Sehr geehrter Herr Fleischer/Metzgermeister,
„Gläserne Produktion“ oder „Visualisierung einzelner Produktionsstufen via Monitor im Ladengeschäft“ sind ohne Frage Maßnahmen, die das Vertrauen des Kunden in die entsprechend aufgestellte Fleischerei/Metzgerei festigen können, – zeigen sie doch die Bereitschaft des betreffenden Meisters, den Kunden einzelne Etappen im Wertschöpfungsprozess seines Betriebes verfolgen zu lassen.
Je mehr Wertschöpfungsstufen auch Sie für den Endverbraucher sichtbar oder nachvollziehbar machen, umso größer ist in aller Regel der Vertrauensvorschuss, den Sie als Fleischermeister bei Ihrer Kundschaft genießen.
So kennzeichnet z.B. Carsten Neumeier aus der Landfleischerei Neumeier seine handwerklich hergestellte „Ahle Wurscht“ mit einem Bauern-Clip, über dessen jeweilige Farbe er den zuliefernden Bauern identifizieren kann.
Die Sostmann Fleischwaren GmbH & Co KG erläutert dem Besucher ihrer Website gar die Vieh-Herkunft inkl. Philosophie zu Aufzucht und Mastbedingungen. Ein Hinweis auf den überwachenden Tierarzt und den Kreis-Veterinär wird wöchentlich aktualisierend ergänzt durch Links zu den zuliefernden Höfen. Die jeweiligen Höfe werden durch Betriebsnummer, Inhaber, Adresse und Länge des Tiertransports (in km und Minuten) gekennzeichnet. Vielfach sind die Höfe inkl. Inhaberfamilie abgebildet, wie hier per Link am Beispiel der Familie Ebbeskotte dargestellt wird.
Je mehr Produktionstiefe auch Sie sichtbar machen können, je besser auch Sie in der Lage sind, dem Kunden die Kontrollmechanismen einzelner Stufen Ihres Produktions- oder Wertschöpfungsprozesses zu verdeutlichen, umso solider ist auch Ihr Betrieb in der Wahrnehmung der Kundschaft aufgestellt.
Ich grüße Sie Herzlich
Schlagworte: Bauern-Clip, Betriebstiefe, Fleischerblog, Metzgerblog, Produktionsstufe, Vertrauen, Wertschöpfung, Wertschöpfungsprozess