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	<title>Kommentare zu: Kostenlose Mundpropaganda durch sinnvollen Zusatz-Nutzen!</title>
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	<description>Das Online-Kommunikations-Instrument der Strategie-Verlag Schmidt KG, Schongauerstr. 10, D 33615 Bielefeld mit aktuellen Beiträgen und Kommentaren zum Nutzen der Branche</description>
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		<title>Von: Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt</title>
		<link>http://fleischerblog.wordpress.com/2008/06/19/kostenlose-mundpropaganda-durch-sinnvollen-zusatz-nutzen/#comment-319</link>
		<dc:creator>Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jun 2008 08:08:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://fleischerblog.wordpress.com/?p=275#comment-319</guid>
		<description>@ Dirk Ludwig

Hallo Herr Ludwig,

vielen Dank für den interessanten Kommentar, ermöglicht er mir doch, auf einige Besonderheiten zusätzlich einzugehen. 

a)	Die allermeisten Betriebe (Fleischereien/Metzgereien, Bäckereien und Konditoreien u. a.) machen Branchen übergreifend mit ca. 20 Prozent ihrer intensivsten Kundschaft etwa 50 Prozent ihres Umsatzes oder mehr  (Pareto-Gesetz). Insofern ist es auch kein Zufall, wenn international bekannte Marketing-Experten insbesondere auch bei Produkt-Streckung empfehlen, vornehmlich solche (Eigen)-Erzeugnisse zu dehnen, die von INTENSIV-Verwendern nachgefragt werden. Eine erste Zielgruppen-Differenzierung nach Besuchshäufigkeit in einer Fleischerei und eine vorrangige Orientierung an der Kundengruppe der Intensiv-Verwender wird deshalb empfohlen. 

b)	Gelingt es sodann, das Wünsche-Spektrum dieser so wichtigen Verwender-Gruppe in die wichtigsten KERN-Wünsche aufzugliedern (wie derzeit zum Beispiel in die Wünsche nach Genuss, Convenience, Gesundheit), ist der Boden bereitet, gruppen-individuelle Angebote auf dem Produkt- und Dienstleistungs-Sektor zu entwickeln, die von der jeweiligen Teil-Zielgruppe (z.B. von dem Genießer unter den Intensiv-Verwendern) besonders deutlich wahrgenommen werden. 

c)	Ferner wird eine Orientierung nicht so sehr an Bedürfnissen sondern vielmehr an Kunden-Wünschen als sinnvoll herausgestellt. Der Unterschied scheint auf den ersten Blick gering zu sein, - ist aber in seiner Wirkung beträchtlich. Denn Bedürfnisse sind als Nachfrage-Stimulans begrenzt, während Wünsche immer wieder – Nachfrage steigernd - aufs neue geweckt werden können, die dann ihrerseits wiederum neue Wünsche generieren können. 

Nachhaltige Kunden-Orientierung und bewusste Kundengruppen-
Differenzierung werden von Ihnen in Ihrem Betrieb offenbar überzeugend umgesetzt. Die Fortschrittlichkeit Ihres Betriebes zeigt sich auch in der von Ihnen erwähnten Tatsache, Ihre Fleischerei als Dienstleister zu sehen. 


Freundliche Grüße sendet
Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Blog-Moderator)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Dirk Ludwig</p>
<p>Hallo Herr Ludwig,</p>
<p>vielen Dank für den interessanten Kommentar, ermöglicht er mir doch, auf einige Besonderheiten zusätzlich einzugehen. </p>
<p>a)	Die allermeisten Betriebe (Fleischereien/Metzgereien, Bäckereien und Konditoreien u. a.) machen Branchen übergreifend mit ca. 20 Prozent ihrer intensivsten Kundschaft etwa 50 Prozent ihres Umsatzes oder mehr  (Pareto-Gesetz). Insofern ist es auch kein Zufall, wenn international bekannte Marketing-Experten insbesondere auch bei Produkt-Streckung empfehlen, vornehmlich solche (Eigen)-Erzeugnisse zu dehnen, die von INTENSIV-Verwendern nachgefragt werden. Eine erste Zielgruppen-Differenzierung nach Besuchshäufigkeit in einer Fleischerei und eine vorrangige Orientierung an der Kundengruppe der Intensiv-Verwender wird deshalb empfohlen. </p>
<p>b)	Gelingt es sodann, das Wünsche-Spektrum dieser so wichtigen Verwender-Gruppe in die wichtigsten KERN-Wünsche aufzugliedern (wie derzeit zum Beispiel in die Wünsche nach Genuss, Convenience, Gesundheit), ist der Boden bereitet, gruppen-individuelle Angebote auf dem Produkt- und Dienstleistungs-Sektor zu entwickeln, die von der jeweiligen Teil-Zielgruppe (z.B. von dem Genießer unter den Intensiv-Verwendern) besonders deutlich wahrgenommen werden. </p>
<p>c)	Ferner wird eine Orientierung nicht so sehr an Bedürfnissen sondern vielmehr an Kunden-Wünschen als sinnvoll herausgestellt. Der Unterschied scheint auf den ersten Blick gering zu sein, &#8211; ist aber in seiner Wirkung beträchtlich. Denn Bedürfnisse sind als Nachfrage-Stimulans begrenzt, während Wünsche immer wieder – Nachfrage steigernd &#8211; aufs neue geweckt werden können, die dann ihrerseits wiederum neue Wünsche generieren können. </p>
<p>Nachhaltige Kunden-Orientierung und bewusste Kundengruppen-<br />
Differenzierung werden von Ihnen in Ihrem Betrieb offenbar überzeugend umgesetzt. Die Fortschrittlichkeit Ihres Betriebes zeigt sich auch in der von Ihnen erwähnten Tatsache, Ihre Fleischerei als Dienstleister zu sehen. </p>
<p>Freundliche Grüße sendet<br />
Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Blog-Moderator)</p>
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		<title>Von: Dirk Ludwig</title>
		<link>http://fleischerblog.wordpress.com/2008/06/19/kostenlose-mundpropaganda-durch-sinnvollen-zusatz-nutzen/#comment-318</link>
		<dc:creator>Dirk Ludwig</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Jun 2008 15:27:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://fleischerblog.wordpress.com/?p=275#comment-318</guid>
		<description>Hallo liebe Kollegen!

Ich frage mich, ob es den klassischen mittelständischen Kunden gibt? nach der Lektüre des Buches Brain Script. Warum Kunden kaufen von Hans-Georg Häusel segmentiere ich meine Zielgruppen anderes. Nämlich nicht nach Alter, Geschlecht, Haushaltsgröße etc. sondern nach Ihren Bedürfniszielgruppen. Erst das konsequente Vertiefen in die Bedürfnisse der Zielgruppen ermöglichte mir, zielgenaue Produkte und Dienstleistungen anzubieten. Man muß sich dabei immer vor Augen halten, dass 80% aller Kaufentscheidungen nicht rational, sondern im Unterbewußtsein getroffen werden. wen es auch interessiert, dem empfehle ich unbedingt das Schökern im Buch von Hans-Georg Häusel.

Herzliche Grüße
Dirk Ludwig
www.Metzgerei-Ludwig.de</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo liebe Kollegen!</p>
<p>Ich frage mich, ob es den klassischen mittelständischen Kunden gibt? nach der Lektüre des Buches Brain Script. Warum Kunden kaufen von Hans-Georg Häusel segmentiere ich meine Zielgruppen anderes. Nämlich nicht nach Alter, Geschlecht, Haushaltsgröße etc. sondern nach Ihren Bedürfniszielgruppen. Erst das konsequente Vertiefen in die Bedürfnisse der Zielgruppen ermöglichte mir, zielgenaue Produkte und Dienstleistungen anzubieten. Man muß sich dabei immer vor Augen halten, dass 80% aller Kaufentscheidungen nicht rational, sondern im Unterbewußtsein getroffen werden. wen es auch interessiert, dem empfehle ich unbedingt das Schökern im Buch von Hans-Georg Häusel.</p>
<p>Herzliche Grüße<br />
Dirk Ludwig<br />
<a href="http://www.Metzgerei-Ludwig.de" rel="nofollow">http://www.Metzgerei-Ludwig.de</a></p>
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