Archiv für Juli 2009

Selbstbedienung allerorten? – Oder die Hemmschwellen beim Self-Scanning

Juli 29, 2009

Sehr geehrter Herr Fleischer/Metzgermeister,

dem Thema „Wartezeitverkürzung für den Kunden“ ist hier auf Fleischer/Metzger-Blog schon des Öfteren Raum zur Verfügung gestellt worden. Allein zwei Beiträge sind in dem Zusammenhang dem Topic „Selfscann-System beim Bezahlen“ gewidmet worden. Hierbei wurde in den betreffenden Beiträgen neben Hinweisen auf entsprechend eingerichtete Supermarkt-Ketten auch das Einrichtungshaus IKEA erwähnt. In einer deutschen Niederlassung des Einrichtungshauses, so wurde in den Beiträgen vergleichend festgestellt, hatte sich das Verhältnis Standardkassen (= ein Band mit einer Kassiererin) zu den „Express-Kassen“ genannten Kassen-Systemen (eine IKEA-Angestellte ist erläuternd für jeweils insgesamt vier Selfscanner-Kassen zuständig) wie folgt entwickelt:

Am 07. März 2009


insgesamt zwölf Kassen-Systeme
davon neun Bänder, die zu Standard-Kassen mit Kassiererin führen
und drei Express-Kassen mit insgesamt jeweils vier Selfscanner-Kassen

Am 25. April 2009


Insgesamt zwölf Kassen-Systeme
davon jetzt sechs Bänder, die zu Standard-Kassen mit Kassiererin führen
und sechs Express-Kassen mit insgesamt jeweils vier Selfscanner-Kassen

Hier schien sich rapide eine eindeutige Tendenz zugunsten der Selfscanner-Kassen anzukündigen.

Gestern, am Morgen des 28. Juli 2009 konnte ich eine weitere Gelegenheit nutzen, die diesbezügliche Entwicklung zu beobachten, als ich derselben IKEA-Niederlassung einen weiteren Besuch abstattete:


Von derzeit dreizehn Kassen-Systemen sind dort acht Bänder für Standardkassen mit Kassiererin eingerichtet, während nur noch fünf „Express-Kassen“ mit jeweils vier Selfscanner-Kassen dem Kunden zur Verfügung stehen.

Das heißt. Offenbar ist man selbst bei einem Einrichtungshaus wie IKEA, bei dem ein recht hoher Prozentsatz der Kunden zur jüngeren Bevölkerung zählt, an Grenzen der Akzeptanz von Selfscanning gestoßen. Mehr noch: Von den dreizehn Kassen hatten drei Standardkassen und zwei „Express-Kassen“ geöffnet. – Während sich vor den Bändern mit den Standardkassen relativ lange Schlangen bildeten, wurden die „Express-Kassen“ vergleichsweise wenig genutzt. Offensichtlich werden hier bei einem Großteil der Bevölkerung doch Hemmschwellen beim Selfscanning sichtbar.

Das ist meines Erachtens eine Entwicklung, die umso bemerkenswerter ist, als das Einrichtungshaus IKEA ähnlich vielen Supermarkt-Ketten seine Kunden schon beim Einkauf auf Selbstbedienung „einstimmt“. Offenbar trifft diese moderne Art der bargeldlosen Zahlungsabwicklung selbst in einem Selbstbedienungs-Unternehmen nur in begrenztem Umfang den Kundenwunsch. Das ist das eine. – Das andere: In einer Fleischerei/Metzgerei wie der Ihren, in welcher Sie dem Kunden beim Einkauf bereits beratend oder empfehlend zur Seite stehen, würden Sie wahrscheinlich nur auf begrenztes Verständnis stoßen, wenn Sie den Kunden ausgerechnet beim Bezahlen allein ließen.

Ich grüße Sie herzlich
Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Blog-Moderator)

„Angebots-Individualisierung nach bedeutenden Kundengruppen“ und „schrumpfende Märkte“

Juli 25, 2009

Sehr geehrter Herr Fleischer/Metzgermeister,

die Bedeutung kundenwunsch-gerechter Angebote ist hier auf Fleischer/Metzger-Blog schon des Öfteren erörtert worden. Spezielle Produkt- und Dienstleistungs-Angebote für überschaubar große und homogene Kundengruppen, so ist ferner diskutiert worden, schärfen dabei das Profil einer Fleischerei/Metzgerei. D.h. Die Vergleichbarkeit des Angebots und somit der Konkurrenzdruck lassen aufgrund der zielgerichteten Wertschöpfung der betreffenden Fleischerei/Metzgerei in aller Regel nach.

Die mit der Zielgruppen-Unterteilung verbundene „Individualisierung des Angebots“ hat jedoch auch Änderungen auf der Einkaufs- und Kostenseite zur Folge.

Denn eventuell erforderliche neue Produkt-Varietäten erhöhen gegebenenfalls den Wareneinstandswert aufgrund anderer Zusammensetzung und Zutaten. UND: Die Stückkosten könnten aufgrund kleinerer Chargen und damit verbundener häufigerer Rüst- und Stillstandszeiten steigen.

D. h. Sie werden in den letzten Jahren die Unterteilung Ihrer Kundschaft in Gruppen –mit entsprechender Produktauswahl- nur in dem Maße vorgetrieben haben, wie sich eine Unterteilung auch unter kalkulatorischen Gesichtspunkten als sinnvoll erwiesen hat. Bei generell steigender (Markt-)Nachfrage erhielten Sie diesbezüglich sicherlich auch Anregungen und Impulse. –

Wie jedoch verhalten Sie sich in der derzeitigen konjunkturellen Situation, die nicht nur den Konsumwandel beschleunigt, sondern in der phasenweise auch ganze Teil-Zielgruppen als Konsumenten schwächeln oder zu schwächeln beginnen, die jahrelang solide Zuwachsraten aufwiesen? Ihr betreffender „Absatzmarkt“ könnte dann nämlich schnell zu klein werden. – und eine entsprechende (Sonder-)Fertigung unrentabel.

Vielleicht machen Sie eine kleine Aufstellung Ihrer wichtigsten Kundengruppen, zu denen vielleicht auch bei Ihnen nachstehende Teilzielgruppen gehören: Convenience-Liebhaber, Ernährungs-Bewusste, Regional-Patrioten, Genießer, Sparfüchse, Grillfreunde, Metzgerfrische-Liebhaber… (Überschneidungen sind denkbar.)
Ordnen Sie Ihren wichtigsten Kundengruppen die entsprechenden Produktkategorien Ihrer Renner-Penner-Liste zu. Im Vergleich mit den Vorjahreswerten Ihrer BWA könnte so am ehesten deutlich werden, in welche Richtung sich bei Ihnen der Wandel der Kundenwünsche entwickelt.

Ich grüße Sie herzlich
Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Blog-Moderator)

Doris Siegle im 21. ‘Handwerk-Magazin’-Wettbewerb zur ‘Unternehmerfrau im Handwerk 2009′ gewählt

Juli 21, 2009

Doris Siegle, Geschäftsführerin und Gesellschafterin der Fleischerfachgeschäft Helmut Siegle GmbH, D 74321 Bietigheim-Bissingen ist im 21. „Handwerk-Magazin“-Wettbewerb zur „Unternehmerfrau im Handwerk 2009“ gewählt worden.

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‘Doris Siegle als stolze Siegerin unmittelbar nach der Wahl zur

‘Unternehmerfrau im Handwerk 2009′ ‘

Foto: KDBusch

Mit freundlicher Freigabe durch ‘Handwerk Magazin’,

Hans Holzmann Verlag GmbH & Co. KG, München

(Das Foto wurde am 03. August 2009 nachträglich eingerückt)


Sehr geehrter Herr Fleischer/Metzgermeister,

Erfolg ist kein Zufall – denn ohne Frage gehört schon gleich zu Anfang auch ein Quentchen Mut dazu, sich bei einem Branchen übergreifenden Bundes-Wettbewerb überhaupt erst einmal anzumelden, zu dem Handwerksmeisterinnen ebenso wie Leiterinnen eines Handwerksbetriebes oder mitarbeitende Ehefrauen zugelassen sind. Wenn dann als Ergebnis die Wahl zur „Unternehmerfrau im Handwerk 2009“ dabei herausschaut, heißt das konkret: Doris Siegle hat sich beim diesjährigen Wettbewerb des Münchner Wirtschaftsmagazins „handwerk magazin“ (Holzmann Verlag) gegen mehr als 150 Mitbewerberinnen durchgesetzt! (Foto folgt). Dieser Erfolg ist umso bemerkenswerter, als die Wahl offensichtlich auf einer gewissenhaft-vergleichenden Abwägung besonderer Kreativität und außergewöhnlicher Innovationen im Handwerk beruht. Denn während Ehemann Frank Siegle im Betrieb für die Produktion zuständig ist, sind Doris Siegles Schwerpunkte der Verkauf, die Mitarbeiter und das Marketing.

Wie die Pressestelle des Holzmann Verlages dazu mitteilt, hat Doris Siegle die Jury vor allem durch ihr neues Marketing-Konzept überzeugt, zu dem neben einer Modernisierung von Ladengeschäft und Produkt-Angebot auch eine Erweiterung des Produkt-Sortiments gehört. Abgerundet wird das Marketing-Konzept, so die Pressestelle des Holzmann-Verlages, durch regelmäßige Themen-Events, bei denen Doris Siegle über Ernährung informiert und auch ein Weinseminar durchführt. Mit dieser Neuausrichtung habe sie dem Betrieb die Zukunft gesichert – auch die aktuelle Wirtschaftskrise mache sich kaum bemerkbar. Der ungewöhnliche Weg von der im Betrieb mitarbeitenden Ehefrau zur Mitunternehmerin habe zusammen mit den anderen geschilderten Leistungen für die Jury den Ausschlag gegeben, sich für Doris Siegle als „Unternehmerfrau im Handwerk 2009“ zu entscheiden.

Schirmherrin des Wettbewerbs ist gemäß Mitteilung der Pressestelle Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen.

Unterstützt wird der Wettbewerb vom Bundesverband der Unternehmerfrauen im Handwerk (UFH)

Zur Jury des Wettbewerbs „Unternehmerfrau im Handwerk“ gehörten:

Ursula Jachnik, Vorsitzende des Bundesverbandes der Unternehmerfrauen im Handwerk
Lena Strothmann, Bundestagsabgeordnete und Präsidentin der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe,
Mechthild Upgang, Finanzberaterin,
Margit Niedermaier, UFH-Landesvorsitzende in Bayern,
Astrid Vogel, UFH-Landesvorsitzende im Saarland,
Karola Böhme, UFH-Landesvorsitzende in Sachsen,
Alexander Holzmann, Verleger handwerk magazin,
Holger Externbrink, Chefredakteur handwerk magazin

Die Preisverleihung findet am 16. Oktober in Soltau statt.

Mein Fazit.

Erfreulich: Durch diese Wahl wird nicht nur die Fleischerfachgeschäft Helmut Siegle GmbH an Reputation gewinnen sondern die gesamte Fleischer/Metzgerbranche weiter an Image zulegen, da sich Doris Siegle in einem Branchen übergreifenden Wettbewerb gegen 150 qualifizierte Handwerks-Betriebe auch anderer Branchen durchgesetzt hat.

Zum anderen wird deutlich, welchen Stellenwert man auch beim Holzmann-Verlag generell einem überzeugenden Marketing-Konzept im Handwerk beimisst. Denn schließlich war das neue Marketing-Konzept einer der wesentlichen Faktoren, an denen die Fach-Jury ihre Entscheidung festmachte.

Ferner unterstreicht die Wahl zur „Unternehmerfrau im Handwerk 2009“ auch die Würdigung einer besonderen Sichtweise in der Fleischerfachgeschäft Helmut Siegle GmbH. Denn man verfolgt dort seit geraumer Zeit konsequent die Strategie größtmöglicher Nutzenstiftung und Wunscherfüllung für den Kunden. Durch diese „nutzenorientierte Produktpositionierung“ hat man es verstanden, zusätzlich zur reinen „Produkt-Markenbindung“ eine viel wirksamere „Nutzen-Markenbindung“ (z. B. über Themen-Events) aufzubauen. Die Strategie, dabei das gesamte Fleischerfachgeschäft zur Marke zu machen, ist deutlich erkennbar. So könnte es gelingen, in der Wahrnehmung des Verbrauchers auch hier den Kauf entscheidenden emotionalen Nutzen zu besetzen und sich dadurch gegenüber dem Wettbewerb nachhaltig abzugrenzen.

In aller Bescheidenheit darf hier abschließend überlegt werden, ob nicht auch die Beispiel gebenden Aussagen im zweiteiligen Online-Blog-Interview, das ich vor kurzem mit Doris Siegle hier auf Fleischer/Metzger-Blog geführt habe, ein klein wenig dazu beigetragen haben die überregional positive Wahrnehmung der Fleischerei und ihrer Mitgesellschafterin zu unterstützen.

Auch ich sage Doris Siegle „Herzlichen Glückwunsch“.

Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Blog-Moderator)

Halbzeit 2009 – ein Moment der Besinnung

Juli 17, 2009

Pixelio Ruhe (Bank)

Foto: ‚Lizenz Uli Carthäuser/Pixelio’ „Ruhe“
All rights reserved; Quelle: www.pixelio.de

Sehr geehrter Herr Fleischer/Metzgermeister,
das erste Halbjahr 2009 ist geschafft – auch die Juni-BWA liegt Ihnen sicherlich vor.

Vielleicht haben auch Sie den Eindruck, in den ersten sechs Monaten dieses Jahres etwas ganz Besonderes geleistet zu haben. Und zwar insofern, als Sie zusätzlich zu den ständigen Herausforderungen eines Unternehmers auch noch die Folgen der Bankenkrise und Konjunkturflaute abzufedern und zu bewältigen hatten.

Vor diesem Hintergrund ist es deshalb insbesondere in diesem Jahr von Bedeutung, einmal inne zu halten und eine Zwischenbilanz zu ziehen:

a) Welche Anforderungen an eine inhabergeführte, handwerkliche Fleischerei/Metzgerei sind nach Ihrer Meinung signifikant gestiegen? Ist das Zusammengehörigkeitsgefühl unter Kollegen gewachsen? Ist man in Ihrer Region  krisenbedingt „enger zusammengerückt“?

b) Wie haben sich Umsatz, Ergebnis und Cash-Flow im Verhältnis zum Vergleichs-Zeitraum des Vorjahres entwickelt? Wie hat sich die MAQ (Material-Aufwands-Quote) verändert?

c) Wie haben sich die zehn Bestläufer Ihrer Renner-Penner-Liste entwickelt?
Gibt es dort bedeutsame Verschiebungen – welche bisherigen Favoriten haben sich „verabschiedet“ – welche sind neu hinzugekommen? Können Sie die Gründe vermuten? Was könnte krisenbedingt sein?

d) Welche Unternehmer-Entscheidung oder welche Innovation im Produkt- oder Dienstleistungsbereich hat bei Ihnen eine überraschende Eigen-Dynamik entwickelt?

e) Welche Produkt-Kategorie hat bei Ihnen im Vergleich zum Vorjahres-Zeitraum besonders zugelegt? Grillwaren, Regionales, Wellness, Convenience – oder gar eine Kombination von Allen?

f) Welche Änderung der Verbraucherwünsche ist im Jahresvergleich (1. Halbjahr 2009 zu 1. Halbjahr 2008) besonders auffällig? Könnten Sie darin gegebenenfalls gar einen Trend erkennen?

Wagen Sie hier auf Fleischer/Metzger-Blog als einer der ersten per Kommentare eine Prognose für die zweite Jahreshälfte? – Sie könnten eine fruchtbringende Diskussion in Gang setzen, die jedem Einzelnen der Fleischer/Metzerbranche im Wettbewerb mit Supermärkten und Discountern nutzen könnte. Ihre Kolleginnen und Kollegen sind bundesweit gespannt auf Ihre Einschätzung.

Herzliche Grüße sendet
Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Blog-Moderator)

Ein Event mit nachhaltiger Wirkung: ‘Bauer Otte öffnet Tür und Tor’

Juli 13, 2009

Sehr geehrter Herr Fleischer/Metzgermeister,

am 15. Juni 2009 auch auf Fleischer/Metzger-Blog groß angekündigt – am Sonntag, den 05. Juli 09 ist es dann endlich wieder soweit: Bauer Otte aus dem niedersächsischen Uslar-Schönhagen öffnet Tür und Tor für das traditionelle, inzwischen vierte Hoffest.

Offensichtlich haben es die Familien Heinrich und Daniel Otte hervorragend verstanden, das im Zweijahres-Rhythmus stattfindende Hoffest zu einem kleinen Dorffest weit überregionaler Akzeptanz zu machen. Denn schon bei unserer Ankunft haben meine Frau und ich den Eindruck, als sei Halb-Niedersachsen zeitgleich auf den Beinen.

Großverpflegung und Unterhaltung mit vielseitigem Rahmenprogramm locken auch dieses Mal wieder mehrere tausend Besucher. Das Faszinierende daran: Obschon das riesige Gelände schon frühzeitig voll ist von Besuchern, wirkt es nicht überfüllt. Heinrich und Daniel Otte haben gemeinsam mit ihren Ehefrauen Irmgard und Susanne sowie ihrem Team die Organisation fest im Griff. Jeder fühlt sich wohl, von Hektik trotz der Fülle keine Spur.

Hier die ersten zwei eindrucksvollen Fotos:

Otte Hoffest 2009 Teilansicht

‘Hier fühlt man sich so richtig wohl’

Foto: Mit freundlicher Freigabe durch die Landfleischerei Otte

Hoffest Otte . für Stimmung wird gesorgt

‘Auch hier wird für die richtige Stimmung gesorgt!’

Foto: mit freundlicher Freigabe durch die Landfleischerei Otte

Unter dem Motto „Schauen Sie hinter die Kulissen“ kann jedermann die Landfleischerei und den landwirtschaftlichen Betrieb inkl. der Tiere des Hofes besichtigen. Museums-Planwagenfahrten stehen ebenso auf dem Programm wie eine Präsentation von alten Landmaschinen und neuen Fendt-Traktoren inkl. Probefahrt. Ein Floh- und Handwerkermarkt mit vierzig! Ständen sowie ein Karussell inspirieren die Besucher.. Regionale Musikgruppen (darunter die Solling-Blaskapelle Schönhagen) unterhalten die Gäste. Wenn dann Heinrich Otte an einem solchen Tag auch noch Geburtstag hat, dann spielt natürlich auch das Wetter mit. Er herrschen hochsommerliche Temperaturen. Schattige Plätze unter riesigen Zelten laden zum Verweilen und Verzehr der angebotenen Speisen ( u. a. Würstchen und Steaks) sowie der Getränke. Die Präsentation von Spanferkel wird geradezu zelebriert.

Um zwölf Uhr hält Heinrich Otte eine launige Ansprache via Mikrofon. Die Blaskapelle intoniert „Happy Birthday to you“. Es herrscht Volksfeststimmung. Ich komme mit vielen Besuchern ungezwungen ins Gespräch. Der Tenor ist einhellig positiv. Bei meinem Rundgang treffe ich in einem der Räume den Fachberater Christoph Bobbert der Hagesüd Interspice Gewürzwerke, die traditionell das Hoffest der Landfleischerei Otte aktiv begleiten. Er präsentiert Fertiggerichte und stellt Pfannengerichte  her, die frisch zubereitet werden. Auch dieser Stand ist umlagert, denn der Fachberater gibt Endverbrauchern Tipps und wertvolle Hinweise über die Zubereitung.

Im Nachbarhaus unterhält Daniel Otte am frühen Nachmittag die Gäste mit seinen ungewöhnlichen Kunstfertigkeiten im Eisschnitzen. Die Skulpturen sind ästhetisch und eine Bereicherung für das Partyservice-Angebot der Landfleischerei.

Gruppenbild mit Eisskulptur(2)

‘Gruppenbild mit Eisskulptur’ -

Von links: Fleischermeister Daniel Otte, Blog-Moderator Hans-Jürgen Schmidt, Fleischermeister Heinrich Otte, Fachberater Christoph Bobbert aus dem Hause Hagesüd

Foto: Mit freundlicher Freigabe durch die Landfleischerei Otte

Im persönlichen Gespräch mit mir bringt anschließend Heinrich Otte die erfolgreiche Philosophie des Hoffestes auf den Punkt. „Man muss das gerne machen; dann bekommt man auch viel zurück. Die eigenen Leute ziehen begeistert mit, wenn man fröhlich ist und gute Laune verbreitet. Das Hoffest wird seit Jahren von der Wohnbevölkerung hervorragend angenommen. Wir haben von Mal zu Mal mehr Besucher. Viele kombinieren das Fest mit dem von uns angebotenen „Urlaub auf dem Bauernhof“. Andere kommen schon früh morgens mit ihrer ganzen Familie, fahren abends zurück und legen dabei gegebenenfalls auch schon mal mehrere hundert Kilometer zurück. Alles soll informativ, unterhaltend und auch schon mal überraschend sein.“

Es ist bereits 19 Uhr abends, als der Besucherstrom merklich nachlässt und auch wir uns auf den Heimweg machen.

Fazit:

Die Familien Heinrich und Daniel Otte nutzen ihr Areal in vorbildlicher Weise, um das so wichtige Vertrauen des Endverbrauchers zu gewinnen und zu pflegen, indem sie einen Blick hinter die Kulissen ihres Betriebes ermöglichen. Durch die zeitliche Begrenzung des Events auf einen einzigen Tag und die gewählte Hoffest-Frequenz von zwei Jahren verleihen sie dem Hoffest den Charakter des Besonderen oder gar der Einmaligkeit. Hierbei verdeutlichen sie die Nutzen-Sitftung für den Kunden (Information, Unterhaltung, Überraschendes). Folge:

Jeder Besucher freut sich schon jetzt wieder auf das nächste Fest. UND: Die Wirkung auch des diesjährigen Events wird nachhaltig sein.

Nun werden Sie als Fleischer/Metzgermeister vielleicht argumentieren, Sie persönlich hätten nicht die räumlichen Möglichkeiten der Landfleischerei Otte. – Das ist aber nicht der entscheidende Punkt: Wichtig ist vielmehr, Ihre eigenen Möglichkeiten zu überdenken und sich die Fragen zu beantworten:

Durch welches zeitlich befristete Angebot könnte ich meine Kundschaft besonders erfreuen?

Welches wäre hierzu meine bestgeeignete Zielgruppe?

Unter welches Motto könnte ich eine Sonder-Aktion oder ein Event stellen?

Welches wäre die größte Nutzen-Stiftung (Erlebnis, Vertrauen etc.), die ich meinem Kunden dadurch ermöglichen könnte?

Sicherlich deckt ein Event in den seltensten Fällen die anfallenden Kosten. Entscheidend ist jedoch etwas anderes. Auch Ihr Unternehmen könnte anders oder deutlicher wahrgenommen werden als bisher. Denn Sie könnten durch ein Event vorübergehend zum Stadt- oder Ortsgespräch werden. UND Sie könnten für eine ganze Weile eine regelrechte „Automatisierung der Kundenbeziehungen“ herstellen, da nichts effektiver wirkt als Mund-zu-Mund-Propaganda.

Ich grüße Sie herzlich

Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Blog-Moderator)

P. S. Ich freue mich, Daniel Otte auch in Zukunft als begeisterten und aktiven Autor und Kommentator auf Fleischer/Metzger-Blog begrüßen zu können.

Eine der ungewöhnlichsten Nachwuchs-Werbeaktionen für das Fleischerhandwerk: „Deutschland sucht den Food-Designer (DSDFD)“

Juli 9, 2009

Rothenburg o.d.T. 16./17. Juni 2009

Sehr geehrter Herr Fleischer/Metzgermeister,
es ist schon viel diskutiert worden über das „Berufsbild des Fleischers“ und dessen Wahrnehmung in der Öffentlichkeit.- Und es ist bereits viel geschrieben worden über eventuelle „Vorurteile gegenüber dem Fleischerberuf“.

Fast ein jeder unter den 1200 Zuschauern jedoch, der am Abend des 17. Juni die spektakuläre dreistündige Live-Aktion miterlebte, die den Abschluss der zweitägigen Seminarreihe „Deutschland sucht den Food-Designer (DSDFD)“ in Rothenburg o.d.T. bildete, wurde offensichtlich eines besseren belehrt.

Denn er erlebte hautnah eine der wohl ungewöhnlichsten und erfolgreichsten Nachwuchs-Werbeaktionen für das Fleischerhandwerk.

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„Die große Show: 1200 Gäste beim Open-Air-Abschlussfestival“
Foto (wie auch alle anderen Fotos des Beitrags): VAN HEES GmbH

Zur Veranstaltung eingeladen hatten die Staatliche Berufsschule Rothenburg, das Wallufer Gewürzunternehmen VAN HEES, die Fleischerinnungen Ansbach und Rothenburg sowie der Deutsche Fleischerverband. Die Stadt Rothenburg hatte ihren Wochenmarkt verlegt und die „f“-Fahne am Rathaus gehisst. Oberbürgermeister Walter Hartl als Schirmherr der Veranstaltung hielt eine Ansprache.

PICT1190„Der Hausherr: Oberbürgermeister Walter Hartl“


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„Talente gesucht und gefunden: DFV-Präsidiumsmitglied Heinz-Werner Süß“

Wie das Gewürzunternehmen VAN HEES hierzu im einzelnen erläutert, waren 110 Auszubildende und 30 Schülerinnen und Schüler aus den regionalen Haupt- und Realschulen der Einladung gefolgt. Hierbei seien auch Schüler, die noch nicht in der Berufsausbildung stehen ganz bewusst in das Programm mit einbezogen worden,  um in der Berufsschule am Bezoldweg einen zweitägigen Schnupperkurs absolvieren zu können.

Die Aktion „Deutschland sucht den Food-Designer“ sei eine Weiterentwicklung der erfolgreichen VAN-HEES-Seminarreihe „Das Auge isst mit“. Auch das Rothenburg-Seminar stand deshalb wieder unter der fachkundigen Regie des Van-Hees-Convenience-Produktmanagers Sven Tholius und seiner Frau Neslihan.

Die Begeisterung der Auszubildenden und Schüler, ihre Kreativität bei der Herstellung von Fingerfood-Spezialitäten während der zwei Seminartage voll zu entfalten sei durch die Aussicht, am Abschluss-Abend eine gesonderte Mode- und Stylingberatung durch Neslihan Tholius zu erfahren, ins schier Unglaubliche gesteigert worden.

PICT1207„Sie motivieren die Jugend: Sven Tholius …

…und Neslihan Tholius“:

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So lag auch die Vorbereitung der Live-Veranstaltung am Abschluss-Abend auf dem Marktplatz in den Händen der jungen Menschen. Das Kredenzen und das Servieren der Produkte sowie das „Front-Cooking“ wurden auf eine Großleinwand übertragen. Hierzu erläutert VAN-HEES-Marketingleiter Robert Becht:

„Das Bild des Fleischers wurde ins rechte Licht gerückt. Denn geladene Gäste und die Öffentlichkeit erlebten  live, warum eventuelle Vorurteile gegenüber dem Fleischerberuf ganz und gar unberechtigt sind.“

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„Dank an die Akteure: Van-Hees-Marketing-Leiter Robert Becht“

Des Weiteren führt der Marketingleiter aus: „Der Abschlussabend selber wurde eingestimmt mit einem Film über Rothenburg und den bekannten Seminartyp „Talente gesucht“. Ein anschaulicher Vergleich zwischen den Berufen Fleischer und Koch verdeutlichte den fachkundigen Umgang der Fleischer mit dem wertvollen Rohstoff Fleisch.“

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„Convenience de luxe: Fingerfood und Desserts in meisterlicher Qualität“

Sodann würdigt Robert Becht insbesondere die Leistung der jungen Leute: In der Open-Air-Veranstaltung hätten die 140 Seminarteilnehmer auf einer 80-Quadratmeter-Bühne voller Stolz ihr meisterliches Können gezeigt. Begleitet von Musik und aktuellen Filmclips der beiden Seminartage hätten die Auszubildenden und Schüler  die vier Gänge des Abends serviert, die unter anderem  phantasievolle Grill- und Schnitzelplatten  umfassten

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„In ungewohnter Tracht: Die Schülerinnen und Schüler aus Rothenburg o.d.T.“

Die SeminarteilnehmerInnen seien unzweifelhaft zu den Stars der Veranstaltung geworden, als sie sodann modisch und kosmetisch gestylt den 40 Meter langen Laufsteg abschritten.

Der eindrucksvolle Auftritt auf dem Catwalk inkl. Siegerehrung sei zum Höhepunkt des ganzen Abends geworden.

Mein Fazit für Sie als Fleischer/Metzgermeister:

Obschon die erläuterte Aktion zunächst primär in der Region Rothenburg o.d.T. für große Aufmerksamkeit sorgte, wird die spezielle Wirkung, was die Wahrnehmung des Fleischerberufs betrifft, überregional aufgrund entsprechender (Fach-)Presseberichte bedeutsam sein.

Ferner: Die Fleischer/Metzger-Blog-Beiträge werden in zunehmendem Maße auch von Endverbrauchern im gesamten deutschsprachigen Raum gelesen, die so ihr eigenes Bild über den Fleischerberuf vervollständigen und gegebenenfalls ihr (Vor-)Urteil korrigieren können. Und das umso überzeugender, je mehr sich auch die Aktion „Deutschland sucht den Food-Designer (DSDFD)“  zu einer regelrechten Veranstaltungs-Reihe entwickelt.

Hinzu kommt:

Je mehr Aktions-Initiatoren (neben dem Gewürzunternehmen auch regionale Fleischerinnungen, der Fleischer-Verband, Berufsschulen etc.) sich zusammenfinden, je mehr Gruppen-Kreativität folglich in derartige Aktionen einfließt, umso effektiver wird die Wirkung sein.  Es wäre sicherlich im Interesse der gesamten Branche, wenn die Seminarreihe „Deutschland sucht den Food-Designer (DSDFD)“ diesen ungewöhnlichen Nachwuchs-Werbeweg auch weiterhin mit wechselnden Zielorten beschreiten könnte.- Denn der Erfolg der Aktion kann auch an Stellungnahmen von drei teilnehmenden Schülern abgelesen werden, die spontan erklärt haben sollen, den Beruf des Fleischers ergreifen zu wollen.

Ich grüße Sie herzlich

Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Blog-Moderator)

P. S.  Alle Fotos dieses Beitrags wurden von der VAN HEES GmbH zur Verfügung gestellt

Der Faktor ZEIT – oder die Chance der inhabergeführten mittelständischen Fleischerei in der derzeitigen Konjunkturlandschaft

Juli 5, 2009

Sehr geehrter Herr Fleischer/Metzgermeister,

eine ganz besondere Stärke Ihres Unternehmens ist der unmittelbare Kontakt zum Kunden und der Vertrauensvorschuss, den Sie als Mittelständler genießen. Und diese Stärken könnten Sie insbesondere in der derzeitigen Konjunkturlandschaft ausspielen, da Ihnen ein Faktor momentan in die Hände spielt, den der Endverbraucher in zunehmendem Maße besitzt: Es ist der Faktor ZEIT.

Denn sicherlich ist Ihnen auch schon aufgefallen: Viele Ihrer Kundinnen und Kunden verhalten sich seit geraumer Zeit deutlich anders als zuvor. Viele sind entspannter, heiterer, weniger hektisch. Kunden, die bisher als „kurz angebunden“ galten, sind plötzlich kommunikativ und (gesundheits-)interessiert. Während man noch vor einiger Zeit „zur Arbeit hetzte“ und sich kaum um Nährwerte und Kalorien von Lebensmitteln scherte, macht sich derzeit ein neues „Ernährungsbewusstsein“ bemerkbar. Das ist ein bedeutsamer Wertewandel. Man kümmert sich (wieder) verstärkt um seine Gesundheit, und entsprechend steigt der diesbezügliche Beratungsbedarf – auch oder insbesondere in Fleischereien/Metzgereien.

Warum in Fleischereien/Metzgereien:

Im Unterschied zu mittelständischen Betrieben sind Konzerne anonyme Unternehmen, deren Inhaberverhältnisse den meisten Endverbrauchern unbekannt sind. Im handwerklichen Mittelstand jedoch hat man in aller Regel mit dem Betriebsinhaber eine unmittelbare „Anlaufstelle“. Das schafft Vertrauen – insbesondere in Krisenzeiten.

Zum andern: In Konjunkturphasen, in denen viele Kunden mehr (Frei-)Zeit haben, ist Zeitersparnis beim Einkauf und/oder beim Verzehr kein Kauf entscheidendes Kriterium mehr. Vielmehr können diese Kunden die (Frei-)Zeit nutzen, sich in Ihrer Fleischerei/Metzgerei verstärkt beraten zu lassen.                         
Denn diesbezüglich können Discounter mit ihrer „One-Stop-Strategie“ und ihren seelenlosen Info-Terminals sowie beratungsarme Supermärkte nicht so ohne weiteres kontern.

Vorteil: Fleischerei! – Ihre Chance sollten Sie nutzen!

Ich grüße sie herzlich

Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Blog-Moderator)

Ferienzeit

Juli 1, 2009

Sehr geehrter Herr Fleischer/Metzgermeister, auch dieses Jahr stehen vielleicht auch Sie wieder vor der Frage, wie Sie bei all den laufenden Ausgaben Ihre Fleischerei/Metzgerei denn durch die Ferienzeit bringen. Selbstverständlich liegen Ihnen hierzu Erfahrungen der letzten Jahre vor, die Sie zur Entscheidungsfindung auch sicherlich heranziehen werden. Diejenigen unter Ihnen, die ihren Betrieb aus betriebswirtschaftlichen und/oder Erwartungshaltungs-Gründen ihrer Stammkundschaft nicht schließen können, werden auch dieses Jahr wieder feststellen:

In der Ferienzeit ändert sich in aller Regel die Kundenstruktur deutlich wahrnehmbar. Die Zahl der Stammkunden geht deutlich zurück, das „Erscheinungs“-Bild der Kunden wird jetzt verstärkt geprägt durch bisher nicht groß aufgefallene Gelegenheitskäufer und Schnäppchenjäger, Laufkundschaft. Hierdurch konzentriert sich der Umsatz in Ihrem Ladengeschäft verstärkt auf andere, überwiegend niedrig-preisige Warengruppen

Das ist für Sie als regelmäßigen Leser der Fleischer/Metzgerblog-Beiträge und Kommentare zunächst nichts Überraschendes: Im Unterschied zum letzten Jahr jedoch sind dieses Jahr einige Änderungen oder Besonderheiten auffällig: Im Unterschied zum letzten Jahr ist Fakt:


Der Benzinpreis-Schock zu Beginn der Sommerferien des letzten Jahres lässt dieses Jahr auf sich warten.
Die Inflationsrate liegt für das laufende Jahr bei Null Prozent.
Die Arbeitslosenquote ist auf hohem Niveau stabil.
Die konjunkturellen Aussichten für das laufende Jahr sind trotz Konjunkturprogrammen der Bundesregierung nach wie vor gedämpft.
Der private Konsum stagniert.

Das alles sind neben der geschilderten Kundenstruktur der Ferienzeit Faktoren, die in Ihre künftigen Planungen einfließen sollten, denn: Insbesondere die diesjährige Ferienzeit wird besonders deutlich machen:
Bei Wahrung der Qualitäts- und Gewichtskonstanz Ihrer Standard-Artikel wird es kaum möglich sein, Steigerungen auf der Einkaufs- und Kostenseite auf den Endverbraucher zu überwälzen. Vor dem Hintergrund der konjunkturellen Situation wird die Ferienzeit insbesondere dieses Jahr eventuelle Schwachstellen Ihres Betriebes besonders deutlich machen. UND. Ihre Innovationsbereitschaft und Kreativität werden verstärkt gefordert, denn: Die Ansprüche Ihrer wichtigsten Zielgruppe, die Wünsche und Erwartungen des „qualitätsbewussten Verbrauchers“ werden konjunkturbedingt steigen, da sie ihn jetzt verstärkt umwerben müssen.

Denken Sie deshalb beim Thema Innovation jedoch nicht ausschließlich an neue handwerkliche Produkte. Die sind sicherlich wichtig. Denken und handeln Sie jedoch auch in der Ebene der Nutzenstiftung für den Verbraucher, in der Ebene des Wünsche-Weckens und der Wünsche-Erfüllung. Überraschen Sie Ihren Kunden, machen Sie ihm den Einkauf zum Erlebnis, machen Sie Ihre Fleischerei/Metzgerei zum Ort der Kommunikation. Lassen Sie möglichst keinen sinnvollen Anlass ungenutzt, dem Kunden die besondere Wertigkeit eines Einkaufs in Ihrem Ladengeschäft zu vermitteln – und sei es insbesondere in der Ferienzeit.
In diesem Sinne grüße ich Sie herzlich

Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Blog-Moderator)