Archiv für September 2009

Serien-Beitrag – Querdenk-Modell No. 4: Weinanbau auf Sylt

September 29, 2009

Bisher war mir als gebürtigem Bielefelder und Weinliebhaber der quer durch meine Heimatstadt verlaufende 52. Breitengrad als nördlichste Weinanbau-Grenze Deutschlands ein Begriff. Umso überraschter war ich, als ich in einer Pressemitteilung der Sylt Marketing GmbH vom 07. Juni 2009 las, in Keitum auf Sylt reife derzeit Deutschlands erster professionell hergestellter Wein. Bei meinem jüngsten, alljährlichen Besuch auf meiner deutschen Lieblingsinsel beschloss ich, mich vom Stand oder besser gesagt Wuchs der Dinge persönlich zu überzeugen.

Gemäß obiger Pressemitteilung ermöglicht das neue Pflanzrecht des Landes Schleswig-Holstein seit November 2008, unter bestimmten Voraussetzungen Wein im nördlichsten Bundesland anzubauen. Angeregt durch eine Sylter Weinbau-Initiative von zwei Hobby-Winzern und einer Sommelière beschlossen gemäß der o. e. Presse-Information die Winzer Stefan und Christian Ress aus dem Rheingau, auf Sylt den „ersten kommerziell angebauten Sylter Wein“ hervorzubringen. Dieser wird derzeit auf einer 3.000 qm großen Fläche angebaut und soll von 2012 an entsprechend dem Breitengrad der Lage unter dem Namen 55° Nord vermarktet werden. Wie ich mich heute bei meinem Besuch persönlich überzeugen konnte, hat das Weinanbau-Gebiet in Keitum in der Nähe der St.-Severin-Kirche eine vorteilhafte, leichte Hanglage und „trotzt dadurch der steifen Brise“. Meine Auswahl dieses Projekts für die Reihe „Querdenk-Modelle“ hier im Blog basiert gleich auf mehreren Faktoren, die für den Erfolg des Projektes jeweils besondere Gewichtung haben:

1) Neues Pflanzrecht des Landes Schleswig-Holstein

2) Verschiebung der nördlichen Weinanbau-Grenze Deutschlands vom 52. Breitengrad Richtung Norden als Folge des Klimawandels

3) Für Weinanbau geeigneter Boden mit vorteilhafter, leichter Hanglage – von Experten in Gutachten belegt

4) Professionelle Betreuung für den Rebschnitt und die Ernte durch erfahrene Winzer und ihr Team; Pflegearbeiten durch geeignete Partner vor Ort.

5) Wert steigernde Begrenzung der Weinanbau-Fläche in Schleswig-Holstein auf insgesamt 10 Hektar

6) die Winzer Stefan und Christian Ress erhielten mit 0,3 Hektar „den kleinsten Teil mit der wohl größten Aufmerksamkeit“, denn:

7) die Winzer profitieren von der Reputation der Insel und ihren Marketing-Möglichkeiten, die von der Sylt Marketing GmbH und ihrer, mir persönlich bekannten Leiterin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Jutta Vielberg voran getrieben und ausgeschöpft werden.

8 ) Anspruchsvolle (Sylt-)Clientèle, die „altbewährten Angeboten und visionären Projekten“ gleichermaßen aufgeschlossen gegenüber steht.

Fazit:

Nichts ist beständiger als der Wandel: Stefan und Christian Ress haben Möglichkeiten erkannt, wie man aus dem Klimawandel und einem neuen Pflanzrecht Nutzen ziehen kann. Das Investitions-Risiko ist nach Abwägung aller dargestellten Faktoren offenbar kalkulierbar – und somit unternehmerisch verantwortbar gering. Die Winzer haben sich rechtzeitig als Erste professionell mit dem erforderlichen und vorhandenen Know-How eingebracht.

Möglicherweise gibt Ihnen als Fleischer/Metzgermeister das obige Querdenk-Modell Anregung zu überprüfen, welcher Wandel (Klima, Gesetze/Auflagen, Konsumgewohnheiten etc.)) zu Ihrem Vorteil von Ihnen genutzt werden könnte. Sicherlich ist auch da wieder Ihre ganz besondere Kreativität gefragt. Aber auch als Winzer muss man auf die Idee, auf Sylt Weinanbau zu betreiben, zunächst einmal überhaupt kommen und sodann verantwortungsbewusst umsetzen.

In diesem Sinne grüße ich Sie herzlich

Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Blog-Moderator)

Erfolgreich durch den ERFA-Kreis

September 25, 2009

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Foto Ludger Freese: ERFA-Kreis in Freeses Küche mit einem neuen Produkt.

In Niedersachsen gibt es einige ERFA-Kreise, die schon seit langer Zeit erfolgreich zusammen arbeiten. Wir gehören auch so einem „Erfahrungsaustausch-Kreis“ (ERFA) an. Angefangen bin ich schon 1984 in einem Junioren-ERFA-Kreis, wo sich die angehenden Junioren trafen. Heute ist ein Austausch unter Kollegen immer wichtiger. Die Probleme, die Erfahrungen, aber auch Erfolge lassen sich im Kollegenkreis sehr leicht erörtern und multiplizieren. Der Erfolg eines Kreises hängt von einigen Faktoren ab, die ich gerne einmal vorstellen möchte.
Die Betriebe sollten einen großen räumlichen Abstand haben, damit es keine Berührungsängste gibt bezüglich der Ehrlichkeit. Überhaupt -Ehrlichkeit ist das größte Plus eines solchen Kreises. (anderes als in manchen Innungsversammlungen) Einige betriebswirtschaftliche  Zahlen werden offen diskutiert.
Unser Kreis – der Kreis 17 – trifft sich zweimal im Jahr. Ein Kollegen übernimmt die Gastgeberrolle für die zweitägige Veranstaltung. Neben einen kleinen Smalltalk steht das fachliche im Mittelpunkt. Die Betriebsräume werden besucht, die Thekenauslage wird kritisch betrachtet und die Wurst wird probiert. Dazu kommt meistens noch ein Referent/in. Bei unserem letzten Treffen war Doris Siegle unsere Fachfrau, die uns ihren Betrieb sehr eindrucksvoll vorgestellt hat.

ERFA-Kreis Mitglieder sind Innungsmitglieder und kommen aus einem gemeinsamen Bundesland. Der Grund liegt im Einladungsmodus und in der Verwaltung unserer Beiträge. Wir treffen uns auch schon mal in privater Atmosphäre wie Hochzeiten, Geburtstage oder Eröffnungen. Möchte ein Inhaberehepaar Mitglied bei uns werden, wird nach einer Vorstellungsrunde offen abgestimmt. Es darf nicht sein, dass jemand ein Problem mit einem Neuen hat, weil z.B. eine Filiale in der Nähe ist.

ERFA-Kreis, das bedeutet Geben und Nehmen. Wer nur „nimmt“ wird schnell erkannt. Der jährliche Preisvergleich in unserem Kreis von 12 – 15 Betrieben ist immer eine spannende Sache. Wer steht auf den 1. Platz, wer hat welchen Preis für ein bestimmtes Produkt und wer hebt sich deutlich ab…

Besonders hervorheben möchte ich noch die geführten Telefongespräche im Kollegenkreis, wenn z.B. eine neue Wurstsorte gut angekommen ist oder eine Marketingaktion besonders erfolgreich war. Wir helfen uns ganz offen und sagen auch deutlich, was uns nicht gefällt. Nur so können wir von einander lernen und uns vom Markt abgrenzen.

Ein ERFA-Kreis ist gerade jetzt in wirtschaftlich schwierigen Zeiten besonders wertvoll, weil wir uns gemeinsam weiter helfen. So lebt der ERFA-Geist. Ich möchte darauf nicht mehr verzichten und kann nur jeden Fleischermeister Mut machen sich einem Kreis anzuschließen. Fragen zu ERFA-Kreise beantwortet auch gerne der “ ERFA-Kreis Präsident“ Volker Behrens aus Twistringen. Tel.: 04243-1838 Sprechen Sie einfach ihren Landesinnungsverband an oder Gründen Sie selber einen Kreis. Pioniere und Querdenker braucht unser Handwerk.

Mit kollegialen Grüßen
Ludger Freese

Wenn ein Junior fehlt oder: der Irrtum des Verkäufers

September 24, 2009

Ältere Fleischerei-Betriebe, die zum Verkauf stehen, weil der (interessierte) Nachwuchs fehlt, haben meist einen hohen Reparaturstau oder Investitionsrückstand. Der derzeitige Inhaber fiebert seiner Rente entgegen, seine unternehmerische Motivation ist begrenzt, in den letzten Jahren hat er vielfach kaum noch Investitionen nennenswerter Art getätigt. In Unkenntnis der Marktsituation (schließlich verkauft man nicht jeden Tag ein ganzes Unternehmen) glaubt er zudem, er könne den Betrieb in seiner (oder trotz seiner) derzeitigen Substanz problemlos teuer verkaufen.

Da ein Käufer die Situation und den Firmenwert bei Kenntnis insbesondere des Reparaturstaus vielfach ganz anders beurteilt als der Verkäufer, liegen die Kaufpreis-Vorstellungen beider Seiten folglich auch überwiegend weit auseinander. So kommt es in vielen Fällen nicht (rechtzeitig) zur Einigung.

Ferner: Ein Kauf durch eine andere Fleischerei würde dort eine entsprechende Filialisierung bedeuten. Da aber insbesondere in der Fleischer/Metzger-Branche aufgrund der typischen Fleischerei-Struktur eine Filialisierung nicht unproblematisch ist, lässt dieser Umstand die Anzahl möglicher Bewerber schrumpfen.

Des weiteren: Übersehen wird vom Fleischerei-Verkäufer darüber hinaus auch vielfach, wie schwierig es für einen bisher nicht selbständigen Fleischermeister bei Kauf einer Fleischerei und Sprung in die Selbständigkeit ist, (Fremd-)Kapital aufzubringen Denn: insbesondere in der heutigen Zeit fahren Banken und Sparkassen bezüglich der Kreditvergabe-Praxis ohnehin generell einen rigiden Spar-Kurs. Darüber hinaus gehört die Fleischerbranche aus Bankensicht nicht unbedingt zu den Branchen mit hoher Gesamtkapital-Rentabilität, an der die Banken nun einmal ihre Kreditvergabe-Entscheidung festmachen.

Fazit: Jeder verkaufswillige Fleischermeister wäre demnach gut beraten, sich lange vor Eintritt ins Rentenalter über die Marktsituation und verkaufsfördernde (Investitions-)Maßnahmen Gedanken zu machen. Durch Andienen seiner Arbeitskraft beim Käufer könnte er zudem einen weichen Übergang auch im Interesse der Kundenbindung schaffen.

Ich grüße Sie herzlich
Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Blog-Moderator)

Autoren-Status für Doris Siegle, 74321 Bietigheim-Bissingen

September 20, 2009

Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser von Fleischer/Metzger-Blog,

zu meiner großen Freude kann ich heute eine weitere qualifizierte Unternehmer-Persönlichkeit als Autorin auf Fleischer/Metzger-Blog begrüßen. Mein herzlicher Glückwunsch geht an Doris Siegle, Mitinhaberin der Fleischerfachgeschäft Helmut Siegle GmbH, D 74321 Bietigheim-Bissingen. Auch sie hat sich auf meinen Wunsch hin gern bereit erklärt, in loser Folge zum Nutzen der handwerklich strukturierten Fleischer/Metzgerbranche und ihrer verehrten Kundschaft praktische Erfahrungen, sinnvolle Konzepte und Strategien auf Fleischer/Metzger-Blog vorzustellen.

Besondere Merkmale

kreativ und zielorientiert
vorausschauend und überzeugend
wissbegierig und kommunikativ
bodenständig und realistisch

Credo

Die Fleischerei als unverwechselbare Marke:

Nachhaltig Wünsche wecken und Wünsche erfüllen mit einem kompetenten und hochmotivierten Verkaufsteam, das Fach- und Ernährungswissen mit  einer Emotionen steigernden „genussvollen Kommunikation“ verbindet.

Während Ehemann Frank Siegle als Metzgermeister erfolgreich die Produktion leitet, widmet sich Doris Siegle neben dem Verkauf auch mit Überzeugung der Mitarbeiterführung und der Außen-Darstellung des Unternehmens. Wie überzeugend die „Fachfrau für Ernährungsfragen im Fleischerfachgeschäft“ dabei ist, lässt sich auch an nachstehenden Auszeichnungen des Jahres 2009 erkennen:

Unternehmerfrau im Handwerk 2009

und zum zweiten Mal in Folge:

Rudolf-Kunze-Aktionspreis für Fleischerfachgeschäfte

Darüber hinaus ermöglichen zwei Online-Blog-Interviews (Teil eins, Teil zwei), die ich mit Doris Siegle auf Fleischer/Metzger-Blog führen konnte, einen Eindruck von dem besonderen Format der neuen Blog-Autorin.

Wir alle können dem ersten Doris-Siegle-Beitrag mit Interesse entgegen sehen.

Ich grüße Sie herzlich

Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Blog-Moderator)

Kreativität und Kontinuität, Klarheit und Wahrheit

September 16, 2009

Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser von Fleischer/Metzger-Blog,

der Fleischermeister und Fleischer/Metzgerblog-Autor Carsten Neumeier aus dem hessischen Walburg am Naturpark Meißner ist mir seit Jahren als fachmännisch-kreativer Kopf persönlich bekannt.

Sein Einfallsreichtum umschließt hierbei einerseits die Streckung von verkaufsstarken Produkten zu einer Varietätenzahl, die er streng an der Tragfähigkeit des jeweiligen Grundprodukts ausrichtet. Zum anderen erfreut er seine regionale und überregionale Kundschaft kontinuierlich durch Informationen zu Fleisch-Herkunft, Herstellungsprozess und Reifung seiner „Ahle Wurscht“ in seiner Wurstescheune. In der Wurstescheune sind Gruppen und Vereine von 10 bis 60 Personen bei Führung willkommen, anlässlich derer die Besucher Informationen zur Herstellung der Ahlen-Wurst bekommen.

So war es für mich auch nicht überraschend zu erfahren, wie Carsten Neumeier die (Vor)-Freude seiner Onlineshop-Kundschaft vergrößert, indem er vorab dem Kunden eine Mail mit Link zur „Sendungsverfolgung“ schickt. Derartig eingestimmt ist manch ein Kunde nach Erhalt der Sendung gern bereit, durch Klick auf einen Link zur „Online-Bewertung“ dort positiv zu kommentieren.

Fazit:
Auch bei Carsten Neumeier endet der Verkauf nicht an der Theke, sondern er hat Mittel und Wege gefunden, seine Produkte bis auf den Tisch seiner Kundschaft zu begleiten.

Ich grüße Sie herzlich
                                                                                                                                                                                                            Dipl..-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Blog-Moderator)

Beitrag No. 3 der Serie: Kunden-orientierte Erfolgsmodelle aus OWL – Heute: Strategie und Alleinstellungsmerkmale der Landfleischerei Rau GmbH & Co. KG in 33334 Gütersloh-Isselhorst

September 12, 2009

Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser von Fleischer/Metzger-Blog,

bei meiner telefonischen Kontaktaufnahme zu Fleischermeister Uwe Rau, Geschäftsführer in der Landfleischerei Rau GmbH & Co. KG, Steinhagener Str. 16, 33334 Gütersloh-Isselhorst brauchte ich mich gar nicht erst vorzustellen. Uwe Rau ist seit Jahren begeisterter Leser der Fleischer/Metzgerblog-Beiträge von derzeit insgesamt 14 Autoren und besitzt zudem alle meine strategischen Sachbücher aus der „Fleischerei mit Fadenkreuz!“-Serie.

Uwe Rau empfing mich am Mittwoch-Nachmittag dieser Woche gemeinsam mit seiner Frau Marita im Büro seines Anwesens mit einladend großem Parkplatz an der Steinhagener Straße mitten im Gütersloher Ortsteil Isselhorst. Während Uwe Rau am gleichen Standort die Produktion leitet, widmet sich Marita Rau gemeinsam mit ihrem Verkaufs-Team der verehrten Kundschaft im sympathisch und übersichtlich eingerichteten Ladengeschäft. Marita Rau äußerte bei meiner Ankunft Interesse, die „ersten Sätze der Unterhaltung“ kurz verfolgen zu wollen – und nahm dann stattdessen während der folgenden dreieinhalb Stunden, aktiv die Diskussion bereichend, am Gespräch teil.

Uwe Rau leitet das Unternehmen in zweiter Generation, und die dritte mit Sohn André „steht schon in den Startlöchern“. Die Landfleischerei Rau hat eine eigene Website, die derzeit wöchentlich aktualisiert wird; ein Webshop ist in Vorbereitung.

Herkunftsnachweis und innerbetriebliche Kontrollstufen im Interesse der Kundschaft
Im Interesse seiner Kundschaft legt Uwe Rau größten Wert darauf, einen lückenlosen Herkunftsnachweis seiner handwerklich hergestellten Erzeugnisse erbringen zu können.
Bei der Auswahl seiner Lieferanten vertraue er den Landwirten der Umgebung. So habe er im Laufe vieler Jahre persönlichen Kontakt zu bäuerlichen Kleinmastbetrieben der Region herstellen können, die – auch für den geschätzten Kunden einsehbar – namentlich auf seiner Website erwähnt seien. Bei den betreffenden Kleinmastbetrieben, so führt er des Weiteren aus, „passe die Ackerfläche zur Kopfzahl des Viehs“. Sämtliche der dort gelisteten Landwirte hätten sich darüber hinaus ihm gegenüber verpflichtet, antibiotikafrei und mastbeschleunigerfrei zu füttern. Rückstands-Untersuchungen der Schweine würden von einem neutralen Veterinär unangemeldet und in unterschiedlicher Frequenz durchgeführt.

Uwe Rau legt zudem Wert darauf, selber zu schlachten. Einmal die Woche holt er die Tiere 24 Stunden vorher ab, um sie nach einem kurzen Transportweg persönlich in den Ställen unterzubringen. Durch den kurzen und relativ stressarmen Transport könnten die Tiere sodann problemlos regenerieren. Das Fleisch bliebe dadurch fester und „stünde beim Schneiden vor dem Messer“. Die Schweinehälften hole er am nächsten Morgen in seinen Betrieb und zerlege sie anschließend. Durch die „schlachtwarme Verarbeitung“ ermögliche er seiner Kundschaft bei seinen Produkten ein Geschmackserlebnis, das man seiner Überzeugung nach „mit keinem Gewürz hinkriege“.

Die Wohlfühl-Atmosphäre im Ladengeschäft
Laut Eigenaussage von Marita Rau stößt das Ladengeschäft derzeit an Kapazitätsgrenzen.
Da nicht nur die Kunden/Kundinnen sondern auch das Verkaufs-Team von außen bereits deutlich sichtbar seien, wirke der Laden immer sehr schnell gut besucht. Das steigere die Attraktivität. Zudem sei die Kundenfläche größenmäßig gut überschaubar, was die Kommunikation auch unter den Kundinnen und Kunden ungewöhnlich steigere. Das sei im Übrigen auch einer der Faktoren, der die relativ hohe Anzahl von über 90% Stammkunden erkläre.

Die kunden-orientierte Langzeit-Strategie der Landfleischerei
Vor dem Hintergrund der geschilderten Wertschöpfungskette haben Uwe und Marita Rau ein Konzept, wie sie Ihre Kunden erfreuen und immer wieder aufs Neue begeistern können. Besonders motivierend wirke hierbei auch der Junior André, der bereits deutlich „mit den Hufen scharre“ und erfreuliche Anregungen und Anstöße liefere. So sei auf seine Anregung auch eine eigene Website in Auftrag gegeben worden, die seit einiger Zeit auch wöchentlich aktualisiert würde. Wie Marita Rau hierzu erläuterte, sei die Zahl der Kunden, die sich jeweils vor Besuch in der Landfleischerei bereits per Website über das aktuelle Angebot informiert habe, in jüngster Zeit signifikant gestiegen.

Zurzeit setze man folgende Schwerpunkte:

Unter den Stammkunden habe man vier besonders wichtige Zielgruppen:

a) die Ernährungsbewussten
b) die Bevorzuger regional-typischer Erzeugnisse aus OWL
c) die Convenience-Liebhaber und
d) die Partyservice-Kunden

a) die Ernährungsbewussten
man habe ein breites Sortiment an fettarmen oder fettreduzierten Produkten. Rohwürste und Brühwürste mit entsprechend nährwertverändertem Material würden in letzter Zeit verstärkt nachgefragt.

Für die Teil-Zielgruppe der Allergiker unter den Ernährungsbewussten habe man z.B. einen allergenfreien Rohschinken im Angebot, der mit Steinsalz, ohne Nitrit und Geschmacksverstärker angeboten würde. Für die Teil-Zielgruppe der Cholesterin-Belasteten habe man innerhalb des großen Salami-Spektrums eine Walnuss-Salami kreiert.

b) die Bevorzuger regional-typischer Erzeugnisse aus Ostwestfalen-Lippe
Durch den Vorzug der unmittelbaren Kommunikationsmöglichkeit im Ladengeschäft sei es möglich, Wünsche und sinnvolle Anregungen aus der Kundschaft schnell zu erkennen und gegebenenfalls auch umzusetzen. „Dauerbrenner“ unter den regionalen Spezialitäten seien Wurstebrei, Möpkenbrot (Saison) und Hausmacher Leberwurst mit Mehl sowie westfälischer Schinken, westfälische Rohwurst und die Sonder-Kreation „Lutterwürmer“. Bei dem letzteren Wurstprodukt handelt es sich um eine Kreation, die einen deutlich wahrnehmbaren Regionalbezug über die durch die Region fließende Lutter herstellt. Insbesondere durch Kauf eines solchen Produktes könne sich ein Kunde deutlich als Regional- oder Lokalpatriot im Ladengeschäft zu erkennen geben und so seine Verbundenheit zu der Region verdeutlichen.

c) die Convenience-Liebhaber
Fleischerei Rau konzentriert sich hier auf einen Mittagstisch für Außer-Haus-Verzehr. Als Kunde profitieren Sie hier von der Einsiegelung der Menüs, wodurch diese die Wärme eine gute Weile konservieren. Bewährt habe sich hier ein Angebot, das die Wünsche der Liebhaber regional-typischer OWL-Spezialitäten mit dem Wunsch nach Convenience kombiniere. Dienstags und donnerstags gäbe es traditionell einen „Suppentag“. Einmal die Woche (freitags) liefere man auch mit eigenem (Kühl-)Fahrzeug aus.

d) Partyservice-Kunden
Auch die Zielgruppe der Partyservice-Kunden werde gepflegt. Hier habe sich das Konzept bewährt, zunächst die Anzahl und altersmäßige Zusammensetzung der zu bewirtenden Personen zu erfragen, und sodann Liefervorschläge zu unterbreiten. Hierdurch könne man der Gefahr begegnen, Unterlieferungen vorzunehmen. Denn nichts sei für einen Gastgeber peinlicher, „als wenn die Ware nicht reicht“.

Sonder-Zielgruppe
Nicht unerwähnt bleiben sollte hier meines Erachtens allerdings auch die Sonder-Zielgruppe Kinder. Denn für diese Gruppe hat die Landfleischerei Rau vor ca. zwei Jahrzehnten ein „gruppen-individuelles“ Produkt in Form von einer „Scheibe Fleischwurst mit Lolli“ entwickelt. Diese Kreation entstand durch Zufall, weil man bei einem Späteinkauf in einem Supermarkt seinen eigenen Einkaufswagen an der Kasse plötzlich mit einem Pack von 100 Stück Lollis „bestückt“ fand, die man gar nicht selber in den Wagen gelegt hatte. Bei der anschließenden Suche nach einer Verwendungsmöglichkeit kam man auf die Idee, jeweils einen Lolli in ein Stück Fleischwurst zu stecken und im Ladengeschäft anzubieten. Diese `zielgruppen-orientierte Produkt-Kombination’ ist auch heute noch im Angebot. Wie nachhaltig diese Art der Kundenorientierung wirkt, konnten Uwe und Marita Rau erst jüngst wieder feststellen, als sich ein inzwischen 25 Jahre alter Kunde mit Begeisterung daran erinnerte, wie er schon vor zwanzig Jahren mit „Fleischwurst und Lolli“ verwöhnt wurde.

Kreativität

Erfreulicherweise ist es Familie Rau bewusst, wie wichtig es für eine inhabergeführte, handwerklich strukturierte Fleischerei ist, bei der verehrten Kundschaft Wünsche zu wecken und sodann mit einem geeigneten Angebot auch zu erfüllen. So habe man im Laufe der Jahre das Salami-Sortiment auf insgesamt derzeit 14 Varietäten aufgestockt, um den entsprechenden Genießern innerhalb des Salami-Sortiments Abwechslung zu bieten. Anlässlich der 950-Jahrfeier des Gütersloher Stadtteils Isselhorst habe man in Eigen-Initiative eine „Isselhorster Ursalami“ auf den Markt gebracht Hierbei handele es sich um eine Salami “so wie sie früher während der Hausschlachtezeit produziert wurde“. Sie werde also mit Naturgewürzen und mit Honig als Zuckerstoff hergestellt und käme nach Langzeitreifung und Nachreifung in computergesteuerten Räumen in die Ladentheke.

Man sei ein durch und durch handwerklich strukturiertes Unternehmen. Der Zukauf beschränke sich auf das gesamte Geflügelprogramm und Käse.

Aktionen, Anlässe, Veranstaltungen
Als weitsichtigem Unternehmer ist es Fleischermeister Uwe Rau natürlich bewusst, wie wichtig es ist, seinen Kunden gelegentlich auch Abwechslung zu bieten; sei es in Form von neuen Produkten oder neuen Dienstleistungen. Externe Anlässe wie christliche Feste, regionale Veranstaltungen durch die Stadt oder durch Vereine sind ihm stets willkommen, sich mit eigenen Ideen und Vorschlägen aktiv einzubringen. Unabhängig davon nutzt er die Kreativität seiner Familie, insbesondere auch Kindern Freude zu bereiten, indem er sie schon frühzeitig als Besucher an seine Fleischerei heranführt.

Einmal im Jahr lädt er deshalb Kindergarten-Abgangsgruppen mit Erzieherinnen zu einem Rundgang durch seine Produktion ein. Auf dem Programm steht dann „Bratwurstfüllen“. Das Brät sei dann bereits im Kutter und könne von dort in die Füllmaschine verbracht werden. Die Kinder würden jedes Mal staunen, wie da die „Bratwürste raus geschossen kommen“; das sei für die Kinder ein unvergessliches Erlebnis. Zur Belohnung und zwecks „Pflege des Kunden von morgen“ erhielten die Kinder dann eine Teilnahme-Urkunde, eine mit Wurst gut gefüllte Tasche sowie das Pixi-Kinderbuch „Ich hab einen Freund und der ist Fleischermeister“.
Im Übrigen achte man darauf, durch Teilnahme an der Isselhorster Werbegemeinschaft den Gütersloher Stadtteil bekannt zu machen und an regionalen Veranstaltungen möglichst mit einem eigenen Stand präsent zu sein. Zu diesen regionalen Veranstaltungen zählen:

Apfelblütenfest (in 2009 am 23./24. April)
Passend zum Motto des Festes kreiert man hier eine „Apfelbratwurst“.

Angrillen (alljährlich der letzte Freitag im April)
Vorstellung und Verkostung neuer Grillspezialitäten
Diese Veranstaltung habe sich also optimale Einstimmung der Kunden auf die Grillsaison bewährt.

Alljährlicher Isselhorster Nachtlauf
Ausrichter des Events ist die Veranstaltungsgemeinschaft Isselhorster Nacht.
Der Bedeutung des Anlasses entsprechend bedient Uwe Rau auf seinem Bratwurststand mit insgesamt sieben Personen. Folge: „Das eingespielte Team konnte die Wünsche der Besucher nach Bratwurst und Pommes Frites jederzeit zur Zufriedenheit erfüllen.“

Kirmes und Antikmarkt zu Fronleichnam
Hier profitiert die Landfleischerei mit einem eigenen Bratwurststand auch von der guten Laune und positiven Grundstimmung der Besucher

Weinfest (in 2009 am 30. August)
Passend zum Motto offeriert man auf seinem Stand Flammkuchen – und trifft ins Schwarze

Oktoberfest (dieses Jahr am 16. Oktober)
Veranstalter: Landfleischerei Rau unmittelbar vor dem eigenen Ladengeschäft
Der Erfolg des letzten Jahres beflügelt den Inhaber, in 2009 bereits zwei Spanferkel vorzuhalten, nachdem bei der entsprechenden Veranstaltung des letzten Jahres das einzige Spanferkel bereits nach wenigen Stunden ausverkauft war.

Weihnachtsmarkt
Hier ist Landfleischerei Rau traditionell stets mit einem eigenen Stand vertreten. Man kenne die Erwartungshaltung der Kunden und freue sich darauf, diese auch in der kommenden Adventszeit wieder zu erfüllen.

Erfolgsgründe
Offensichtlich ist es der Landfleischerei Rau bereits in der zweiten Generation gelungen, Alleinstellungsmerkmale zu entwickeln, über die man von der Kundschaft deutlich wahrgenommen wird.

Hierzu gehören

Der nachweisbare Einkauf bei Kleinmastbetrieben, wodurch man sich deutlich von den allermeisten Supermärkten und Discountern unterscheidet.
Der Sicherheit vermittelnde Einkauf bei namentlich genannten Landwirten der Region.
Die Vertrauen schaffende Fleisch-Kompetenz der Inhaberfamilie.
Die eigene schonende, Qualität steigernde Schlachtung inkl. schlachtwarmer Verarbeitung, die offensichtlich ein außergewöhnliches Geschmackserlebnis ermöglicht

Der Nachweis der Wertschöpfungskette vom Tier auf der Weide bis zum verkaufsfertigen (Wurst-)Produkt in der Theke
Die eigene wöchentlich aktualisierte und übersichtlich gestaltete Website, die vornehmlich der so wichtigen Vorab-Information der Kundschaft dient.
Nutzung und gewissenhafte Selektion der Werbeträger, unter denen derzeit die Radiowerbung mit einer Serie von insgesamt zwanzig Sechs-Sekunden-Spots favorisiert wird.

Die gruppen-individuellen (Produkt-)Angebote für die wichtigsten Zielgruppen.
Ein angemessenes Preis-Qualitätsverhältnis
Die Wohlfühl-Atmosphäre inkl. Kommunikation im Ladengeschäft

Die Präsenz auf den bedeutenden regionalen Veranstaltungen
Erlebnis vermittelnde Kreativität bei der Entwicklung neuer Produkte (14 Salamisorten, sowie „Isselhorster Ursalami“ anlässlich der 950-Jahrfeier).
Der nachweisliche Respekt vor dem Kunden, der ihm auch durch Fleischerei-Events (Angrillen etc.) entgegengebracht wird.

Die Vermittlung von betrieblicher Kontinuität und Zuverlässigkeit durch Hinweis auf die heranwachsende, dritte Unternehmer-Generation

und – ganz besonders weitsichtig:
Image-Werbung für den Beruf (vgl. Kinderbuch „Ich hab einen Freund und der ist Fleischermeister“)

Fleischermeister Uwe Rau ist überzeugt, mit einer Würdigung in der Fleischer/Metzgerblog-Serie „Kunden-orientierte Erfolgsmodelle aus OWL“ Ihnen, dem fleischerei-typischen „qualitäts- und preisbewussten Verbraucher“ die Vorzüge eines Einkaufs in einer qualifizierten, inhabergeführten und handwerklich strukturierten Fleischerei ein weiteres Stück näher gebracht zu haben.

Natürlich ließ es sich auch Uwe Rau abschließend nicht nehmen, mir als überzeugter Handwerksmeister voller Stolz seine blitzsauberen Produktionsräume zu zeigen und die einzelnen Produktionsstufen zu erläutern.

Auch Uwe Rau sieht im Sinne seiner Kundschaft weiteren Fleischer/Metzgerblog-Beiträgen aus der Serie „Kunden-orientierte Erfolgsmodelle aus OWL“ mit Interesse entgegen.

Nachstehend sehen Sie als qualitäts- und preisbewusster Kunde die Kontaktdaten der Landfleischerei Rau GmbH & Co. KG

Landfleischerei Rau GmbH & Co. KG
Steinhagener Str. 16
33334 Gütersloh-Isselhorst
Telefon: 05421-67360
Website: www.landfleischerei-rau.de

Ich grüße Sie herzlich
Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Blog-Moderator)

Link zu Beitrag No. 1 der Serie: „Kunden-orientierte Erfolgsmodelle aus OWL“ (Landfleischerei A. und B. Goldbecker, Borgholzhausen )
Link zu Beitrag No. 2 der Serie: „Kunden-orientierte Erfolgsmodelle aus OWL“ (Fleischerei Wolfgang Müller, Paderborn)
Link zu Beitrag No. 4 der Serie: „Kunden-orientierte Erfolgsmodelle aus OWL“ (Fleischerei E. Grämmel, Detmold)

Highlights auf der SÜFFA 09

September 8, 2009

Sehr geehrter Herr Fleischer/Metzgermeister,

große Ereignisse wie die SÜFFA  09, die Fachmesse für das Fleischerhandwerk, vom 18. bis 20. Oktober 2009 in Stuttgart, dienen seit jeher den Ausstellern als besonderer Ansporn, mit innovativen Entwicklungen Trends aufzugreifen oder gar zu setzen.

Convenience-Trends

Da hierbei insbesondere die Herbst- und Wintersaison Fleischerfachgeschäften die Möglichkeit bietet, mit marinierten Pfannen- und Bratengerichten bei der Kundschaft zu punkten, zeigt die VAN HEES GmbH, D 65396 Walluf auf der SÜFFA 2009 in Halle 8 Stand B 21, wie Sie als Fleischer/Metzgermeister mit VANTASIA® Schlemmer-Marinaden und –Ölen sowie passenden Rezeptideen nahtlos in eine abwechslungsreiche Herbst-Wintersaison starten könnten.

Wie die VAN HEES GmbH hierzu mitteilt, gibt es in Stuttgart auf der SÜFFA VANTASIA® Schlemmer-Öle in einer abwechslungsreichen Geschmacksvielfalt. Bei sehr guten Gareigenschaften nebst Gefrierstabilität würden sich die optischen Qualitäten besonders in der Theke zeigen. Zudem gäben sie den Convenience-Spezialitäten einen typischen und intensiven Geschmack.

Schlemmer Garnelenpfanne (Oriental Mistery-4

Bild eins: VAN HEES Schlemmer-Garnelen-Pfanne

[„Spaghetti mit Garnelen und VANTASIA® Schlemmer-Öl Oriental Mistery“]

Zur Veranschaulichung weiterer „optischer Qualitäten“ klicken Sie bitte auf

Bild zwei: VAN HEES Weihnachtsbraten

[„Schweinefilet gefüllt mit Bratwurstbrät, mariniert mit VANTASIA® Schlemmer-Öl Steak Argentinia“]

Neu! Besonders fein und rein!

Ein weiteres Highlight auf der SÜFFA sei ferner ein neues VAN HEES Brühwurst-Präparat.

VAN HEES stellt auf der SÜFFA hierzu „Die Feine“ vor, ein Präparat mit sehr feiner Vermahlung, reinem Gewürzgeschmack und kräftig würziger Duftnote. Durch ein veredeltes Herstellungsverfahren stehe der vollaromatische Gewürzgeschmack dem Endprodukt mit voller Wirkung zur Verfügung.

VAN HEES® Die Feine erlaube eine wirtschaftliche Dosierung von 4-6g/kg Masse und eigne sich hervorragend zur Anwendung für Lyoner, Schinkenwurst und Mortadella.  Das bei diesen Wurstsorten geforderte helle, reine Anschnittbild sei aufgrund der feinen Vermahlung von VAN HEES® Die Feine gewährleistet.

Auch hier ermöglicht Ihnen ein Klick auf die nachstehenden Links, sich einen ersten optischen Eindruck zu verschaffen.

Bild drei: VAN HEES Drei Brühwürste

[„Brühwurstspezialitäten mit VAN HEES® Die Feine hergestellt“]

Bild vier: VAN HEES Lyoner Scheiben

[„Lyonerscheiben hergestellt mit VAN HEES® Die Feine“]

Meine Einschätzung:

Auch hier gelingt es dem Gewürzunternehmen in vorbildlicher Weise,                                                                                                                    a)   Ihnen als Fleischermeister Anregungen zur Produktvariation zu geben,                                                                                                             b)  und hierbei die bevorstehende Herbst- und Wintersaison in Ihre Produktentwicklung zu integrieren, um beim Endverbraucher neue Wünsche zu wecken.

Zum anderen unterstützen die erläuterten VAN HEES-Innovationen letztlich auch die Wahrnehmung Ihrer unverwechselbaren Fleischerei-Attribute wie handwerkliche Qualität, Frische und Regionalität Ihrer Erzeugnisse.

Ich grüße Sie herzlich

Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Blog-Moderator)

„Exzellent auf mehreren Feldern!“

September 4, 2009

„Exzellent auf mehreren Feldern!“ – so oder ähnlich könnte man die jüngste Auszeichnung der Fleischerfachgeschäft Helmut Siegle GmbH (vertreten durch Doris und Frank Siegle) aus 74321 Bietigheim-Bissingen umschreiben.
Denn:
Das Fleischerfachgeschäft hat auch in diesem Jahr den von der allgemeinen fleischer zeitung gestifteten

Rudolf-Kunze-Aktionspreis für Fleischerfachgeschäfte gewonnen.

Wie der DFV hierzu mitteilt, erfolgte die Bewertung durch die dreiköpfige Expertenjury, der afz-Chefredakteurin Renate Kühlcke, Karl-Heinz Stier vom Hessischen Fernsehen und Dr. Klaus Viedebannt angehörten. Link zum Rudolf-Kunze-PR-Preis Die Jury

Mit dem Rudolf-Kunze-PR-Preis -so die DFV-Pressemitteilung- will die Stifterin, die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Fleischerhandwerks, beispielhafte PR-Leistungen fördern.

Wie Gero Jentzsch, Pressesprecher des DFV mir anlässlich eines Telefonats ergänzend hierzu mitteilte, sei die Auszeichnung umso bemerkenswerter, als sie bereits zum zweiten Mal und dazu noch zum zweiten Mal in Folge an dasselbe Fleischerfachgeschäft vergeben wurde.

Die Ehrung und Urkundenübergabe sollen auf dem 119. Fleischerverbandstag am 12. Oktober in Bremerhaven stattfinden.

Mein Fazit:
Nach der Wahl von Doris Siegle (Miteigentümerin der Helmut Siegle GmbH) zur „Unternehmerfrau im Handwerk 2009“ (vgl. auch die Würdigung auf Fleischer/Metzger-Blog vom 21. Juli 2009) ist die Vergabe des Rudolf-Kunze-PR-Preises für Fleischerfachgeschäfte an die Helmut Siegle GmbH eine weitere Bestätigung für nachhaltig-vorbildliche Leistungen des Unternehmer-Ehepaares Doris und Frank Siegle. Ich gratuliere ganz herzlich und wünsche auch für die Zukunft weiterhin Elan und Gesundheit.

Auch zu diesem Fleischer/Metzgerblog-Beitrag ist selbstverständlich Gelegenheit gegeben, dem Ehepaar Doris und Frank Siegle zu gratulieren. Klicken Sie hierzu einfach auf Kommentare unmittelbar unterhalb des Beitrags.

Ich grüße Sie herzlich
Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Blog-Moderator)