Archiv für Dezember 2008

Sylvester 2008

Dezember 31, 2008

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Foto: ‘Lizenz Altmann, Gerd/Pixelio’ „Auf ins Neue…“

All rights reserved; Quelle: pixelio.de

Sehr geehrter Herr Fleischer/Metzgermeister,

ein spannungsreiches Jahr geht zu Ende. Fleischer/Metzger-Blog hat in 2008 online Themen aufgegriffen, die sachbezogen und engagiert – teilweise auch kontrovers – kommentiert wurden. Mein Dank gilt deshalb allen Autoren und Kommentatoren, die sich immer wieder eingebracht haben. Die weiter gestiegenen Zugriffe auf Fleischer/Metzger-Blog bestätigen: Wir sind auf dem richtigen Weg!

Im Zentrum sämtlicher Überlegungen stand dabei stets der höchste Souverän Ihres Unternehmens: der Endverbraucher, und zwar der fleischerei-typische „anspruchsvolle, qualitätsbewusste Verbraucher“.

Es wurde in den einzelnen Beiträgen und Kommentaren dargestellt, wie es gelingt oder gelingen könnte, dessen Wünsche zu wecken, zu pflegen und mit dem richtigen Angebot zu erfüllen. Denn je besser und je eher Sie als Fleischer/Metzgermeister die Wünsche Ihrer wichtigsten Kundengruppen erkennen und mit dem richtigen Angebot bedienen, umso erfolgreicher sind Sie auch in Zukunft.

So gesehen bietet Ihnen Fleischer/Metzger-Blog insbesondere auch im wahrscheinlich schwierigen Jahr 2009 allerbeste Voraussetzungen, rechtzeitig Trends zu erkennen und sich mit dem passenden Angebot darauf einzustellen. Hierzu wird natürlich der wichtigste Faktor eingefordert, der bei Ihnen als Fleischermeister allerdings reichlich vorhanden ist: Ihre große Kompetenz und handwerkliche Kreativität.

Je mehr Fleischer/Metzgermeister – und damit auch Sie – bereit sind, sich mit Beiträgen und/ oder Kommentaren auf Fleischer/Metzger-Blog (auch weiterhin) einzubringen, umso wertvoller wird dieses Blog insbesondere im Jahre 2009 für die ganze Branche. Je mehr beachtenswerte oder gar kurzfristig übernehmbare Erfolgsbeispiele von Ihnen veröffentlicht werden, umso mehr Feedback werden Sie über Kommentare erhalten. Besonders willkommen sind dabei natürlich solche Erfolgsmodelle und Ideen/Anregungen, die aufgrund ihrer Originalität und Regionalität sowie erforderlicher handwerklicher Kompetenz nicht so ohne weiteres von überdimensionierten Supermärkten oder preisaggressiven Discountern übernommen werden können.

Die hierdurch erzeugte geistige Gruppen-Dynamik der ganzen Branche könnte in 2009 entscheidende Impulse setzen und neue, umsetzbare Strategien ausloten bzw. verdeutlichen.

Füttern Sie Fleischer/Metzger-Blog in 2009 mit einem sinnvollen Beitrag und/oder einigen qualifizierten Kommentaren – und Sie bekommen Ihr Engagement zigfach zurück! Denn nichts ist stärker als die Kreativität einer ganzen Gruppe!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihrer verehrten Kundschaft ein

Erfolgreiches und gesundes


Neues Jahr 2009!


Herzliche Grüße sendet

Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Blog-Moderator)

Ab sofort bestellbar: Das neue Sachbuch „Best of Fleischer/Metzger-Blog 2008!“

Dezember 27, 2008

Sehr geehrter Herr Fleischer/Metzgermeister,

sind auch Sie durch die prognostizierten „Horror-Szenarien des Jahres 2009“ verunsichert? Sind auch Sie skeptisch, wie es weitergeht? –

Lassen Sie sich nicht beirren! 2009 darf nicht zum Jahr der Discounter werden!

Verdeutlichen und verstärken Sie die Vorteile, die nur eine handwerklich strukturierte, inhabergeführte Fleischerei/Metzgerei wie die Ihre ihren Kundinnen und Kunden bieten kann!

Sie möchten wissen, wie? – Hier ist die Antwort:

Profitieren Sie von der diesbezüglichen, immensen Kreativität Ihrer ganzen Branche! Nutzen Sie ab sofort die komprimiert-übersichtliche Aufstellung erfolgreicher Fleischerei/Metzgerei-Aktionen und Strategien des Jahres 2008!

Denn ab heute können Sie die geballte Jahres-Kreativität Ihrer Branche in BUCHform nutzen:

Ausgesuchte Beiträge und Kommentare aus Fleischer/Metzgerblog-Veröffentlichungen des Jahres 2008 -

verantwortungsbewusst und übersichtlich geordnet, -

zusammenfassend ergänzt vom Blog-Moderator und Sachbuch-Autor der „Fleischerei mit Fadenkreuz!“-Reihe in der Strategie-Verlag Schmidt KG

praktisch erprobte und vielfach „sofort umsetzbare Empfehlungen“

Methoden der „kreativen Nachahmung“ – was Sie sofort von anderen (auch von anderen Branchen) übernehmen können

„Besonders erfolgreiche Aktionen“ – Hintergründe und Erfolgsfaktoren

die neuesten Methoden zur „Umsatzsteigerung mit einfachen Mitteln“ – es ist viel einfacher als Sie glauben

die ungeheure Bedeutung von „Emotionen bei der Kaufentscheidung des Kunden“ – Sie vermitteln Ihrem Kunden ein besonderes Erlebnis und steigern so die Wertigkeit und Attraktivität Ihres Angebots ganz beträchtlich

Neu:


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Best of


Fleischer/

Metzger-Blog


2008!


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Sichern Sie sich umgehend auf kostengünstige Weise den entscheidenden Wettbewerbs-Vorteil

durch Erfolgsberichte Ihrer Kollegen aus verschiedenen Bundesländern,
durch Kenntnisnahme neuester überregionaler Trends
durch aktuelle Kundenwunsch-Orientierung
und durch eine der jüngsten Entwicklung angemessene Strategie

Der Buchpreis: einmalig € 33,30 verpackt frei Haus (Deutschland, übrige EU-Länder und die Schweiz)

Auslieferung: ab 02. Januar 2009

Bestellmöglichkeit, Rückgaberecht und weitere Infos: Klicken Sie bitte hier!

Ich bin gespannt auf Ihre Reaktionen und grüße Sie herzlich

Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Blog-Moderator)

P. S. Sie können den Buchpreis in voller Höhe von der Steuer absetzen!

P.P.S.  Gern können Sie auch diesen Beitrag sachbezogen kommentieren. Klicken Sie hierzu unterhalb dieses Beitrags im blauen Schriftbereich auf  … Kommentare.  Sie lesen nach dem Klick den Satz „Eine Antwort hinterlassen„. Dort komplettieren Sie die drei Felder mit Ihrem Namen, Ihrer E-Mail und Website.

Anschließend tippen Sie Ihren Kommentar in den dortigen großen freien Kasten (Korrekturen sind Ihnen vor Absenden jederzeit möglich) und klicken auf „Kommentar senden“. – Fertig – (Die Blog-Moderation behält sich allerdings das Veröffentlichungsrecht -auch in gekürzter Form- vor.)

Frohe Feiertage

Dezember 23, 2008

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Foto: ‘Lizenz Bolliger, Hanspeter/Pixelio „Vor dem Einnachten“

All rights reserved; Quelle: www.pixelio.de


Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern von Fleischer/Metzger-Blog

Frohe Weihnachten


Strategie-Verlag Schmidt KG und Blog-Moderator Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt

Kosten sparen – wichtig nicht nur in schwierigen Zeiten

Dezember 19, 2008

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Die allgemeinen Preiserhöhungen in allen Bereichen zwingen uns Fleischer, uns genau Gedanken zu machen, wo Kosten gespart werden können, ohne an der Qualität und Frische zu sparen.

In den letzten Monaten hatte ich mir meinen Betrieb genau angesehen und konnte einiges einsparen:

Kfz-Kosten:
Durch Umstellen auf eine Flotte konnte ich enorme KFZ-Versicherungsbeiträge sparen, der Versicherungskaufmann arbeitete zusätzlich bei allen anderen Versicherungen Ersparnisse für uns aus.

Wasser/Abwasser:
Durch Auswechslung alter Strom- und Wasser fressender Maschinen sank unser Wasser- und Strombedarf erheblich.
Auch legten wir uns eine Putzmaschine zu, die weniger Wasser und Reinigungsmittel benötigt, aber wesentlich effektiver arbeitet.

Skontierung:
Wir baten alle unsere Zulieferfirmen um eine Skontierung um 1% bei Bankeinzug. Schnelles Zahlen wird belohnt!

Krankenversicherung:
Meine persönliche Krankenversicherung wandelte ich in eine gute Privatversicherung um, das spart Beiträge!

Stromkosten:
Durch neue Isolierungen an den Kühlanlagen, Thekenabdeckungen nachts, Bewegungsmelder in den Räumen (es wird nicht mehr vergessen, das Licht auszuschalten), Auswechseln der kaputten Glühbirnen durch Energiesparlampen und das Wegwerfen alter Elektroöfen sparen wir erhebliche Stromkosten

Verpackungen:
Durch einen kompetenten Partner bei den Verpackungen konnten wir unsere Warenabgabekosten um 50% senken. Das meiste machen hierbei die Außerhaus-Mitnahmeschalen aus! Gleiche Qualität, anderer Hersteller und wir sparen jeden Monat!

Liebe Kollegen, sicherlich gibt es in jedem Betrieb Einsparpotential. Lassen Sie uns teilhaben!

Mit den besten Grüßen

Verena Hahn, Metzgermeisterin

Franziskaner Platz 7
84307 Eggenfelden

Neues Sachbuch: „Best of Fleischer/Metzger-Blog 2008!“ – erste Mitteilung

Dezember 17, 2008

Liebe Leserinnen und Leser von Fleischer/Metzger-Blog,

das Interesse an Fleischer/Metzger-Blog ist auch im Jahre 2008 ungebrochen. Wir können zudem immer mehr Besucher und Kommentatoren aus dem deutschsprachigen Ausland begrüßen.

Die im Blog erzeugte kreative „Gruppen-Dynamik“ hat auch dieses Jahr wieder entscheidende Anregungen und Impulse im Kampf gegen überdimensionierte Supermärkte und preis-aggressive Discounter gesetzt.

Bis zum Jahresende 2008 werden voraussichtlich ca. 150 Beiträge und etwa 300 Kommentare veröffentlicht sein.

Die Beiträge und Kommentare orientieren sich überwiegend an der Nutzenstiftung für den größten Souverän Ihres Betriebes: den (anspruchsvollen) KUNDEN.

Aus der genannten Vielzahl der Veröffentlichungen sollen auch für das Jahr 2008 wiederum Beiträge und Kommentare ausgewählt und in Buchform angeboten werden. Die entsprechende Auswahl soll Ihnen wertvolle Anregungen und umsetzbare Empfehlungen geben. Auch stehen Problemfelder und aktuelle Entwicklungen im Vordergrund der Betrachtung. Insbesondere die getroffene Beitrags-Auswahl wird Ihnen verdeutlichen: Ein wesentlicher Vorteil wenn nicht gar der wesentliche Vorteil des handwerklichen Mittelstandes sind seine große Flexibilität und Kreativität, die es verstärkt zu nutzen gilt.

Das Sachbuch trägt den Titel:

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Best of

Fleischer/Metzger-Blog

2008!

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Untertitel:

Die geballte Jahres-Kreativität

Ihrer Branche

zu Ihrem Nutzen

und persönlichen Wettbewerbs-Vorteil!

Das Besondere daran:

Die ausgesuchten Beiträge werden Kategorie übergreifend in Sektionen wie z. B. „Kreative Nachahmung“ oder „Psycho-Tricks und Emotionen“ neu koordiniert. Hierdurch können bisher unveröffentlichte neue Schlussfolgerungen gezogen werden, die erst durch den Vergleich der jeweiligen praktischen Erkenntnisse im Verlauf des Jahres 2008 augenfällig wurden. Die neuen Erkenntnisse haben nicht nur mich überrascht.

Weitere Einzelheiten zum neuen Sachbuch „Best of Fleischer/Metzger-Blog 2008!“ folgen noch diesjährig im Wochen-Rhythmus. Ich grüße Sie herzlich

Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Blog-Moderator)

Die Weihnachts-Werkstatt der Hofmetzgerei Höfermühle in D 94244 Geiersthal

Dezember 14, 2008

Bereits zum zweiten Mal innerhalb dieses Jahres hat sich das Fernseh-Team des Bayerischen Rundfunks bei der Hofmetzgerei Höfermühle Alfons Gierl in 94244 Geiersthal angekündigt.

Man nimmt die winterliche Adventszeit im Bayerwald zum Anlass, zum zweiten Mal in diesem Jahre einen anschaulich-informativen Bericht über die handwerkliche Traditions-Metzgerei zu bringen, die sich u. a. mit regionalen Spezialitäten einen Namen gemacht hat. Und ganz offensichtlich soll dieses Mal auch ein Einblick in die Privatspähre des sympathischen Ehepaars gewährt werden. 

Das Sendeformat: „LaVita – Geschichten von Menschen, die bewegen“

Das Thema: „Liebe, rund um die Wurst“

Der Sendetermin: Donnerstag, 18. Dezember 2008, 19 Uhr – 19 Uhr 45

Der Sender:  Bayerisches Fernsehen, 3. Programm

Man darf gespannt sein, welche Eindrücke uns dieses Mal Metzgermeister Alfons Gierl und Frau Jeanette und ihr Team in Produktion, Hofladen und Verpackung/Versand via Fernsehen ermöglichen; – ist doch die Vorweihnachtszeit eine ganz spezielle Saison, kulinarische Kostbarkeiten (insbesondere auch in Form von Geschenkkörben) richtig in Szene zu setzen.

Ich grüße Sie herzlich

Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Blog-Moderator)

Zukauf wird interessant!

Dezember 11, 2008

Sehr geehrter Herr Fleischer/Metzgermeister,

jüngst hat Ihre Kollegin Verena Hahn hier auf Fleischer/Metzger-Blog zum Thema „Die Handelsmetzgerei – eine Chance?“ publiziert. – Die Resonanz zu diesem Beitrag war quantitativ (sechs Kommentare) und qualitativ beachtenswert.

Anlässlich eines Gesprächs mit Fritz Wied, Fleischermeister aus 57339 Erndtebrück, der mich dankenswerter Weise immer wieder auf anwendbare Metzger-Strategien hinweist, haben wir die Vorteilhaftigkeit eines Zukaufs bei Metzgereien erörtert.

Nachstehend die Zusammenfassung:

Die besondere Aktualität eines Zukaufs bestimmter Produkte ergibt sich primär für (kleinere) Metzgereien, die keine EU-Zulassung beantragen wollen oder angesichts der konjunkturellen Aussichten größere Investitionen in die Produktion scheuen. Es sind solche Produkte für den Zukauf geeignet, die das Grundsortiment einer Fleischerei den Kundenwünschen entsprechend ergänzen, aber bei eigener Herstellung zu arbeitsaufwändig wären.

Bewährt haben sich, so Fritz Wied, primär solche Produkte, die nicht regionalen geschmacklichen Sonderwünschen unterliegen, sondern überregionale Akzeptanz haben. So würde zum Beispiel die Blutzungenwurst bundesweit geschmacklich recht einheitlich hergestellt. Auch bei Zukauf müsse die Wurst natürlich hausgemacht sein.

Entscheidend dabei sei, nur bei einer solchen Metzgerei einzukaufen, die ausschließlich Kollegen-Belieferung betreibe.

Vor diesem Hintergrund ist noch eine weitere Alternative bedenkenswert, die Ihnen ermöglicht, sich besonderes Profil zu verschaffen:

Richten Sie in Ihrem Ladengeschäft für den „anspruchsvollen Verbraucher“, für den „Genießer“ unter Ihren Kunden einen Bereich ein, in welchem Sie „regionale Spezialitäten aus den deutschen Bundesländern“ anbieten. Bestücken Sie diesen Sektor mit eigenen hausgemachten, typischen Produkten Ihrer Region. Und ergänzen Sie diese Produkte nach und nach durch Zukauf von regional-typischen Premium-Produkten Ihrer Kollegen in den anderen Bundesländern. Konzentrieren Sie sich bei den Produkten möglichst auf den jeweiligen „Bestläufer“ Ihrer Kollegen, einen „Bestläufer“ der natürlich auch den Geschmack der Kundschaft in Ihrer Region zu treffen hat.

Folge

Ein großer Teil Ihrer Kundschaft wird die überregionale Auswahl zu schätzen wissen.

Sie sind unter Ihren Orts-Kollegen wahrscheinlich der Erste und/oder Einzige in dieser Aufstellung.

Die „Zulieferer-Betriebe“ zählen aufgrund der meist großen Entfernungen nicht zu Ihrer unmittelbaren Konkurrenz

Sie untermauern Ihren Anspruch als Hersteller von Premium-Produkten.

Sie können jederzeit den Nachweis des „Hausgemachten“ erbringen, da Sie bei handwerklich strukturierten Kollegen-Betrieben einkaufen.

Ich grüße Sie herzlich und bin gespannt auf Ihre Kommentare.

Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Blog-Moderator)

Das Online-Blog-Interview 2008 mit Fleischermeister Andreas Duffe und Frau Helga aus der Fleischerei Gellert

Dezember 7, 2008

Blog-Moderator Hans-Jürgen Schmidt:

Guten Tag Frau Duffe, guten Tag Herr Duffe,
Sie führen im niedersächsischen 27232 Sulingen erfolgreich die Traditions-Fleischerei Gellert. Das Unternehmen besteht seit 1750 und davon bereits seit über 50 Jahren in Sulingen. Heute, in der achten! Generation umschließt Ihre Fleischerei auch die Geschäftsfelder Party-Service, Fleischer-Grill und Essen auf Rädern. Sie beschäftigen durchschnittlich zehn MitarbeiterInnen.
Am 30. November 2007 hatten Sie sich für ein Online-Blog-Interview Zeit genommen. Dieses Interview ist hier verfügbar. Ich knüpfe heute an das Gespräch an

Bei der seinerzeitigen Analyse der Erfolgs-Ursachen Ihres Betriebes wurden neben den üblichen Faktoren der Unternehmer-Qualifikation wie Kompetenz, Kommunikationsbereitschaft und Kreativität vor allem folgende Kriterien heraus gearbeitet:

Ständige Verfügbarkeit des (Grund-)Sortiments an Produkten und Dienstleistungsangeboten.

Konzentration auf Regional-Einkauf (Stichwort: Kräuterschwein aus Wagenfeld) sowie auf Präsentation von regionalen Produkten. (Stichwort: Pinkelwurst, Beutelwurst, Knipp)

Nutzen der offensichtlichen Stärke eines durch eine „g.U.“ (geschützte Ursprungsbezeichnung) gekennzeichneten Erzeugnisses (Stichwort: „Diepholzer Moorschnucke“)

Angebots-Anpassung an die jeweilige Saison durch Kreierung „saisonal-regionaler Produkt-Kombinationen“ wie z. B. zur Zeit Kohl und Pinkel.

Präsentation „gruppen-individueller“ Angebote für Ihre wichtigsten Zielgruppen
(Convenience-, Wellness-Liebhaber, Genießer regionaler Spezialitäten).

Intensivierung der qualifizierten Fachberatung spezifischer Kundengruppen wie zum Beispiel der Wellness-Kunden

Inzwischen ist ein Jahr vergangen. Wir sind fast auf den Tag genau wieder in der vorweihnachtlichen Saison wie letztes Jahr.

Frage:
Was ist aus Ihrer Sicht der bedeutendste Wandel, der sich innerhalb des letzten Jahres vollzogen hat.


Antwort Helga Duffe:

Wir haben, so glaube ich, einen außergewöhnlich hohen Prozentsatz an Stammkunden, die uns seit Jahren oder gar Jahrzehnten die Treue halten. Diese Kunden schätzen die Konstanz in unseren Bemühungen zur Wunscherfüllung, Sie lieben die fachmännische und freundliche Beratung. Und sie empfehlen uns weiter. Unsere Reichweite vergrößert sich dadurch zwar; – auffällig jedoch ist: Auch wir konstatieren die demographische Entwicklung, gemäß welcher Deutschland älter wird. Diese Entwicklung wird in unserer Gegend besonders deutlich.

Denn Fakt ist:

Es ist offenbar schwer, die Jüngeren in der Region zu halten. Es „zieht“ viele der Jüngeren in die größeren Städte der Nachbarschaft oder die nächstgelegenen Großstädte wie Hannover, Bremen oder auch Hamburg. Diese Tatsache würde ich als den bedeutendsten oder am deutlichsten spürbaren Wandel des Jahres 2008 in unserer Region bezeichnen.

Blog-Moderator
Eine verstärkte Veränderung in der Altersstruktur Ihrer Kundschaft durch Fortzug der Jüngeren hat mit Sicherheit Einfluss auf das generelle Kaufverhalten Ihrer Kundschaft. Da Sie jedoch seit geraumer Zeit Ihre Strategie auf die größtmögliche Nutzen-Stiftung für den Endverbraucher und die bestmögliche Kundenwunsch-Erfüllung ausrichten, bin ich sicher, Sie haben sich hier bereits angepasst.

Frage:
In welche Richtung haben sich bei Ihnen im letzten Jahr die Kundenwünsche verschoben?

Antwort Helga Duffe:
Neben der gekennzeichneten Veränderung in der Altersstruktur der Bevölkerung ist die bundessweite Tendenz zu Einpersonen-Haushalten auch bei uns feststellbar.

Ein älterer oder alter Mensch legt mehr Wert auf Vertrauen, Sicherheit und Konstanz als ein Jüngerer. Diesem Wünschespektrum entsprechen wir durch Provenienz-Nachweis unserer Erzeugnisse, durch eine Wohlfühl-Atmosphäre, Übersicht und persönliche Beratung im Ladengeschäft.

Ein kleinerer Haushalt erwartet natürlich kleinere Portionsgrößen. Auch hier sind wir ausgesprochen flexibel, indem wir kleinere Mengen vom Stück oder gar einzelne Wurstscheiben anbieten. Die Anzahl der (Stamm-)Kunden, die unser Ladengeschäft teilweise mehrfach pro Tag aufsucht, nimmt zu. Offenbar verstärkt sich der Kundenwunsch nach ganz besonderer Frische, wie sie nun eben mal eine handwerklich strukturierte Fleischerei bietet.
Ferner: Im Jahr 2008 hat der Kundenwunsch nach „großen Braten“ nachgelassen. Auch das hängt meiner Meinung nach u. a. mit der schrumpfenden Haushaltsgröße zusammen. Ausgenommen von dieser Entwicklung sind allerdings nach wie vor die großen Festtage wie Weihnachten oder Ostern.

Blog-Moderator:
Wir leben derzeit in turbulenten Zeiten. Sie jedoch machen einen ausgesprochen gelassenen, coolen Eindruck. Panikmache, wie sie derzeit vielfach von den Medien betrieben wird, ist Ihnen offenbar fremd.

Frage:
Welche besonderen Stärken Ihres Unternehmens kommen Ihnen heute zugute?
Welches sind Ihre derzeit wirkungsvollsten Stärken, die KERN-Stärken Ihres Unternehmens?

Antwort Helga Duffe:
Unsere größte Stärke ist unsere Flexibilität.

Blog-Moderator:
Könnten Sie das etwas näher erläutern?

Antwort Helga Duffe:
Zum einen sind wir auf dem Geschäftsfeld-Sektor breit aufgestellt. Neben der Fleischerei betreiben wir erfolgreich Party-Service, Fleischer-Grill und Essen auf Rädern. Bei Betriebs-Feiern übernehmen wir auf Wunsch den Komplett-Service inkl. Speisen-Anlieferung, Geschirr-Service inkl. Abwasch und Abholung; – getreu unserem Motto „Wir verwöhnen Ihre Gäste, und Sie genießen Ihre Feste.“ Im Ladengeschäft beachten wir den wiederholt geäußerten Kundenwunsch nach durchgehenden Öffnungszeiten von 6 Uhr bis 18 Uhr. Dadurch erreichen wir morgens sowohl die heimkehrenden (Nacht-)Schichtarbeiter wie auch die Arbeitnehmer, die zur Frühschicht fahren. Wir erfreuen diese Zielgruppe mit belegten Brötchen (Brötchen mit Aufschnitt, Hackepeter oder Käse). Die tagesfrischen Brötchen erhalten wir von einem ortsansässigen Bäcker, der seinerseits von uns mit Wurstwaren beliefert wird.
Belegte Brötchen und Kaffee sind bei uns zu einem Renner geworden. Ganz nebenbei ergeben sich hier auch noch synergetische Effekte, da sich die Reichweite sowohl für den Bäcker als auch für uns durch Mund-zu-Mund-Propaganda erhöht.

Blog-Moderator:
Sie führen das Unternehmen gemeinsam mit Ihrem Mann in der achten Generation. Zudem sind Sie seit über fünfzig Jahren am selben Standort in Sulingen. Man kann Sie deshalb wohl ohne Übertreibung als Traditionsfleischerei bezeichnen.

Frage:
Haben Sie den Eindruck, insbesondere durch die genannten Faktoren Ihren Kunden Vertrauen und Sicherheit zu vermitteln?


Antwort Helga Duffe:

Je älter der Mensch wird, umso wichtiger werden für ihn Dinge wie Heimatverbundenheit, Lieferpünktlichkeit, Verlässlichkeit. Die besondere Wertschätzung unseres handwerklich ausgerichteten Betriebes erkennen wir immer dann, wenn mal gerade wieder ein riesiger, überregional beachteter Fleisch-Skandal den Verbraucher verunsichert. Dann „strömen“ die Leute buchstäblich ins Ladengeschäft. Ganz offensichtlich haben die meisten Menschen auch heutzutage ein großes Vertrauen zum Handwerk.

Die acht Generationen umfassende Tradition unseres Betriebes vermitteln wir durch Dauer-Angebote von ausgesuchten Produkten nach unseren alten Hausrezepten. Gern überreichen wir unseren Kunden auch entsprechende traditionelle Empfehlungen. Im übrigen stellen wir zur Zeit generell einen vermehrten Kundenwunsch nach Rezepten fest. Diesem Wunsch entsprechen wir gern, indem wir die Kundschaft zusätzlich einmal im Monat mit Anregungen aus der Kundenzeitung „Rätsel und Genuss“ erfreuen; denn die enthält relativ wenig Werbung, sondern präsentiert primär Rätsel und viele Rezepte.

Blog-Moderator:
Im Gespräch legen Sie immer wieder großen Wert darauf, als handwerklich strukturierter Betrieb wahr genommen zu werden. Eine entsprechende Wahrnehmung hat natürlich ihre Vorteile.

Frage:
Ist den Fleischerei-Kunden eigentlich bewusst, beim Einkauf in einer Fleischerei in der Mehrzahl der Fälle bei einem „klassischen Handwerksbetrieb“ einzukaufen? Müsste diese Tatsache nicht viel mehr in den Focus gerückt werden?

Antwort Helga Duffe:
Das ist ja genau der Punkt! Hier wäre tatsächlich Aufklärung sinnvoll. Einen diesbezüglichen Anfang könnte jede Fleischerei mit einem „Tag der offenen Tür“ machen.

Blog-Moderator:
Vertrauen, Sicherheit, Konstanz, Wohlfühl-Atmosphäre – um nur einige der erwähnten Erfolgs-Kriterien aufzugreifen – tragen entscheidend zur Kaufentscheidung eines Kunden bei.
In dem genannten Zusammenhang kommt auch der Qualifikation des Verkaufs-Personals ein entscheidender Anteil zu.

Frage:
Könnten Sie vielleicht einmal schildern, welche Unternehmens-Philosophie Sie Ihrem Bedienungs-Personal vermitteln und wie diese umgesetzt wird?

Antwort Helga Duffe:
Es ist sicher eins unserer Erfolgs-Geheimnisse, beim Personal kaum Wechsel zu verzeichnen. Derzeit ist jede Verkäuferin im Ladengeschäft mindestens zehn Jahre bei uns. Das vermittelt dem Kunden Vertrauen und erleichtert die Kontinuität der Kundenbeziehungen . Viele Kunden favorisieren „ihre“ Verkäuferin.

Blog-Moderator:

Das sind sicherlich Faktoren, die eine Entscheidung zum Besuch Ihres Ladengeschäfts positiv beeinflussen. Und sicherlich unterstützen diese Fakten auch eine Kaufentscheidung vor Ort. Nur: Von Bedeutung sind für unsere LeserInnen die Gründe, die die geschilderte Langzeitbeschäftigung des Verkaufs-Personals untermauern. Letztlich gehören ja auch zu einer Art Dauerbeschäftigung zwei Seiten.

Frage:
Könnten Sie erläutern, warum sich offensichtlich nicht nur die Kunden sondern auch das Verkaufs-Personal bei Ihnen wohlfühlt?

Antwort Helga Duffe:
Wir haben ein relativ unkompliziertes Verhältnis zu unseren Verkaufskräften. Wir betrachten uns als eine „große Familie“. Dieses Prinzip kennt man ja auch vielfach aus der italienischen Gastronomie. Wir arbeiten alle Hand in Hand. Bei eventuellen Unstimmigkeiten sind wir offen für Diskussionen. Entscheidend ist auch die vielseitige Einsatzfähigkeit aller Beteiligten. Jeder kann und macht quasi alles. Das beginnt bei der Vorbereitung und Feinkost-Zubereitung, Salate-Herstellung und geht über Platten-Machen bis zum Party-Service. So werden eventuelle Unstimmigkeiten auch schneller ausgeräumt. Zudem ist die Altersstruktur unseres Verkaufs-Personals breit gestreut und reicht von 30 bis ca. 55 Jahre. Da sich heute insbesondere ein älterer oder alter Mensch bis zu 15 Jahre jünger fühlt und sich zudem gern von „Gleichaltrigen“ beraten lässt, decken wir das diesbezügliche Wünsche-Spektrum der Kundschaft gut ab.

Blog-Moderator:
Sie sind wie viele Ihrer Kollegen nicht nur als stationärer Betrieb Kunden-Anlaufstelle, sondern Sie sind auch erfolgreich im Internet mit einer eigenen Website präsent. Ein eigener Webshop ist in Planung. Offensichtlich erhalten Sie aber bereits jetzt eine erstaunlich hohe Zahl von eMail-Bestellungen.

Frage:
Durch welche Maßnahmen erreichen Sie insbesondere den Online-Besteller?

Antwort Helga Duffe:
Auch wir haben diesbezüglich natürlich viele verschiedene Wege und auch Irrwege beschritten. Letztlich jedoch haben wir die besten Erfahrungen auf eine Art und Weise gemacht, die sich nahezu automatisch – also ohne unser besonderes Zutun- entwickelte. Denn: Wir haben Tag für Tag eine gewisse Vielzahl von Erstbesuchern in unserem Ladengeschäft, die nicht unmittelbar aus der näheren Umgebung stammen oder zum Teil gar weit entfernt wohnen. Diese Kunden bestücken wir gerne nicht nur mit der bei uns gekauften Ware sondern auch mit informativen Flyern über unseren Betrieb. Da die meisten unserer handwerklichen hergestellten Erzeugnisse buchstäblich „unverwechselbar“ sind, wird man sich normalerweise im Falle eines Nachkaufs wieder an uns wenden. Hierzu nutzen sehr viele die Kontaktmöglichkeit per Email.

Blog-Moderator:

Sie sind auf dem Produkt-Sektor stets aktiv, da Sie Ihre Kundschaft durch eine große Varianten-Breite bei Ihren Bestläufern erfreuen. Sie offerieren mehrere Sorten Schinken und bieten die Salami derzeit bereits in zehn verschiedenen Varianten an.

Zur Orientierungs-Erleichterung Ihrer Kunden ist Ihr Ladengeschäft seit über einem Jahr durch deutliche Markierungen auf einer umlaufenden Blende in sechs wesentliche Sektoren unterteilt. Einzelne Kundengruppen wie Genießer, Ernährungsbewusste oder Liebhaber regionaler Spezialitäten finden sich auf den ersten Blick zurecht.

Auch bei Ihrer Flyer- und Zeitungswerbung konnten Sie sich inzwischen von mir von den Vorteilen einer Angebots-Ausrichtung auf den Endnutzen „Kundenwunsch-Erfüllung“ überzeugen lassen.

Die derzeitige Struktur Ihrer Website allerdings entspricht zur Zeit (noch nicht) Ihrer aktuellen Geschäfts-Philosophie.

Frage:
Gäbe es nicht Sinn, auch auf der Website und anschließend im Webshop die Nutzen-Stiftung für den Kunden zu verdeutlichen?

Antwort Helga Duffe:
Wir überlegen zur Zeit tatsächlich, auch unsere Website Anfang nächsten Jahres entsprechend zu aktualisieren. Denn viele Kunden – und das sind nicht nur die Online-Besteller- orientieren sich auf unserer Site, bevor sie unser Ladengeschäft aufsuchen. So vollzieht sich der Verkaufs-Prozess in mehreren Schritten:

Wir werden demnächst unseren wichtigsten Kundengruppen durch aktualisierte Gestaltung unserer Website signalisieren, ihre Wünsche bestmöglich zu erfüllen.

Dieselben Kundengruppen werden über Flyer und Zeitungsanzeigen zusätzlich erreicht.

Kommt sodann ein derartig angesprochener Kunde (z.B. ein Genießer oder Convenience-Liebhaber) in unser Ladengeschäft, wird er durch eine entsprechende Beschriftung auf der umlaufenden Blende unmittelbar angesprochen.

Die zugehörenden handwerklichen Produkte präsentieren wir dann im betreffenden Theken-Bereich als „Wunsch-Erfüller“.

Auf diese Art und Weise wird der Kunde von der Erst-Ansprache über unsere Website bis zur Kaufentscheidung im Ladengeschäft kontinuierlich von uns „begleitet“.

Blog-Moderator:
Die generellen wirtschaftlichen Aussichten für das kommende Jahr werden unterschiedlich beurteilt. Zwar gilt der Mittelstand als überaus stabil; – die Groß-Industrie jedoch könnte mit Absatz-Einbußen rechnen. Eine gewisse Verunsicherung des Verbrauchers kann nicht ausgeschlossen werden. Er könnte sparen.

Frage:
Wie stellen Sie sich auf eine eventuelle Kaufzurückhaltung Anfang 2009 ein?

Antwort Helga Duffe:
Der Januar ist generell ein teurer Monat. Versicherungen werden fällig; Nachforderungen für Heiz- und Stromkosten flattern den Kunden ins Haus. Entscheidend wird auch nächstes Jahr wieder für uns sein: „Solide handwerkliche Qualität ist unser Credo!“ Unser Angebots-Programm ist – zielgruppen-orientiert – schon immer breit aufgestellt gewesen. So könnten wir uns jederzeit umgehend anpassen. Sollte zum Beispiel die Zielgruppe „preisbewusster Convenience-Liebhaber“ weiterhin oder gar verstärkt Zulauf bekommen, könnten wir unser Angebot an fertig vorbereiteten Frikadellen zum Selberbraten, eigenproduzierten Würstchen, nicht so kostspieligen und abwechslungsreichen Wurstwaren sowie Salaten eigener Herstellung kurzfristig aufstocken. Ähnliches gilt für andere Kundengruppen.

Blog-Moderator:
Ich danke Ihnen für Ihre offenen Antworten und Ihre Bereitschaft, sich heute, an einem Sonntag, für das Interview Zeit genommen zu haben.

Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Blog-Moderator)

Die Wirkung der (Regional-)Marke

Dezember 3, 2008

Sehr geehrter Herr Fleischer/Metzgermeister,

Ende November habe ich die Biomesse Alsfeld besucht. Unter den etwa einhundert Ausstellern waren Fleischer/Metzgermeister und andere Lebensmittelhändler vertreten. Die meisten darunter erfreuten die Besucher mit kulinarischen Kostproben.
Nach Auswertung meiner Gespräche nach meinem ersten Messe-Rundgang fiel mir auf: Ich hatte mich unbewusst besonders deutlich und lange mit solchen Stand-Inhabern unterhalten, die auf einem Gemeinschaftsstand der Marketing-Gesellschaft MGH Gutes aus Hessen GmbH Ihr Angebot präsentierten.
Die betreffenden Betriebe kommunizierten mit einem Regional-Siegel aus Hessen.
Gemäß eigener Website-Aussage verfügt die Marketing-Gesellschaft MGH Gutes aus Hessen GmbH über „drei Zeichen, die auf unterschiedliche Weise qualitativ hochwertige Produkte auszeichnen“.
Wie mir hierzu Sibylle Schäfer aus der MGH Gutes aus Hessen GmbH mitteilte, gilt das Hessen-Siegel inzwischen als regionales Güte- und Herkunftszeichen. Ca. drei Jahre nach Start der entsprechenden Aktivitäten, so Sibylle Schäfer im weiteren, habe man bereits eine beeindruckende Zahl zahlender Mitglieder, die man mit qualifizierten Betrieben weiter aufstocken wolle. Die Aktivitäten der MGH reichten hierbei von Verkaufsförderung über Eventmarketing und Schulung bis zu Produktpräsentationen – um nur einige Schwerpunkte zu nennen.

Auf einer Bio-Messe wie in Alsfeld war auf dem Gemeinschaftsstand der MGH Gutes aus Hessen GmbH natürlich das Bio-Siegel nach der EU-Öko-Verordnung vertreten.
Carsten Neumeier aus dem hessischen Walburg, der auf diesem Gemeinschaftsstand unmittelbar gegenüber dem Eingang mit seiner Ahle Wurscht und seinem Hessisch-Walburger Fleischkäse positioniert war, bestätigte mir die besondere Wirkung des Hessen-Siegels. Denn eine regionale Qualitäts-Kommunizierung im Kompetenz-Verbund Gleichgesinnter signalisiere dem Endverbraucher (Herkunfts-)Sicherheit und Vertrauen.

Fazit:
Sollten auch Sie in Ihrer Region eine ähnliche Regional-Initiative erkennen, wäre eine Kontaktaufnahme zum Initiator durchaus bedenkenswert.

Ich grüße Sie herzlich
Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Blog-Moderator)