Blog-Moderator Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt:
Das Einzelunternehmen Hofmetzgerei Höfermühle Alfons Gierl wurde von Ihnen, Herr Gierl im Jahre 1995 gegründet. Im selben Jahr wurde Ihnen auch das landwirtschaftliche Anwesen Zur Mühle 1 in 94244 Geiersthal von Ihrer Mutter übergeben.
1998 haben Sie sich entschlossen, ein eigenes Schlachthaus zu errichten, um einen noch besseren Qualitätsstandard zu erreichen. Sie sind mit Leib und Seele qualitätsbewusster Metzger, lieben Ihren Beruf, Ihre Region und deren Menschen. Sie sind seit September 2007 verheiratet mit Jeanette Gierl, Dipl.-Betriebswirtin (FH).

Jeanette und Alfons Gierl
Bildquelle: Hofmetzgerei Höfermühle
Die Wertschöpfung Ihres Unternehmens vollzieht sich über mehrere Stufen:
Sie sind ein Familien-Betrieb auf eigenem Grundstück
Auf diesem Areal befinden sich Schlachthaus, Produktion und Ladengeschäft (Hofladen) in unmittelbarer Nachbarschaft zueinander.
Sie haben ferner einen eigenen Tierbestand auf dem unmittelbar angrenzenden Gelände.
Ihre Wertschöpfungskette vollzieht sich somit vom Tier auf der Weide durchgängig bis zum verkaufsfertigen Endprodukt und dessen Angebot im Hofladen in Eigenregie.
Ihr Premium-Produkt „G’selchtes“ (Schwarzgeräuchertes) wurde hier jüngst auf Fleischer/Metzger-Blog am 03. März 2008 in der Reihe „Fleischermeisters Spitzenprodukt“ besonders gewürdigt.
Ihre umfangreiche Wertschöpfungskette allein ist schon eine Art Erfolgsgarant. Allerdings liegt Ihr Anwesen in den Höhenlagen des Bayerischen Waldes ein wenig abseits. Wie Sie mir bei meinem jüngsten Besuch mitteilten, entwickelte sich Ihr Betrieb in den letzten Jahren zwar kontinuierlich, einen ersten ganz besonderen Umsatzschub erzielten Sie dann im Herbst letzten Jahres.
Frage:
Könnten Sie unseren Leserinnen und Lesern mitteilen, welches Ihrer Meinung nach die auslösenden Faktoren für diese damals einsetzende Sonder-Entwicklung waren?
Jeanette Gierl:
Wie Sie schon richtig sagen, ist unser Anwesen nicht einfach zu finden, denn unser Hof ist etwas abgelegen. Es musste also etwas passieren.
Im Frühjahr 2007 entwickelten wir daher zunächst ein komplett neues Firmenimage. Das Wichtigste war unser neues Logo, das sich von den sonst üblichen Metzgerlogos m. E. deutlich abhebt – es ist regional-typisch frisch mit Pfiff und daher eher für Kunden einprägsam.
Der nächste wichtige Schritt war, neue Hinweisschilder im Ort aufzustellen, zeitgleich unsere neuen Firmenflyer in der näheren Umgebung auszutragen und parallel dazu Zeitungsanzeigen zu schalten.
Schon bald war eine deutliche Umsatzsteigerung im Hofladen ab Sommer 2007 zu verzeichnen. Fortan erreichten wir auch Neukunden, die nun bis zu 40 km fahren, um bei uns einzukaufen.
Blog-Moderator:
Offenbar hat sich innerhalb Ihres Unternehmens zwischen Ihnen, Herr Gierl und Ihrer Frau eine sinnvolle betriebliche Arbeitsteilung entwickelt. Sie, Herr Gierl stehen als Fleischermeister für Produkt-Entwicklung, Qualität, Kontrolle und Zuverlässigkeit. Während Sie, Frau Gierl offenbar ein ganz besonderes Gespür für die Ansprüche des Marktes entwickelt haben.
Frage:
Wo haben Sie als nächstes den Hebel angesetzt? Welche ganz besonderen Stärken Ihres Unternehmens haben Sie deutlich gemacht?
Alfons Gierl:
Meine Frau ist schon seit Jahren begeisterte Leserin Ihrer Sachbücher Band I und II aus der „Fadenkreuz!“-Reihe. Sie machte mir deshalb aufgrund Ihrer Empfehlungen schnell klar, wie wichtig es heutzutage ist, seine besonderen Qualifikationen der Kundschaft auch bewusst zu machen. Fortan galt es, unsere Andersartigkeit, unsere Besonderheit, unser Alleinstellungsmerkmal zu verdeutlichen. Wir haben deshalb im Familienkreise zunächst einmal überlegt, welches denn wohl unsere besonderen Stärken sind – und wurden schnell fündig:
Ein wichtiger Faktor ist die Lage unserer Metzgerei – ein kleines Dörflein mitten im Feriengebiet des Bayerischen Waldes mit sympathischem Metzgerhofladen und großem Parkplatz-Angebot. Unser Ambiente am Hof verstärkt die Tatsache, dass bei uns alles selbst gemacht ist.
Wir können uns so besser verkaufen – ja, sind so glaubwürdiger, dass wirklich nichts aus Wurstfabriken und Schlachthöfen zugekauft wird.
Allein deshalb heben wir uns schon von vielen unserer Konkurrenten ab. Ebenso können wir einen lückenlosen Herkunftsnachweis unserer Produkte erbringen. Wir kennen die Elterntiere und auch die Fütterungsart. Durch die eigene Schlachtung und eben die bekannte Herkunft der Tiere hatten wir auch in der damaligen BSE-Krise kaum Probleme.
Ein weiterer großer Vorteil ist, dass wir ein reiner Familienbetrieb sind und die ganze Familie aus der Region stammt. Ebenso haben wir eine gesunde Infrastruktur rund um Geiersthal herum.
Alles entscheidend ist die Kenntnis der Unternehmenszahlen. Gerade in einer kompletten Umschwungphase ist es wichtig, die Zahlen nicht aus den Augen zu verlieren. Ziele müssen realistisch gesetzt werden und Investitionen müssen auch finanzierbar sein.
Für Werbung kann man Geld ohne Ende ausgeben – was durch unseren Einstieg ins Internetgeschäft ganz deutlich wurde. Hier ist es wichtig, die richtigen Partner zu haben, denn am Markt lauert es nur von sog. Internetspezialisten. Erste Angebote für unsere Homepage lagen bei zig-tausenden Euros – ohne die laufende Pflege.
Fortan studierte meine Frau intensiv Bücher zum Thema Onlinemarketing – was kann man selber machen, was nicht. Kennt man sich gar nicht mit diesen Dingen aus, ist höchste Vorsicht geboten, denn das wird richtig teuer.
Allein die Anfrage, was es kostet, Bilder unserer Fleisch- und Wurstwaren von einem Profi machen zu lassen, lieferte erschreckende Erkenntnisse. So schafften wir uns ein Hightec-Bildbearbeitungsprogramm und eine gute Kamera an und machten uns selbst auf den Weg. Das verschlingt natürlich immens Zeit, aber man ist langfristig von keinem Externen mehr abhängig – schließlich gibt’s bei uns immer wieder mal eine neue Wurst, die fotografiert werden muss.
Es reicht nicht allein, einfach nur eine Internetseite zu haben – diese muss ständig beworben werden – der Eintrag in Suchmaschinen reicht hier fast nicht aus. Es ist wie mit unserem Hofladen – wenn´s niemand weiß, dann wird man auch nicht gefunden. Auch hier kann man wieder Unsummen ausgeben. Aus unserer Erfahrung und der Kenntnis der Kosten ist es absolut wichtig, dass sich im Betrieb selbst jemand damit befasst – bei uns ist es meine Frau.
Noch ein Wort zum Thema Werbung. Wir werben grundsätzlich nicht mit Angeboten über den Preis, sondern mit unserer Qualität. Und handwerkliche Qualität hat nun einmal ihren Preis.
Wir spürten: Es galt, diese Produkt-Qualitäten unserer Zielgruppe auch bewusst zu machen. Nur: Wer war eigentlich unsere Zielgruppe?
Jeanette Gierl:
Wir fingen an, unsere Kundschaft zu unterteilen nach Liebhabern einzelner Produktgruppen; wir unterschieden fortan:
Wellness-Erzeugnisse für die Ernährungsbewussten,
regional-typische Produkte für die „Regional- oder Lokal-Patrioten“.
Blog-Moderator:
Wie Sie mich ferner haben wissen lassen, sind Sie inzwischen alle Beide von der Vorteilhaftigkeit der „Kundenwunsch-Orientierung“ absolut überzeugt und entwickeln ähnlich Ihrem Kollegen Marco Haag in Trier, Ludger Freese in Visbek oder Andreas Duffe aus der Fleischerei Gellert in Sulingen die ersten „gruppen-individuellen“ Angebote für die erwähnten zwei besonders wichtigen Teil-Zielgruppen.
Des weiteren unterscheiden Sie Ihre Kunden aber auch nach
Einheimischen
Touristen
und
Online-Shop-Kunden.
Frage:
Welches sind Ihrer Meinung nach die besonders signifikanten Unterschiede dieser drei Zielgruppen und wie stellen Sie sich auf das jeweilige Wünschespektrum ein?
Jeanette Gierl:
Der Einheimische verlangt ein großes Sortiment und Abwechslung in diesem Sortiment; schließlich soll und will er möglichst regelmäßig bei uns vorbeischauen. Ein kleines „Schwätzchen“ muss immer drin sein – Fachfrau ist da meine Schwiegermutter Anna, die mit Leib und Seele im Laden verkauft und dabei tatkräftig von meiner Schwägerin Anita unterstützt wird. Rezepte und Ernährungs-Tipps in schriftlicher Form dürfen nicht fehlen – das mögen unsere Kunden gerne.
Der Tourist erfreut sich am Ambiente und am liebevoll eingerichteten Hofladen. Er bevorzugt unsere regional-typischen Spezialitäten wie zum Beispiel unser original niederbayerisches Schwarzgeräuchertes, Weißwürste und unsere Salamis.
Da viele Touristen von weither angereist sind, erwarten sie auch eine gewisse Haltbarkeit unserer Produkte. Daher schweißen wir alles in Vakuum ein und geben einen Kühlakku mit. Der Firmenflyer darf natürlich auch nicht fehlen.
Der Online-Shop-Käufer wiederum ist besonders behutsam und möchte neben einer regionaltypischen Produkt-Palette vor allem ein deutliches Gefühl von Herkunfts-Sicherheit und Vertrauen vermittelt bekommen. Es sind zu 90% Leute, die Qualität suchen, die sie in Großstädten bereits vermissen. Dieser Käufer muss optimal bedient werden – das fängt im Ambiente unseres Onlineshops an – vor allem mit der Ehrlichkeit. Lügen gibt es nicht – auch nicht im Internet. Viele unserer Internetkäufer haben uns schon besucht und waren begeistert, dass sie genau das vorgefunden haben, was auch im Internet steht. Denn sie berichten uns auch von anderen Onlineshop-Metzgern, die dem Kunden offenbar etwas suggerieren, was nicht stimmt – z.B. ein Logo mit einem Landgut, und dahinter steckt eine Wurstfabrik. Das kann kurzfristig gut sein, langfristig lässt sich der Kunde jedoch nicht aufs Glatteis führen. Im übrigen schadet ein derartiges Vorgehen dem Ansehen unserer ganzen Branche.
Hat der Kunde dann gekauft, dann ist es wichtig, dass der Einkauf so schnell wie möglich zu diesem kommt. Das Internet ist ein schnelles Geschäft – das Schlimmste ist, wenn der Kunde warten muss. Wenn bei uns einmal etwas aus ist, wird der Kunde sofort informiert, und das Fehlende wird nachgeschickt.
Ganz wichtig ist, wie der Kunde seinen Fleisch- und Wursteinkauf erhält. Wir arbeiten mit Lebensmitteln und das heißt nicht nur Topqualität, sondern auch eine entsprechende Topverpackung. Das kostet – angefangen von schönen weißen Karton, über die Vakuumverpackung bis zum Kühlakku (hier haben wir viele ausprobiert – der Beste ist leider auch der Teuerste).
Blog-Moderator
A propos: Online-Shop:
Im Juni 2007 sind Sie gemäß mir vorliegender Informationen mit Ihrem ersten Online-Verkauf von Wurstwaren- zunächst bei eBay – gestartet. Im Dezember, also vor etwa drei Monaten haben Sie auch einen eigenen Online-Shop www.hofmetzger.de ins Netz gestellt.
Frage:
Welche Produkte halten Sie dort schwerpunktmäßig vor – und wie reagiert die entsprechende Kundschaft? – Konkret: Trägt der Web-Shop zu einer weiteren wesentlichen Umsatzsteigerung Ihres Betriebes bei? Oder: haben Sie durch den Web-Shop quasi einen zweiten Umsatz-Schub zu verzeichnen?
Jeanette Gierl:
Ebay ist meiner Meinung nach eine sehr gute Werbe-Plattform, um kontinuierlich zusätzliche Kunden zu erreichen. Aber aus Gebührensicht aus unserer Sicht grenzwertig. Ebay ist m. E. nur ein kleines Instrumentarium im Onlinegeschäft, was man begleitend laufen lassen kann.
Diese Neukunden möchten wir natürlich über unseren eigenen Online-Shop an unser Unternehmen dauerhaft binden. Wir haben innerhalb von wenigen Monaten viele neue Kundenadressen bekommen – und ein nicht unbeachtlicher Teil hieraus ist inzwischen zu Onlineshop-Stammkunden oder gar Intensiv-Verwendern geworden.
Eine eigener Online-Shop funktioniert meines Erachtens jedoch nur, wenn man sich selbst einiges aneignet – darüber habe ich schon berichtet. Man muss laufend am Ball bleiben.
Grundsätzlich wichtig ist, dass der Onlinekunde top bedient werden möchte – es muss die Qualität und Frische, die Sicherheit und das Vertrauen stimmen. Onlinekunden machen eine Menge Arbeit und kosten die ersten zwei bis drei Jahre sicher nur Geld. Da verweise ich auf das Thema Onlinemarketing.
Entscheidend im Shop sind ferner: Übersichtlichkeit, dekorative Produkt-Präsentation, einfache Bestell-Möglichkeit und dahinter ein funktionierendes Warenwirtschaftssystem, damit jeder Kauf optimal abgewickelt werden kann.
Der Online-Shop jedoch weist die höchsten Zuwachsraten auf. Wir konnten innerhalb von wenigen Monaten zahlreiche neue Kundenadressen bekommen. Der Kundenkreis erstreckt sich über ganz Deutschland bis hin zu unseren Nachbarländern.
Blog-Moderator:
Eine ganz besondere Stärke Ihres Betriebes ist ja nun einmal Ihr Anwesen. Sie haben schnell erkannt, wie man diesen ausgesprochenen Trumpf in Zukunft zielgruppen-gerecht noch stärker nutzen könnte. Sie haben in diesem Jahr nämlich ganz konkrete Aktionen in Vorbereitung, um Ihre Mitbürger und auch die Touristen besonders zu erfreuen. Hierbei denken Sie offenbar auch an eine zeitlich befristete zielgruppen-gerechte Einbindung von Partner-Betrieben
Frage:
Mit welchen Events möchten Sie dieses Jahr Ihre Regional-Kundschaft und den Touristen auf Ihrem Anwesen erfreuen?
Planen Sie gar, Ihr Angebot an Premium-Produkten durch weitere saison-typische Kulinaria mit Hilfe von Partner-Betrieben zu ergänzen?
Jeanette Gierl:
Das erste große Event dieses Jahres ist in Vorbereitung nämlich unser Hoffest im Herbst 2008. Das ist natürlich mit jeder Menge Vorarbeit verbunden und wir sind sicher, dies auch trotz des Aufbaus unseres Onlinegeschäftes auch tatsächlich verwirklichen zu können.
Es ist ferner angedacht, einen Weihnachtsmarkt zu machen und langfristig auch einen kleinen „Höfermühler Markt“ mit anderen regionalen Anbietern – z. B. Gemüse, etc.- bei uns am Hof zu etablieren.
Aber all` das muss langsam und bedacht wachsen.
Blog-Moderator
Wie Sie mir mitteilten, führen Sie einen wesentlichen Teil Ihres jüngsten Umsatz-Wachstums auf die Änderung Ihrer Strategie von der reinen Produkt-Orientierung hin zur Nutzen-Stiftung für Teil-Zielgruppen zurück. Diese neue Sichtweise hat auch dazu geführt, einzelne Produkt-Gruppen oder Produkt-Kategorien jetzt ganz anders zu sehen, zu gestalten und zu managen.
Frage:
In welcher Form nutzen Sie die Vorteilhaftigkeit Ihrer Lage im Bayerischen Wald, um insbesondere Ihre Bestläufer unter den handwerklichen Premium-Produkten als etwas Besonderes zu kennzeichnen?
Jeanette Gierl:
Wir legen hierbei besonderen Wert auf eine „regional-typische Kennzeichnung“ unserer Produkte, indem wir jüngst begonnen haben, für die ersten Produkte unseres Hauses regional-typische Namen zu schaffen und diese auch zusammen mit unserem besonderen Logo über Etiketten auf den Wurst-Därmen deutlich zu machen.
Hierdurch wird natürlich zunächst der Regional- oder Lokalpatriot besonders angesprochen. Für den Touristen oder Web-Shop-Käufer gleichermaßen jedoch erhält das Produkt durch seine regional-typische Kennzeichnung besondere Wertigkeit und könnte auf dem besten Wege sein, in Kürze zu einem Markenprodukt zu werden.
Blog-Moderator:
Wie Ihnen bekannt ist, könnte auch eine gewisse Produkt-Streckung oder –Dehnung einzelner Ihrer Bestläufer insbesondere Ihre Stammkunden oder Intensiv-Verwender erfreuen.
Frage:
Würden Sie Ihren Kolleginnen/Kollegen hier mitteilen, welches Produkt bei Ihnen zur Zeit in den meisten Varianten vorliegt?
Alfons Gierl:
Wir haben hier tatsächlich bereits positive Erfahrungen gemacht. Gedehnt werden bei uns vor allem unsere Salamisorten – angefangen von der kleinen Minisalami, über die scharfen Varianten bis hin zur delikaten luftgetrockneten Salami. Der Kunde möchte Abwechslung und immer wieder mal etwas Neues ausprobieren.
Blog-Moderator:
Die mir benannten Umsatzsteigerungen liegen über dem Branchen-Durchschnitt.
Sie sind ausgesprochen kommunikativ und haben durch zahlreiche überregionale (Online-) Berichterstattungen der jüngsten Zeit Ihre Listung bei Internet-Suchmaschinen mächtig nach vorn gebracht.
Auch die Berichterstattung mit entsprechenden Links hier auf Fleischer/Metzger-Blog beschert Ihnen täglich zusätzlichen Traffic.
Die Zeichen stehen meines Erachtens bei Ihnen auch weiterhin deutlich auf Wachstum.
Frage:
Welche konkrete Zielsetzung haben Sie
a) für dieses Jahr
b) wo sollte Ihr Betrieb Ihrer Meinung nach in fünf Jahren stehen, welches soll Ihr weithin sichtbares Alleinstellungsmerkmal sein?
Alfons und Jeanette Gierl:
Für das laufende Jahr möchten wir die strategischen Konzepte umsetzen, die wir oben umrissen haben. D.h. wir möchten unseren Onlineshop weiter ausbauen und unsere Bekanntheit erhöhen. Unser erster großer Erfolg ist, dass der Bayerische Rundfunk an uns herangetreten ist und über uns eine Reportage drehen möchte. Ohne unsere Internetpräsenz wäre dies nie möglich gewesen. Die Reportage wird Anfang April 2008 an einem Donnerstag am BR um 19.00 Uhr unter „Lavita“ ausgestrahlt.
Weiterhin möchten wir besondere Events auf unserem Hofgelände durchführen, um die Kundschaft zu erfreuen und natürlich möchten wir unser Angebot im Salami-Sektor noch weiter ausbauen.
In fünf Jahren soll unsere Hofmetzgerei Höfermühle charakterisiert sein durch eine gesicherte Existenz infolge konsequenter Kundenwunsch-Orientierung. Wir wollen wachsen, aber nur bis zu einer überschaubaren Grenze, denn wir werben als Familienunternehmen und möchten auch eines bleiben.
Erfreulich wäre, wenn wir bis zu vier neue Arbeitsplätze schaffen könnten – mehr muss nicht sein. Wir sind eine Hofmetzgerei in einem netten, regional-typischen Ambiente, wo Qualität, Vertrauen und Familie an oberster Stelle stehen.
Blog-Moderator
Herr und Frau Gierl,
ich danke Ihnen im Namen der gesamten Metzger/Fleischerbranche für die informative Darstellung und die Bereitschaft, sich für dieses Interview am Ostersonntag Zeit genommen zu haben.
Herzliche Grüße
Schlagworte: Alfons Gierl, Bayerische Spezialitäten, Fütterungsart, Fleischer Blog, Höfermühle, Hofmetzger, Hofmetzgerei, Jeanette Gierl, Logo, Metzger-Blog, Onlinemarketing, Onlineshop, Premium-Produkt, Produkt-Dehnung, Produkt-Streckung, regionaltypisch, saison-typisch, Schlachthaus, Tourist, Wünschespektrum, Wertschöpfungskette
März 24, 2008 um 8:11 |
Hallo Frau Gierl, hallo Herr Gierl,
sehr beeindruckend, wie organisiert Sie bei dem Aufbau Ihres Betriebes vorgehen. Ich hoffe, wir werden noch oft von Ihnen hier im Blog hören. Ich kann nur aus eigener Erfahrung berichten, dass die Kollegen, die sich hier beteiligen mir schon einige mal gut weiter geholfen haben. Des weiteren schätze ich auch die Telefonate und auch die Besuche von Kollegen. Bei diesen Gesprächen kann man mehr lernen als auf allen Lehrgängen zusammen.
Viele Grüsse aus Trier-Ruwer
Familie Haag
März 24, 2008 um 10:28 |
Hallo Frau Gierl, hallo Herr Gierl,
ich kenne Marco Haag seit vielen Jahren persönlich und schätze ihn als kompetenten Fachmann und weit blickenden Unternehmer. Auch bei ihm ist die Kundenwunsch-Erfüllung oberstes Gebot seines Handelns. Sollte sich für Sie eines Tages eine unmittelbare Kontaktaufnahme vor Ort (in Trier oder Geiersthal) ergeben, würden ganz sicher beide Seiten davon profitieren.
Herzliche Grüße