Sehr geehrter Herr Fleischer/Metzgermeister,
trotz des angeblich ersten Silberstreifens am Horizont, den uns einige Medien in den letzten Tagen zu vermitteln versuchen, zieht sich derzeit die Wirtschaftskrise hin. Viele mittelständische, inhabergeführte Betriebe – und die Fleischereien/Metzgereien bilden hier keine Ausnahme – liebäugeln deshalb mit dem Gedanken, ihre Werbung zwecks Kostenreduzierung zurück zu fahren.
Es braucht hier nicht erörtert zu werden, wie gefährlich eine solche Maßnahme insbesondere in Rezessionszeiten sein könnte, da der zurzeit ohnehin kritischen Käuferhaltung hierdurch zusätzlich Kaufmotivation entzogen würde.
Es ist jedoch nicht jedem Fleischermeister vergönnt, sich in schwierigen Zeiten werbepolitisch antizyklisch zu verhalten, da nicht jeder die hierfür nötige Kapitalkraft hat.
Des weiteren: Die Fähigkeit, sich für externe Printwerbung (Zeitungen, Zeitschriften etc. via Agenturen) zu begeistern, hat in letzter Zeit ohnehin einen Dämpfer bekommen. Denn: Sicherlich sind auch unter Ihnen viele werbe-intensive Betriebe, die in jüngster Zeit an ihre Abgabepflicht nach dem „Künstlersozialversicherungsgesetz“ (Näheres unter KSVG) erinnert wurden oder gar einen entsprechenden Bescheid von der Deutschen Rentenversicherung vorliegen haben.
Folge:
Es ist in diesen kritischen Zeiten für Sie als Fleischermeister wichtig, die ganz besondere Stärke einer inhabergeführten Fleischerei zu nutzen, die im persönlichen Kontakt mit Ihren Stammkunden besteht. Dieses unschätzbare Potenzial gilt es jetzt verstärkt zur Kundengewinnung zu nutzen.
Unter den Stammkunden sind es wiederum vornehmlich die Intensiv-Verwender (diese besuchen Ihre Fleischerei/Metzgerei mindestens zweimal pro Woche), auf die Sie Ihr Augenmerk zu richten hätten.
Denn: Es sind die kommunikativen Intensiv-Verwender, die aufgrund ihres besonders häufigen Einkaufens ganz deutlich zum Ausdruck bringen, wie sehr sie Ihr Geschäft schätzen.
Es gilt, dieser ganz besonderen Kundengruppe als „Überträgern“ Ihrer Botschaften geeignete Mittel zu Verfügung zu stellen. Wie z. B.
a) preisgünstige, eigen-hergestellte Flyer in Form von (Produkt-)Empfehlungen, die von dem „Überträger“ verbal oder schriftlich aus eigener, voller Überzeugung unterstützt bzw. bestätigt werden.
b) Dokumentationen aus Zeitungen/Zeitschriften, gedruckte Beiträge aus Blogs wie Fleischer/Metzger-Blog www.fleischerblog.wordpress.com, sowie Auszeichnungen etc.
Je größer die Zahl entsprechend geeigneter kommunikativer Fürsprecher ist UND je weiter diese räumlich gestreut liegen, umso wahrscheinlicher ist die Neukunden-Gewinnung auch in schwierigen Zeiten.
Denn: Die Mund-zu-Mund-Propaganda ist nicht nur preisgünstig, sondern gilt unter den Marketingformen insofern als die überzeugendste, als sie von neutralen Verwendern/Nutzern Ihrer Produkte und Dienstleistungen stammt und deshalb vom Endverbraucher als besonders glaubwürdig eingestuft wird.
Ich grüße Sie herzlich
Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Blog-Moderator)
P. S. Griffige Textvorschläge zur verkaufsfördernden Optimierung Ihrer Flyer sind vom Verfasser dieses Beitrags kundengerecht aufbereitet worden. Diese Textvorschläge können bis auf weiteres vornehmlich von Fleischer/Metzgermeistern angefordert werden, die ein oder mehrere Sachbücher aus der „Fleischerei-mit-Fadenkreuz!“-Reihe und/oder „BEST OF Fleischer/Metzgerblog“-Serie gekauft haben. Email an den Verfasser unter hjs@bitel.net (Stichwort: Textvorschläge) genügt.
Schlagworte: Metzger-Blog, Fleischerblog, Kundengewinnung, Mund-zu-Mund-Propaganda, inhabergeführt, kommunikativ