittag bekommen die Messebesucher Gelegenheit, unter dem Motto „Deutschland sucht den Food-Designer“ am selbem Standort eine Kurzfassung einer solchen Veranstaltung live zu erleben. Hierzu hatten auch an diesem Tag 160 Auszubildende in einem separaten Raum der Halle die Gelegenheit genutzt, unter der fachmännischen Leitung von VAN-HEES-Convenience-Produktmanager Sven Tholius und seiner Frau Neslihan Tholius Näheres über das Berufsbild des Fleischers zu erfahren und zudem ihre Kreativität bei der Herstellung und Präsentation von Convenience-Produkten gemäß prüfungsrelevanter Aufgaben voll zu entfalten.

    Obschon ich auch hier wieder überpünktlich bin, habe ich Schwierigkeiten, überhaupt einen Sitzplatz im Forum zu bekommen; denn der Andrang ist unglaublich. Denn jetzt ist das Forum auch Anlaufstelle für Jugendliche, die die Zielgruppe der Show sind.

    Nach einleitenden Worten von DFV-Präsidiumsmitglied Heinz-Werner Süß gelingt es VAN-HEES-Convenience-Produkmanager Sven Tholius und seiner Frau Neslihan, auch die Jugendlichen innerhalb weniger Minuten in ihren Bann zu ziehen.

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    „Sven Tholius in voller Konzentration!“

    © BILDNACHWEIS: MESSE STUTTGART SÜFFA 2009


    Ein Film über die Veranstaltung in Rothenburg wird gezeigt, der vermitteln soll, „welche Begeisterung man bisher auslösen konnte“.

    Die eigentliche Show beginnt mit einem anschaulichen Vergleich zwischen den Berufen Fleischer und Koch; Sven Tholius demonstriert hierzu exemplarisch einige der vielfältigen Möglichkeiten, die insbesondere ein Fleischer habe, seine Kreativität umzusetzen. Hierbei wird er kompetent von Neslihan Tholius unterstützt.

    Unter der Aufforderung „Jetzt wird Atmosphäre geschaffen“ gelingt es sodann den Azubis, die Bühne innerhalb kürzester Zeit komplett zu verändern. Jetzt beginnt das auf die Großleinwand übertragene Show-Kochen; es gilt, Begeisterung zu wecken. Die akustische Beschallung in Disco-Lautstärke gibt der Show zusätzliche Impulse. Derartiges muss man wirklich einmal live erlebt haben, um die besondere Faszination zu spüren, die von einer solchen Veranstaltung ausgeht.

    Ein Fleischer-Ehepaar und zwei Jugendliche können als Test-Esser gewonnen werden.

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    „Sven Tholius serviert!“

    © Bildnachweis: MESSE STUTTGART SÜFFA 2009

    Ein Wettbewerb zweier Gruppen Jugendlicher im „Schnitzel-Machen“ hebt die Stimmung.

    Ein Clip mit dem Titel „Eine Reise in die Vergangenheit“ demonstriert sodann  unter der fachkundigen Erläuterung des Sven Tholius, wie sich Optik, Produkte und Warenpräsentation im Fleischergeschäft im Laufe der Zeit verändert haben. Es wird veranschaulicht, wie sich der Convenience-Trend manifestiert. „Die Spezialitäten“, so Sven Tholius, „hätten sich verändert, weil sich der Mensch verändert habe“.

    Dann servieren Azubis, von Musik  und aktuellen Filmclips  begleitet, ihre Fingerfood-Produkte, die von Hostessen an das Auditorium gereicht werden. Das schafft Atmosphäre, denn jetzt ist plötzlich ein Jeder „Testesser“.

    Den Abschluss der Show bildet ein Catwalk der von Neslihan Tholius gestylten Azubis, die voller Stolz und unter Applaus der Besucher die Bühne verlassen.

    Abschließend lüftet Jürgen Georg Hüniken, der Vorsitzende in der Geschäftsführung der VAN HEES GmbH ein Geheimnis: Er sei ursprünglich ein wenig skeptisch gewesen, als ihm die Idee der Show erstmals vorgetragen worden sei. Er sei sogar anfänglich dagegen gewesen.  Sven Tholius jedoch habe mit einem gewissen „zivilen Ungehorsam“ letztlich auch ihn überzeugt.

    Fazit:

    Hier ist es VAN HEES in vorbildlicher Weise gelungen, die Möglichkeiten der SÜFFA zu nutzen, gleichermaßen Fachpublikum und Jugendliche zu begeistern.

    Auch auf der SÜFFA konnte VAN HEES wiederum wertvolle Akzente setzen, das Berufsbild des Fleischers ins rechte Licht zu rücken.

    Die Jugend konnte erkennen, wie interessant und vielseitig der Beruf des Fleischers ist. In dem Zusammenhang betonte Jürgen Georg Hüniken anlässlich eines Gesprächs mir gegenüber, wie wichtig es sei, dem Kunden Neues zu zeigen. Hierzu sei die Kreativität des Einzelnen gefordert. Bei den Azubis müsse man dabei ganz bewusst über anfängliche geschmackliche „Irrungen“ hinwegsehen. Entscheidend sei vielmehr, bei den Auszubildenden die Bereitschaft und den Willen zu fördern, kreativ zu sein.

    Für ein Fleischer-Fachgeschäft  ist ein weiterer Aspekt entscheidend.

    VAN HEES gelingt es hier offenbar mit seinen Open-Air-Veranstaltungen, die Wahrnehmung einer Fleischerei/Metzgerei beim Endverbraucher Stück für Stück zu  verbessern.

    VAN HEES denkt hier ganz offensichtlich über seine unmittelbar vorgelagerte Zielgruppe, die Fleischer/Metzger hinaus und kümmert sich um das Erscheinungsbild des Fleischers/Metzgers beim Endverbraucher. Die entsprechenden Show-Aktivitäten kommen folglich nach und nach der gesamten Branche zu gute, indem sie dazu beitragen,

    das generelle Image der Fleischerei (und folglich auch der Ihrigen) zu erhöhen

    und sich gegenüber Supermärkten und  Discountern abzugrenzen.

    Das Besondere daran ist:

    VAN HEES hat aufgrund seiner Weitsichtigkeit und Kapitalkraft die Möglichkeit und die Bereitschaft, hier Dinge anzustoßen und umzusetzen, die sie als Einzelner sicherlich schon des Öfteren angedacht haben, aber mangels Zeit und Möglichkeiten nicht verwirklichen konnten.

    Vielleicht könnten auch Sie die obigen Anregungen nutzen, sich immer wieder zu fragen: Welche der vielen Möglichkeiten, die ich sowohl als kreativer Handwerker wie auch als Dienstleister habe, könnte ich als nächste zielgruppenkonform nutzen?

    In diesem Sinne grüße ich Sie herzlich

    Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Blog-Moderator)

    Im Dienste der Fleischer/Metzgerbranche: Eine geniale Idee wird konsequent deutschlandweit bekannt gemacht

    Oktober 23, 2009

    Sehr geehrter Herr Fleischer/Metzgermeister,
    als regelmäßigem Leser/Nutzer der Fleischer/Metzgerblog-Beiträge sind Ihnen Beitrags-Titel wie „Den Fleischer-Nachwuchs im Visier: Die VAN HEES Convenience Show – das Auge isst mit“ (15. Juni 2008) oder „Das neue Workshop-Seminar-Konzept der VAN HEES GmbH: Lust auf Erfolg – von der Idee zum erfolgreichen Produkt“ (22. März 2009) sowie „Deutschland sucht den Food-Designer“ (09. Juli 2009) sicherlich ein Begriff. Das Besondere daran: Das ist nur eine kleine Listung aus dem erfolgreichen VAN HEES-Workshop-Seminar-Konzept, das derzeit konsequent und kontinuierlich in den unterschiedlichsten Regionen Deutschlands vorgestellt wird.

    Der Grundgedanke des Seminar-Konzepts besteht darin, das Berufsbild des Fleischers für den Fleischernachwuchs attraktiv zu machen und für die Öffentlichkeit ins rechte Licht zu rücken.

    Getragen vom außergewöhnlich positiven Feedback bisheriger Veranstaltungen wurden zwischenzeitlich weitere Städte im deutschsprachigen Raum angesteuert. Die jüngste Exklusiv-Veranstaltung fand in Tübingen statt:

    Geladen hatten die Gewerbliche Schule Tübingen, die Fleischerinnungen Tübingen, Reutlingen, Freudenstadt und Zollernalbkreis sowie die VAN HEES GmbH aus Walluf zu einem „Seminar der etwas anderen Art“ mit dem Titel „DSDFD – Deutschland sucht den Food-Designer“.

    Der Termin: 13./14. Oktober 2009

    Ort: Hermann-Hepper-Turnhalle,
    Westbahnhofstr. 23
    72070 Tübingen

    Unter der zweitägigen Seminarleitung von Sven Tholius (Produktmanager für Convenience Spezialitäten in der VAN HEES GmbH) und Neslihan Tholius (Referentin für VAN HEES Seminare mit Schwerpunkt Stil- und Imageberatung) hatten die jungen Leute u. a. die Gelegenheit,

    mit viel Engagement und Ideenreichtum Delikatessen ganz besonderer Art zu kreieren
    verkaufsfördernde Präsentationen der Produkte kennen zu lernen
    aktuelle Aspekte der Kundenberatung vermittelt zu bekommen
    und die Mode- und Stylingberatung durch Neslihan Tholius auch persönlich umzusetzen.

    Wie Sven Tholius dazu mitteilt, nutzten 142 Azubis der Innungen Tübingen, Reutlingen, Zollernalb und Freudenstadt die Möglichkeit, am „Coaching-Seminar der Superlative“ mitzumachen. Begleitet wurden sie von 30 ausgewählten Schülern der regionalen Haupt- und Realschulen, die Interesse hatten, einen Einblick in den Beruf des Fleischers zu bekommen.
    Das nachstehende Foto vermittelt einen Eindruck der Aktivitäten.

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    Produkt-Präsentation in der Hepper-Halle. Hier wird es deutlich: „Auch das Auge isst mit.“
    FOTO: JÜRGEN MEYER/GEA

    Auch in Tübingen wurde die zweitägige Werbeaktion für das Fleischerhandwerk am Abend des 14. Oktober durch eine mehrstündige Live-Aktion gekrönt, die den Teilnehmern und Teilnehmerinnen ermöglichte, gestylt vor einer Kulisse von geschätzten 1.200 Gästen ihr Können vorzustellen.

    Fazit:

  • Auch Innungsobermeister Günter Egeler, so Sven Tholius, sei vom vermittelten Berufsbild des Fleischers begeistert gewesen.
  • Die Regional-Presse, der Reutlinger General-Anzeiger, berichtete mit einem begeisternden Artikel. (Im Übrigen zeigte sich der Verlag mit dem Fotografen Jürgen Meyer auch ausgesprochen kooperativ, indem dieser spontan meiner telefonisch geäußerten Bitte entsprach, das o. a. Foto zur Veröffentlichung auf Fleischer/Metzger-Blog zur Verfügung zu stellen.)
  • Die Einbindung von 1.200 Gästen wird für die so wichtige Mund-zu-Mund-Propaganda weit über die Region hinaus sorgen.
  • Ich grüße Sie herzlich
    Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Blog-Moderator)

    SÜFFA 2009 – informativ und innovativ

    Oktober 19, 2009

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    Sehr geehrter Herr Fleischer/Metzgermeister,

    auch dieses Jahr ist die Messe Stuttgart wiederum Treffpunkt des nationalen und internationalen Fleischerhandwerks. Denn seit gestern hat die diesjährige SÜFFA 2009 (18. bis einschließlich 20.  Oktober)  in den zwei Hallen 6 und 8 ihre Tore für das Fachpublikum geöffnet.

    Wie die Messeleitung hierzu mitteilt, sei man auch dieses Jahr wiederum mit dem Anmeldestand trotz angespannter Wirtschaftslage zufrieden. Denn insgesamt 266 Aussteller aus zehn Ländern würden ihre neuesten Produkte und Entwicklungen präsentieren. Die Schwerpunkte der Ausstellungsgüter lägen in den Bereichen Arbeits- und Betriebstechnik, Geschäfts- und Ladeneinrichtungen sowie in den Sektoren Fleisch- und Wurstwaren, Handelsware, Feinkost, Rohstoffe, Hilfsmittel und Halbfabrikate sowie Verkaufsfahrzeuge Einen weiteren Schwerpunkt setzen die  EDV, Verkaufsförderung, Beratung und Dienstleistungen.

    Auch für fachgerechte Animation sei gesorgt. Hierzu zähle die beliebte Kollegenbörse, auf der fünf Metzgermeister Spezialitäten für Kollegen produzieren. Die internationalen SÜFFA-Wettbewerbe (wie z.B. der 5. Stuttgarter Schinkenwurst-Wettbewerb, Brühwurstwettbewerb u. a.) würden ausgetragen. Für Abwechslung sorge auch der bereits zum dritten Mal stattfindende Fingerfood-Wettbewerb mit Flying Buffet.

    Am gestrigen Sonntag hatte ich Gelegenheit, die Messe zu besuchen. Nachstehend erlaube ich mir, eine erste kleine Einschätzung der Messe und der Stimmung auf der Messe zu geben.

    Man sei, so der Tenor vieler der von mir kontaktierten Aussteller, in Anbetracht der gesamtwirtschaftlichen Lage mit verhaltenem Optimismus auf die Messe gekommen.

    Erfreulich sei die nach wie vor hohe Besucherzahl (gegen Sonntagmittag schoben sich die Fachbesucher stellenweise durch die Gänge). Der Fleischer/Metzgermeister als Kunde erwarte heute jedoch zuvor intensive Beratung, bevor er eine Kaufentscheidung fälle – und das gälte nicht nur für Investitionsgüter.

    Obschon die Messe nicht unbedingt als Ordermesse einzustufen sei, erachte man Präsenz als Pflicht, da die SÜFFA das richtige nationale wie internationale Publikum (auch für neue Kontakte) herausfiltere, das man nirgendwo schneller und direkter erreiche als auf einer gut organisierten Fachmesse. Der Innovationsdruck habe zugenommen, da die Fleischer/Metzgerbranche ihrerseits in hartem Wettbewerb stünde und von ihren Lieferanten Anregungen, Kreativität und vor allem Lösungsvorschläge erwarte. Die entsprechende Erwartungshaltung der Branche sei deutlich spürbar.

    So war es sicherlich auch kein Zufall, wenn auch die besonderen Aktivitäten im Forum der Halle 6 sich eines besonderen Zuspruchs erfreuten. Denn die Fach-Referate zu betriebswirtschaftlichen Themen inkl. neuer Marketing-Strategien sowie die Convenience-Show „Fleischer im Rampenlicht“ mobilisierten die Besucher. Einzelheiten hierzu sind einem weiteren Beitrag auf Fleischer/Metzger-Blog vorbehalten.

    Auch Sie sollten den Dienstag für einen Besuch nutzen! Lassen Sie sich inspirieren!

    Nachstehend die Daten der Messe:

    Veranstalter: Landesmesse Stuttgart GmbH                                                                                                                                                                                Laufzeit: So. 18. Oktober bis einschließlich Dienstag, 20. Oktober 2009
    Täglich geöffnet von 9 bis 18 Uhr

    Messeort: Neue Messe Stuttgart
    Flughafenstr. 50
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                               Hallen 6 und 8
    70192 Stuttgart

    Tel. +49 (0)711 185600
    Fax: +49 (0)711 185602440

    info@messe-stuttgart.de

    www.messe-stuttgart.de/sueffa

    Ich grüße Sie herzlich

    Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Blog-Moderator)

    Foto oben: Landesmesse Stuttgart GmbH

    Auszeichnung für nachhaltige Qualität – „Preis der Besten“ in Bronze für Landfleischerei Rau in 33334 Gütersloh-Isselhorst

    Oktober 15, 2009

    Darmstadt, 23. September 2009 Die DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) honoriert alljährlich die nachhaltige Qualität von Unternehmen der europäischen Lebensmittelwirtschaft. Einen großen Erfolg feierte in diesem Zusammenhang jetzt die Landfleischerei Rau aus 33334 Gütersloh-Isselhorst. Sie erhielt von der DLG den „Preis der Besten“ in Bronze.

    Rau-G%FCterslohIsselhorst„Preis der Besten 2009″ – Preisverleihung auf den DLG-Lebensmitteltagen in Darmstadt – DLG-Präsident Carl-Albrecht Bartmer (rechts) überreicht an Uwe Rau von der Fleischerei Rau GmbH & Co. KG die Auszeichnung „Preis der Besten“ in Bronze. In der Mitte: Marita Rau

    Foto: DLG

    Um die renommierte Qualitätsauszeichnung zu erreichen, muss ein Unternehmen über fünf Jahre hinweg seine Qualitätsleistungen durch Prämierungen bei den jährlichen DLG-Qualitätstests unter Beweis gestellt haben. Die Preisverleihung fand in diesem Jahr im Rahmen einer feierlichen Siegerehrung auf den „DLG-Lebensmitteltagen“ in Darmstadt statt.

    Wie der Pressedienst der DLG hierzu mitteilt, lobte DLG-Präsident Carl-Albrecht Bartmer den hohen und langjährigen Qualitätsanspruch des Preisträgers mit den Worten: „Mit Ihrer gezeigten Qualitätsleistung gehören Sie zum „Club der Besten“. Sie haben sich die heutige, anspruchsvolle Auszeichnung über Jahre hinweg durch konsequente Qualitätsorientierung hart erarbeitet. Damit bauen Sie Ihren Qualitäts- und Vertrauensvorsprung weiter aus und verdeutlichen einmal mehr den hohen Anspruch an die Güte Ihrer Lebensmittel!“

    Heute hatte ich die Gelegenheit, persönlich zum Inhaber-Ehepaar Kontakt aufzunehmen. Bei meiner Ankunft zeigte man mir voller Stolz die Urkunde, die im Ladengeschäft deutlich wahrnehmbar einen Sonderplatz zugewiesen bekommt. Man fiebert jetzt der nächsten „internationalen DLG-Qualitätsprüfung für Wurst und Schinken“ entgegen; denn: im Falle einer weiteren Prämiierung winke bereits der „Preis der Besten in Silber“.

    Mein Fazit:
    Der „Preis der Besten“ ist deshalb umso beachtenswerter, als er neben Produkt-Qualität auch Stetigkeit und Nachhaltigkeit würdigt. Er ist ein bedeutsamer Profilierungs-Baustein im Gefüge eines handwerklich strukturierten Betriebes, der dazu beiträgt, das so wichtige Vertrauen in die Leistung einer mittelständischen Fleischerei der Kundschaft immer wieder bewusst zu machen.

    Ich grüße Sie herzlich
    Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Blog-Moderator)

    „Oktoberfestfeeling“ und Nachwirkungen

    Oktober 11, 2009

    Sehr geehrter Herr Fleischer/Metzgermeister,
    sofern Sie Ihren Sitz in Bayern haben, wird es für Sie eine Selbstverständlichkeit gewesen sein, auch dieses Jahr wieder Ihre verehrte Kundschaft mit einer besonderen Aktion zur Zeit des traditionellen Münchner Festes im Oktober zu erfreuen.
    Wohnen Sie außerhalb Bayerns, werden Sie vielleicht Ihren Kunden soeben erst mit einer „bayerischen Woche“ und hausgemachten bayrischen Spezialitäten ein „Oktoberfestfeeling“ vermittelt haben.
    Und wahrscheinlich haben Sie sodann festgestellt: Die Aktion war auch dieses Jahr wieder ein voller Erfolg.

    Die Erfolgsgründe sind hier mannigfaltig:
    Sie liefern Ihrer Kundschaft eine willkommene Abwechslung.
    Durch die zeitliche Begrenzung der Aktion erzielen Sie besondere Aufmerksamkeit und erhöhen die Wertigkeit Ihrer Erzeugnisse.
    Bayrische Produkte erfreuen sich auch überregionaler Beliebtheit.
    Durch eine zeitliche Überschneidung des traditionellen Münchner Festes im Oktober mit Ihrer Aktion profitieren Sie indirekt von der Aufmerksamkeit, die dem Ereignis überregional in den Medien gewidmet wird.

    Mehr noch:
    Nach Aktionsende werden Ihre bisherigen regional-typischen Produkte von Ihrer Kundschaft ihrerseits wiederum als willkommene Abwechslung (mit positiven Folgen für die Wertschätzung) wahrgenommen. Das ist das Eine. Andererseits: Bei einigen Ihrer Kunden könnte das besondere Geschmackserlebnis anlässlich Ihrer „bayerischen Woche“ noch eine Weile Ihren Verkauf stabilisierend nachwirken. Wundern Sie sich also deshalb nicht, wenn zurzeit bei Ihnen „Hax’n“ immer noch verstärkt nachgefragt werden.

    Herzliche Grüße sendet
    Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Blog-Moderator)
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    Das Online-Blog-Interview mit Metzgermeister Claus Böbel in 91166 Georgensgmünd-Rittersbach – Teil eins

    Oktober 7, 2009

    Blog-Moderator Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt:

    Guten Tag Herr Claus Böbel, zum Jahresende 2008 haben Sie die Metzgerei Ihres Vaters in der Ritterstraße 9 in D 91166 Georgensgmünd-Rittersbach übernommen. Ihre Metzgerei Claus Böbel ist ein traditioneller Familienbetrieb in dritter Generation, in dem neben Ihnen als Chef die ganze Familie (Ehefrau Monika und Mutter Marie) mitarbeitet. Ihre beiden Kinder Julia und Katharina assistieren Ihnen bereits mit Begeisterung beim „Wurstbriefe“ machen.

    Sie persönlich sind in der Branche als kreativer, innovativer Unternehmer bekannt, der u. a. durch außergewöhnliche Ideen wie Wurstkiste, Wurstbrief und Wursttaxi auf sich aufmerksam gemacht hat. Alle diese Innovationen erfreuen sich offensichtlich nach wie vor reger Nachfrage. Eine Ihrer jüngsten Kreationen ist das WurstErlebnis, zu dem Sie sich freundlicherweise bereit erklärt haben, hier auf Fleischer/Metzger-Blog über Ihre diesbezüglich bisher gesammelten Erfahrungen zu berichten.

    Frage Blog-Moderator:

    Könnten Sie bitte zunächst einmal kurz erläutern, was den Kunden/Teilnehmer beim „WurstErlebnis“ im Einzelnen erwartet und was ihn besonders motiviert?


    Antwort Claus Böbel:

    Ich habe mir schon seit längerem vorstellen können, wie sehr sich Kunden für die Herstellung einer Wurst interessieren. Bei mir reifte deshalb der Plan, Kunden – unter fachmännischer Anleitung – aktiv an der Herstellung bestimmter Wurstsorten teilnehmen zu lassen. Zum „WurstErlebnis“, das jeweils unter ein bestimmtes Motto wie z.B. „Fränkische Bratwurst“ gestellt wird, müssen sich die Gruppen zuvor anmelden. Unter Anleitung von mir, dem Metzgermeister, können die Teilnehmer sodann die „Fränkische Bratwurst“ in verschiedenen Variationen selbst herstellen und anschließend ein Bratwurst-Menü genießen.

    Das Besondere daran ist: Durch aktive Teilnahme (Fleisch wiegen, Gewürze berechnen, Fleisch-Wolf und Kutter ein- und ausschalten) hat der Teilnehmer letztlich seine eigene Wurst hergestellt.

    Blog-Moderator:

    Bei der entsprechenden Gelegenheit vermitteln Sie den Teilnehmern offensichtlich ein ganz besonderes Erlebnis, auf das Sie ja auch geschickt im Namen Ihrer entsprechenden Domain www.wursterlebnis.de hinweisen.

    Frage Blog-Moderator:

    Welche Kundengruppen wurden von Ihnen ursprünglich ins Auge gefasst?

    Und: Welche Kundengruppen sind derzeit besonders interessiert und aktiv?


    Antwort Claus Böbel

    Das „WurstErlebnis“ gibt es erst seit einem halben Jahr. Wir orientierten uns zunächst an unseren Bestandskunden im Ladengeschäft sowie unseren Online-Kunden.

    Frage Blog-Moderator:

    Wie gingen Sie hierbei vor, wie machten Sie das „WurstErlebnis“ Ihren Zielgruppen bewusst?

    Antwort Claus Böbel

    Unsere Bestandskunden erreichten wir unmittelbar, indem wir in unserem regelmäßig erscheinenden Newsletter auf dieses besondere Angebot unserer Metzgerei hinwiesen. Die Online-Kunden erhielten zudem durch die Newsletter-Mitteilungen eine willkommene Anregung, uns hier vor Ort zu besuchen.

    Blog-Moderator

    Inzwischen hat sich der Kundenkreis beträchtlich erweitert. Sie haben auch Zielgruppen wie Touristen in Ihrem fränkischen Seenland, Firmen aus der näheren Umgebung und auch -ganz besonders weitsichtig- Schulklassen der Region.

    Frage Blog-Moderator

    Welche Art von Marketing-Aktivitäten haben Sie zwischenzeitlich erfolgreich angewandt?

    Antwort Claus Böbel

    Es dauerte natürlich einige Zeit, bis das „WurstErlebnis“ bekannt wurde. Ich arbeite auch zurzeit noch ständig daran, den Bekanntheitsgrad zu vergrößern. Neben der unmittelbaren Pflege unserer Bestands- und Onlinekunden konzentrieren sich unsere Aktivitäten auf Anzeigen und Presseberichte in lokalen Zeitungen und in einer Broschüre für „Gruppenreisen ins fränkische Seenland“, Verkauf als Erlebnisgeschenk über die Plattform www.mydays.de sowie zwei Extra-Seiten in unserem neuen Wurstkatalog 2010. Die Zielgruppe „(Gruppen-)Touristen im fränkischen Seenland“ und „Firmen aus der Umgebung“ begeistern wir mit dem „WurstErlebnis“ als Ereignis der besonderen Art (z.B. auch als Weihnachtsfeier). Eine fachmännische Begleitung von Schulklassen im Rahmen von „WurstErlebnis“ betrachten wir als Nachwuchswerbung künftiger Kunden. Deshalb betreuen wir jährlich fünf Schulklassen aus der Umgebung kostenlos.

    Blog-Moderator

    Wie Sie mitteilen, bekommt jeder Teilnehmer nach seinem ganz persönlichen „WurstErlebnis“ ein „Wurst-Diplom“. Schon jetzt steigen die Buchungen zu Weihnachten (entweder als Weihnachtsfeier oder als (Geschenk-)Gutschein) spürbar an. Nun sind Sie aber offenbar nicht der Unternehmer-Typ, der sich auf seinen Lorbeeren ausruht. Gestatten Sie mir deshalb bitte abschließend eine weitere Frage:

    Frage Blog-Moderator

    Wann werden Sie Ihre Kundschaft mit einer weiteren überzeugenden Idee erfreuen?


    Antwort Claus Böbel

    Hier reift tatsächlich eine weitere Idee, die zu gegebener Zeit auf Umsetzung wartet.

    Blog-Moderator

    Herr Böbel, ich danke Ihnen für das Gespräch und bin gern bereit, diese sicherlich ebenso überzeugende Idee demnächst hier im zweiten Teil des Online-Blog-Interviews vorzustellen.

    Ich sehe mit Interesse den Kommentaren entgegen.

    Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Blog-Moderator)

    Versuch und Irrtum

    Oktober 3, 2009

    Sehr geehrter Herr Fleischer/Metzgermeister,
    vielleicht ist Ihnen folgende Situation nicht unbekannt:
    Sie sind initiativ, Sie sind kreativ, Sie sind im Kollegenkreis bekannt und Sie sind kommunikativ. Ihnen ist genau wie Ihren Kollegen die härter werdende Gangart im Wettbewerb mit Supermärkten und Discountern bewusst. Ihnen ist genau wie Ihren Kollegen bekannt: Die Zahl handwerklich strukturierter, inhabergeführter Fleischereien/Metzgereien schrumpft seit Jahren. Die Gründe sind vielfältig und sind auch hier auf Fleischer/Metzger-Blog schon wiederholt diskutiert worden. Sie jedoch schauen nach vorn und bringen auf Innungsversammlungen und/oder in privaten Versammlungen mit Kollegen Vorschläge ein, wie man durch Bündelung von Aktivitäten und Ideen die Wettbewerbsfähigkeit der Fleischer-Branche und somit jedes einzelnen Betriebes stabilisieren oder gar erhöhen könnte. Und Sie stellen fest: Trotz guter Argumente Ihrerseits wird Ihre Idee oder Ihr Vorschlag so lange durchdiskutiert, bis man irgendwo eine Schwachstelle findet, aufgrund derer die Aktion eigentlich! scheitern müsste.

    Während man bei den Amerikanern (lassen wir sie nun einmal so sein wie sie sind) einer sinnvollen Idee in einem „Step-by-step“-Verfahren die Möglichkeit gibt, umgesetzt zu werden und sich zu entwickeln, wird in Deutschland sogleich „bis zu Ende“ gedacht und die Idee dadurch in den meisten Fällen schon zu Anfang abgewürgt. In Amerika fängt man bei Erfolgs-Aussicht mit der Umsetzung auf jeden Fall überhaupt erst einmal an und schaut dann, wie sich das Ganze in risikoarmen Schritten entwickelt – um dann gegebenenfalls auch Korrekturen vornehmen und die Zielvorstellung anpassen zu können. Bei uns jedoch versucht man gern, Szenarien darzustellen, die sich theoretisch entwickeln könnten, um dann am größten Negativ-Szenario die Entscheidung zu fixieren, gar nicht erst anzufangen.


    Das Ärgerliche daran ist: Insbesondere ein handwerklich strukturierter, inhabergeführter Fleischerei-Betrieb hat durch Eigen-Initiative, Kreativität und direkten Kontakt zum Kunden die Möglichkeit, weitestgehend problemlos zu testen. Ein solcher Test kann sich dabei sowohl auf eine neue Produkt-Gattung oder Produkt-Streckung als auch auf eine zeitlich begrenzte Sonder-Aktion (auch im Verbund mit Kollegen) beziehen. Ein Vorgehen nach der Methode Versuch und Irrtum trifft in kaum einer Branche auf so gute Voraussetzungen wie in der Fleischer/Metzgerbranche.

    Ich grüße Sie herzlich
    Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Blog-Moderator)