Archiv für Oktober 2007

Gastbeitrag: Ihr persönlicher Website-Check in vier Folgen – Folge drei -

Oktober 30, 2007

Folge drei: Saubere Programmierung erhöht die Benutzerfreundlichkeit

Saubere Programmierung verringert die Ladezeit und hilft den Suchmaschinen den Inhalt Ihrer Seite besser zu erfassen.

Mehr Erfolg mit kurzen Ladezeiten

Besucher haben es eilig. Studien bestätigen immer wieder: Wenn Ihre Seite nach 10 Sekunden noch nicht geladen ist, verlieren Sie Besucher.

Setzen Sie daher nur wenige Grafiken und Bilder auf Ihrer Startseite ein. Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche und zeigen Sie größere Bilder und Multimediainhalte auf den Unterseiten.

Nutzen Sie die Funktion „Für das Web speichern“ Ihres Bildbearbeitungsprogramms, um Bilder zu komprimieren. So bekommen Sie qualitativ hochwertige Bilder mit einer kleinen Dateigröße.

Texte sollten immer als Text und nicht als Grafik angezeigt werden. Das spart Ladezeit und erhöht die Benutzerfreundlichkeit. So können zum Beispiel sehbehinderte Kunden die Schriftgröße mit Hilfe Ihres Browsers ihrer Sehstärke anpassen.

Überprüfen Sie die Ladezeiten Ihres Internetauftritts mit dem Ladezeiten-Check.

Fehlerseiten müssen weiterhelfen

Kein Besucher landet gerne auf einer Fehlerseite. Wir empfehlen Ihnen daher die Links Ihrer Seite regelmäßig zu überprüfen. Ein Link-Checker hilft Ihnen dabei.

Doch selbst wenn alle Links korrekt sind, lassen sich Fehler leider nicht immer vermeiden. Ein Besucher vertippt sich. Oder fremde Seite verlinken auf eine Seite Ihres Internetauftritts, die es inzwischen nicht mehr gibt.

In solchen Fällen sollten Sie Ihre Besucher auf eine individuelle Fehlerseite führen, die hilft die gesuchten Informationen zu finden. Hier finden Sie ein Beispiel für eine individuelle Fehlerseite: www.concarnet.de/fehlertest.php

Mit Standards sicher in die Zukunft

Das W3C Konsortium legt die Standards für das Internet fest. Wir empfehlen Ihnen die Programmierstandards XHTML und CSS einzuhalten. So können Sie sicher sein, dass Ihr Internetauftritt auch in zukünftigen Browsern, auf PDA’s und Handys korrekt dargestellt wird.

Ob Ihr Internetauftritt den Standards entspricht können Sie mit dem HTML-Validator überprüfen.

Sollte Ihre Seite gegen die Standards verstoßen, ist dies in der Regel nicht weiter schlimm. Wenn Sie Ihre Seite erneuern, sollten Sie jedoch darauf achten, dass die Standards eingehalten werden. Dies verursacht keinen zusätzlichen Aufwand und schützt Ihre Investition langfristig.

Suchmaschinen lieben es

Aufgeräumter und korrekter Programmcode verringert die Ladezeit und den Wartungsaufwand. Auch bei Suchmaschinen kommt er gut an: Je weiter oben der Inhalt im Programmcode steht, desto besser.

4 Gründe, warum Sie Frames vermeiden sollten

Auf vielen Fleischerseiten kommen Frames zum Einsatz. Frames unterteilen die Seite in mehrere Bereiche, wie zum Beispiel: Kopfzeile, Navigationspalte, Inhalt und Fußzeile. Der Besucher hat den Eindruck, dass eine Seite geladen wird. In Wirklichkeit ist jeder Bereich aber eine eigene Seite. Frames gelten heute als veraltet und bringen mehrere Probleme mit sich:

  • Der Seitentitel, der in der Kopfzeile angezeigt wird ändert sich nicht.
  • Ihre Kunden können keine Lesezeichen auf Unterseiten setzen, wie zum Beispiel Ihre Mittagsmenüs.
  • Suchmaschinen können mit der Seite wenig anfangen, da die Hauptframeseiten und die Navigation keine Informationen beinhalten.
  • Beim Ausdruck werden alle Frames einzeln gedruckt. Statt einer Seite werden so vier Seiten gedruckt.

„Optimiert für Browser XY“

Kein Besucher ändert seine Bildschirmauflösung oder installiert zusätzliche Programme, um sich Ihre Seite anzuschauen. Verzichten Sie auf solche Hinweise und sorgen Sie dafür, dass Ihre Seite von allen Besuchern vernünftig benutzt werden kann.

In zwei Wochen erfahren Sie an dieser Stelle in unserem vierten Teil, welche Inhalte Ihre Kunden ansprechen.

Viele Grüße aus München,
Fabian Krumbholz und Christian Ruffer

Weitere Beiträge aus dieser Serie:
Folge 1: Ist Ihr Impressum korrekt?
Folge 2: Design – So sieht ein professioneller Internetauftritt aus
Folge 4: Folge vier: Inhalt – Das erwarten Ihre Kunden

Die drei Ebenen des Erfolges – eine Analyse in drei Folgen – Folge eins –

Oktober 28, 2007

Folge eins: Bedeutsame Zielgruppen einer Fleischerei

„Bei Supermärkten erfolgt Rückbesinnung auf die Innenstädte.“
„Focussierung auf Premium-Produkte ist deutlich feststellbar.“
„Innovations-Zyklen werden immer kürzer.“

So oder ähnlich lauteten Schlagzeilen der überregionalen (Fach-)Presse in den vergangenen Tagen.
Das heißt konkret:

Ihr Standort-Vorteil (Fußläufigkeit) in der Innenstadt wird Ihnen in Zukunft auch von den Supermärkten verstärkt streitig gemacht werden.
Die „Geiz-ist-geil“-Haltung der Verbraucher ist offenbar einer Qualitäts-Orientierung gewichen.
Es gilt, wegweisende Produkte den aktuellen Marktveränderungen entsprechend zu entwickeln und anzubieten.

Hierzu brauchen Sie eine konkrete Orientierung, eine Konstante, an deren Reaktion Sie den Erfolg Ihrer Bemühungen ermitteln können.

Und das sind die Wünsche und Erwartungen Ihrer wichtigsten (Teil-)Zielgruppen.

Ihr Erfolg hängt folglich davon ab, inwieweit Sie mit Ihrem Produkt- und Dienstleistungs-Angebot den Wünschen und Erwartungen Ihrer wichtigsten Teil-Zielgruppen entsprechen. Je deutlicher Sie sich diesbezüglich für die betreffenden Teil-Zielgruppen profilieren, um so deutlicher werden Sie wahr genommen

D. h: Ihre Erfolgs-Basis liegt somit in drei Ebenen:

Sie orientieren sich ganz bewusst an den Wünschen und Erwartungen einiger weniger ganz bedeutsamer Kunden- oder Zielgruppen (= die Ebene des höchsten Souveräns Ihrer Fleischerei: die Ebene des Endverbrauchers).
Sie offerieren diesen Kundengruppen unverwechselbare, „einzigartige“ (Fleisch- und Wurst-)Produkte (= die Produkt-Ebene).
Sie stiften mit diesen Produkten Ihren Kunden einen ganz besonderen emotionalen Nutzen (= die Ebene der Nutzen-Stiftung).

Bedeutsame Zielgruppen
In dieser Folge eins der Analyse werden nachstehend vier Teil-Zielgruppen aufgeführt, die als bedeutsame Trendsetter gelten.

Genießer,
Feinschmecker
Gesundheitsbewusste
Allergiker

Vielleicht werden Sie jetzt sagen: „Irgendwie zählen alle vier Zielgruppen zu meinen Kunden.“ Die Frage ist nur: Inwieweit haben Sie für diese oder jene der Gruppen ein besonderes Profil gewonnen, inwieweit besitzen Sie eine Alleinstellungsmerkmal oder eine besondere Kompetenz, die Sie insbesondere für diese oder jene Teil-Zielgruppe besonders interessant oder attraktiv macht?

Eine ebenso deutliche wie einfache Methode, Ihren diesbezüglichen überregionalen Stellenwert festzustellen, besteht darin, die Suchmaschine Google zu befragen, indem Sie die Wörter Fleischerei und eine der genannten Zielgruppen eingeben. Also zum Beispiel:

Fleischerei
und
Genießer

oder

Fleischerei
und
Gesundheitsbewusste

Sie werden sehr schnell auf die Namen von Kollegenbetrieben stoßen. Sollten Sie nicht darunter sein, geben Sie einfach den Namen Ihrer Fleischerei nebst gewünschter Teil-Zielgruppe ein.
Sollten Sie in dieser Ebene eins (= die Ebene des Endverbrauchers) noch nicht zufriedenstellend vertreten sein, überprüfen Sie Ihr Profil bzw. Ihr Alleinstellungsmerkmal vielleicht in der Ebene zwei (= die Produkt-Ebene), deren Besonderheiten hier auf Fleischer/Metzgerblog in Kürze zum gleichen Thema als Folge zwei erläutert werden.

Ich grüße Sie herzlich
Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Blog-Moderator)

Weitere Folgen aus dieser Beitrags-Reihe:
Folge zwei: Die Produkt-Ebene
Folge drei: Die Nutzenstiftung für Ihre einzelnen Kundengruppen

Fleischer/Metzgermeisters Bringdienst – Folge drei –

Oktober 25, 2007

Folge drei: Das Wursttaxi der Fleischerei Haag

 

Die Ausgangs-Situation

Die Fleischerei Haag hat ihren Stammsitz in 54292 Trier-Ruwer und eine Niederlassung in 54338 Schweich. Durch konkret-realistische Zielsetzung für die Zukunft und eine an dieser Zielsetzung orientierten Strategie schaut Fleischermeister Marco Haag weiterhin mit Optimismus nach vorn:

In beiden Betrieben stehen Kundenwunsch-Erfüllung und größtmögliche Nutzenstiftung im Focus.
Ferner hat sich Fleischerei Haag u. a. durch besondere Pflege ihrer „regionalen Produkte“ ein weithin sichtbares Alleinstellungsmerkmal erarbeitet.
Und genießt auf verschiedenen Sektoren die so wichtige Kompetenz.

Als vorsichtig kalkulierender und voraus schauender Unternehmer registriert Marco Haag jedoch Veränderungen in seiner Umgebung aufmerksam, über die er mich wie folgt informierte:
So registrierte er Änderungen im konkurrenzpolitischen Umfeld seiner Niederlassung in Schweich:

Ein Supermarkt in der näheren Umgebung hat anfang des Jahres seine (Fleisch- und Wurst-)Kapazität aufgestockt.
Derselbe Supermarkt hat vor einiger Zeit seine wochentäglichen Öffnungszeiten bis 22 Uhr verlängert.
Ferner hat dieser Supermarkt jetzt auch eine Fischtheke eingerichtet.

Die Auswertung der BWA der letzten Monate mit Differenzierung nach Produkten und den zugehörenden Zielgruppen machte deutlich:
Steigender Nachfrage erfreuten sich nach wie vor auch in der Niederlassung Schweich insbesondere solche regional-typischen Produkte wie sein „Ruwertaler Gewürzschinken“ oder sein „Ruwertaler Hanni“, für die Haag im Laufe der Jahre einen weithin bekannten Namen aufbauen konnte. Ein „Sparangebot“ von „Standard-Produkten“ jedoch erzielte in letzter Zeit nur noch marginale Zuwächse.

 

Was war geschehen?

Die Preis fixierten Kunden hatten offenbar plötzlich insbesondere für die „Standard -Artikel“ eine Ausweich- oder zusätzliche Einkaufsmöglichkeit im Supermarkt.
Die verlängerte Öffnungszeit im Supermarkt ist ein „Bequemlichkeits“-Faktor, der solchen Kunden entgegen kommt, die auch die Fleischerei Haag in Schweich vornehmlich aus Gründen der bequemen Standortnähe aufgesucht hatten. Diese setzen jetzt offenbar die „Bequemlichkeit der Fußläufigkeit“ gegen die „Bequemlichkeit der verlängerten Öffnungszeiten“.
Ferner: Mit ihren Surrogat-Produkten schöpft auch eine Fischtheke Kaufkraft ab, die dem Fleischkonsum dann fehlt.

 

Konsequente Maßnahmen

Eine Antwort auf der Preis-Ebene wurde durch die Fleischerei Haag von Anfang an nicht ins Kalkül gezogen. Eine Verlängerung der Öffnungszeiten machte aus infrastrukturellen Gründen ebenfalls keinen Sinn – und eine Sortimentserweiterung stößt derzeit an räumliche Grenzen.
Zudem wollte man nicht schlicht nur „reagieren“, sondern initiativ „agieren“.
Den Lösungsansatz brachte sodann die Suche nach einer weiteren (Teil-)Zielgruppe, um Zusatz-Umsatz zu generieren.

Da die Fleischerei Haag in Schweich einen Standort hat, der per Auto nicht unmittelbar erreichbar ist (der nächste Parkplatz ist ca. 50 Meter entfernt), richtete man sein Augenmerk auf die Wohnbevölkerung, die nicht regelmäßig zum Einkaufen gehen will oder nicht immer gehen kann.
Motto: Kommt der Kunde nicht (regelmäßig) zur Fleischerei, dann kommt die Fleischerei eben auch zum Kunden.
Haag investiert folgerichtig in ein Mobil, das er „Wurst-Taxi“ nennt. Es ist schon in der Form -Dreirad- auffällig und lässt sich mit Führerschein Klasse S fahren. Abgesehen von seiner „Auslieferungs“-Funktion erfüllt das Gefährt auch eine wesentliche Aufgabe als Werbeträger. Und insbesondere auf diese letztere Funktion möchte ich bei der folgenden Präsentation Ihr Augenmerk lenken:

 

 

haag-fleischerei-haag-piaggio-seitlich-ohne-fahrer.jpg
Foto: Fleischerei Haag

Die Werbe-Aussage ist plakativ und vorzugsweise für die ältere Wohnbevölkerung konzipiert (und zwar ohne andere Kundengruppen zu verprellen).
Dabei hat Fleischerei Haag meine generellen Empfehlungen zur Nutzenstiftung für den Endverbraucher konsequent umgesetzt:

Der Slogan „Haag bringts!“ signalisiert eine ganz besondere Dienstleistung. Das ist das eine.
Zum anderen wird „Haag bringts!“ vom Kunden auch als besonderes Leistungsmerkmal in dem Sinne interpretiert, als es Haag hervorragend gelingt, zum Beispiel regionale Spezialitäten anzubieten. „Haag bringts!“ vermittelt somit gleich eine doppelte Nutzenstiftung.
Die Konzentration auf die Telefonnummer ermöglicht jedermann, also auch der älteren Wohnbevölkerung, unmittelbar Kontakt zur Fleischerei aufzunehmen.
Die zusätzliche Präsenz des Schriftzugs „Haag bringts!“ auf der Frontseite des Wagens wird jeden Kunden erfreuen, der seine Bestellung heran rollen sieht.

Die Mobilität dieses Werbeträgers der besonderen Art wird zudem die Reichweite der Fleischerei Haag erhöhen.
Fazit: Es gibt immer einen Weg!

Ich grüße Sie herzlich

Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Blog-Moderator)


Weitere Folgen aus dieser Beitrags-Reihe:
Folge zwei: Das Verkaufs-Mobil

Fleischer/Metzgermeisters Bringdienst – Folge zwei -

Oktober 22, 2007

Folge zwei: Das Verkaufs-Mobil

Ohne jede Frage hat der Standort einer Fleischerei inkl. umliegender Infrastruktur Einfluss auf Umsatzmöglichkeit bzw. Umsatzerwartung des Betriebes. Als Inhaber eines alteingesessenen Fachgeschäftes werden Sie sich auf die Besonderheiten Ihres Standorts auch längst eingerichtet haben; – Sie kennen Ihre Kundschaft, Ihr Umfeld sowie Ihre Konkurrenz und können die Erreichbarkeit Ihres Betriebes nach Fußläufigkeit, Parkmöglichkeiten und öffentlichen Verkehrsmitteln einschätzen.
Jedoch: Nichts ist beständiger als der Wandel. Dieser kann sich schleichend oder -durch behördliche Maßnahmen- auch abrupt vollziehen.

Schleichender Wandel:

So erfährt beispielsweise die Einzelhandelsdichte in Ihrer Umgebung kontinuierlich eine Ausdünnung.

Die Wohnbevölkerung altert unmerklich.

Die Parkmöglichkeiten in der Nähe Ihres Geschäftes werden durch städtische Maßnahmen weiter eingeschränkt.

Ein Supermarkt mit Fleischtheke eröffnet in der Nachbarschaft.

Supermärkte verlängern die Öffnungszeiten.

Abrupter Wandel:

Ihre Straße wird zur Einbahnstraße erklärt.

Vor Ihrem Geschäft wird eine Straßenbaustelle unbekannter Dauer errichtet.

Eine Bus- oder Straßenbahnhaltestelle in der Nähe Ihrer Fleischerei wird nachteilig dauerhaft verlagert.

Alle Faktoren zusammen genommen stellen für einen mittelständischen Handwerksbetrieb sicherlich ein Horror-Szenario dar. Aber auch schon das Wirksamwerden einiger weniger Elemente kann über Gewinn oder Verlust entscheiden. Deshalb ist es immer gut, einen Plan B in Reserve zu haben.

In meiner Eigenschaft als Sachbuch-Autor der Fleischer/Metzgerbranche sowie als Strategie-Berater genieße ich den Vorteil, insbesondere in Situationen, die Unternehmer-Entscheidungen erfordern, um Rat oder eine Empfehlung gefragt zu werden.

Durch gemeinsames Brain-Storming in einem vergleichbaren Fall kristallisierte sich heraus:
Wenn der Kunde nicht zur Fleischerei kommt bzw. nicht mehr gut kommen kann, dann muss die Fleischerei auch zum Kunden kommen.

Nun werden sicherlich auch Sie ein oder gar mehrere Verkaufs- oder Auslieferungsfahrzeuge haben, mit denen Sie Liefer-Bestellungen sowie Party-Service-Aufträge ausführen. Im vorliegenden Fall war die Aufgabenstellung jedoch eine ganz besondere, da man sich auf deutlich wahrgenommene Änderungen im Umfeld einzustellen hatte. Es galt deshalb, ein Verkaufs-Mobil zu investieren, das auf die Wünsche und Erwartungen einer ganz bestimmten Zielgruppe zugeschnitten war.

Das heißt, es sollte einfach zu fahren sein (Führerschein Klasse S),
schon durch seine Form auffällig sein,
eine bestimmte Ladekapazität haben

und als bedeutendes Merkmal

durch Beschriftung ganz entscheidende zielgruppen-spezifische Aussagen machen.

Ich werde die entsprechende Investitions-Entscheidung hier in Kürze auf Fleischer/Metzger-Blog als Erfolgs-Modell vorstellen.

Ich grüße Sie herzlich
Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Blog-Moderator)


Weitere Folgen aus dieser Beitrags-Reihe:
Folge drei: Das Wursttaxi der Fleischerei Haag

Wertschöpfung in Ihrer Fleischerei/Metzgerei – Folge zwei -

Oktober 19, 2007

Folge zwei: Wertschöpfung durch Produkt-Innovation

In der Reihe „Wertschöpfung in Ihrer Fleischerei/Metzgerei“ wird hier ein weiteres Element der Wertschöpfungsmöglichkeit in Ihrem Fleischer-Fachgeschäft näher betrachtet:

Die Wertschöpfung durch Produkt-Innovation

Grundsätzlich sind hier Ihrer Phantasie keine Grenzen gesetzt; entscheidend ist jedoch stets Ihre gedankliche Orientierung an dem praktisch Umsetzbaren und an der Aufnahmebereitschaft Ihrer Zielgruppe.

Auf der reinen Produkt-Ebene „Fleischerzeugnis“ haben Sie dabei zwei Möglichkeiten

Sie entwickeln eine Produkt-Neuheit und/oder
Sie schaffen eine Variante eines Ihrer Bestläufer

Eine Bestläufer-Variante zu kreieren ist dabei die Möglichkeit, die in der Praxis am häufigsten angewandt wird. Denn Sie hat einen großen Vorteil: Das zu variierende Grundprodukt (zum Beispiel eine Salami) ist einer Ihrer Bestläufer und deshalb erfahrungsgemäß auch von den Intensiv-Verwendern stark nachgefragt. Folge: An der unmittelbaren bzw. kurzfristigen Reaktion insbesondere dieser Kundengruppe auf die neue Variante können Sie normalerweise sehr schnell erkennen, ob „die Richtung stimmt“. Entscheidend ist dabei, die neue, zusätzliche Variante „deutlich wahrnehmbar anders“ als das Grundprodukt (z. B. die ursprüngliche Salami) zu gestalten, damit sie auch als etwas neues oder anderes erkannt und akzeptiert wird.

Je besser es Ihnen dabei gelingt, eine (Wurst-)Variantenbildung zu kreieren, die die aktuellen Marktveränderungen oder Trends widerspiegelt, umso mehr Nutzen werden Sie Ihren Kunden stiften.

Im Trend liegen derzeit Kundenwünsche nach folgenden Produkt-Merkmalen:

ballast- und mineralstoffangereichert

fettreduziert

glutamat- und allergenfrei

mit dem Endnutzen,

leicht und bekömmlich zu sein.

Sie wissen doch: Es ist schwierig, bei Ihren Kunden Wünsche zu wecken. Haben Sie jedoch erst einmal die richtigen Erwartungen geweckt, ist es Ihnen als Meister mit Ihrem Know-How und Geschick relativ einfach möglich, die Wurst-Kreationen zu produzieren, die zur Wunsch-Erfüllung benötigt werden. Beim entsprechenden Wünsche-Wecken könnten oder sollten Sie m. E. durchaus die Erkenntnisse nutzen, die Ihnen durch aktuelle Forschungs- und Entwicklungsarbeiten von großen Unternehmen für Gütezusätze und Gewürze zugänglich gemacht werden.

Ich grüße Sie herzlich

Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Blog-Moderator)

Weitere Folgen aus dieser Beitrags-Reihe:
Folge eins: Die Herbstsaison als Wertschöpfungs-Potenzial

Gastbeitrag: Ihr persönlicher Website-Check in vier Folgen – Folge zwei -

Oktober 16, 2007

Folge zwei: Design – So sieht ein professioneller Internetauftritt aus

Sie haben anspruchsvolle Kunden, die bereit sind für Qualität und Frische mehr zu zahlen. Ihr Internetauftritt repräsentiert Ihr Unternehmen und sollte qualitativ hochwertig und aktuell sein.

Der erste Eindruck zählt

Der erste Eindruck ensteht in wenigen Sekunden und wird vor allem durch das Design geprägt.

Bei professionellen Seiten befinden sich das Logo, die Navigation und der Inhalt auf allen Seiten immer an derselben Stelle. Farben werden sparsam eingesetzt und ergänzen sich gut mit dem Logo. Es werden nur wenige Schriftarten und Schriftgrößen verwendet. Damit auch ältere Kunden Ihre Texte gut lesen können sollten Sie eine große Schriftart und ausreichend Kontrast zum Hintergrund wählen.

Die folgenden Elemente haben auf einer professionellen Seite nichts zu suchen:

  • Einstiegsseiten ohne Inhalt (Introseiten, Willkommensfloskeln)
  • Animationen von Logos, E-Mail-Buttons oder Tieren
  • Hintergrundgrafiken die das Lesen erschweren
  • Besucherzähler

Die Navigation

Eine gut durchdachte Navigation hilft den Besuchern die gesuchten Informationen schnell zu finden:

  • Zeigen Sie die Hauptnavigation auf jeder Seite an derselben Stelle.
  • Wählen Sie aussagekräftige und gebräuchliche Menüpunkte.
  • Markieren Sie den aktiven Menüpunkt.
  • Verwenden Sie möglichst nicht mehr als 7 Hauptnavigationspunkte.
  • Besuchte Links sollten in einer anderen Farbe angezeigt werden.

Der Text

Das Lesen am Bildschirm ist wegen der niedrigen Auflösung anstrengend und ermüdend. Studien zeigen, dass die meisten Internetnutzer Texte daher nur überfliegen. So helfen Sie Ihren Besuchern, dass Sie die gesuchten Informationen schnell finden:

  • Reduzieren sie den Text auf das Wesentliche.
  • Geben Sie der Seite eine aussagekräftige Überschrift.
  • Geben Sie den Absätzen eine Überschrift.
  • Verwenden Sie kurze Absätze mit maximal 5 Sätzen.
  • Bilden Sie kurze Sätze.
  • Verwenden Sie einfache Wörter.
  • Markieren Sie Schlüsselwörter im Text fett (sparsam einsetzen).
  • Verwenden Sie Aufzählungslisten.

Die Bilder

Mit guten Bildern können Sie Emotionen wecken, Vertrauen gewinnen und Appetit machen. Achten Sie darauf, dass Ihre Bilder qualitativ hochwertig sind:

Die Waren müssen frisch und lecker aussehen. Fotos von eigenen Produkten sind authentisch und schaffen einen Wiedererkennungseffekt.

Gesichter erzielen eine hohe Aufmerksamkeit und verleihen Ihrer Seite Persönlichkeit. Abgebildete Personen sollten Spaß an der Arbeit haben und saubere Arbeitskleidung tragen.

Bilder für den Partyservicebereich sollten feiernde Menschen zeigen, denen es gut schmeckt.

In zwei Wochen erfahren Sie an dieser Stelle in unserem dritten Teil, wie Ihr Internetauftritt mit der richtigen Technik benutzerfreundlicher wird.

Viele Grüße aus München,
Fabian Krumbholz und Christian Ruffer

Weitere Beiträge aus dieser Serie:
Folge 1: Ist Ihr Impressum korrekt?
Folge 3: Saubere Programmierung erhöht die Benutzerfreundlichkeit
Folge 4: Folge vier: Inhalt – Das erwarten Ihre Kunden

Spinnen – um erfolgreicher zu werden!

Oktober 13, 2007

Bin ich ein Spinner? Ganz ehrlich, ich spinne gerne. (Spinnen, nicht lügen) Ich spinne gerne humorvolle Dinge, spinne bei Aktionen, Spezialitäten, Büffets und mit Kunden. Je verrückter eine Sache ist, umso mehr Spaß habe ich daran.
Es gibt ja auch Internetseite, wo Spinner unter sich sind. Auf Brainr.de treffen sich kreative Leute, um eine Anfrage mit Ideen zu bereichern. Dort kann man jede Frage stellen und die Antworten sind kreativ, verrückt, überzogen, klasse, nicht umsetzbar oder genial.
Selber habe ich dort schon einmal einen Namen für eine Grillbratwurst gesucht. Über 150 Namen wurden genannt.

Nun ist ein neues Portal mit ähnlichem Ansatz eröffnet worden, wo ebenfalls Kreative, Verrückte und „Bonzen“ sich treffen: Bonspin. Der Erfinder ist Bernd Mutsaers, Geschäftsführer bei Bedford in Osnabrück. Auf dem innovativ-in-Blog hat der Feinschmecker seine Idee schon vorgestellt. Bei Bonspin kann man sich als „Spinner“ (Ideengeber) oder/und als Bonze (Ideensucher) anmelden. Wer hier aktiv ist, der wird belohnt und steigt auf der „Spinnerleiter“ nach oben. Die Prämien sind in Sachpreisen festgelegt und werden nach Punkten vergeben.
Wer dort „Bonze“ ist, der sucht für ein Problem, für eine Eröffnung, für ein neues Produkt oder für eine Werbung kreative Ideen. Für uns Fleischer ein herrlicher Tummelplatz um zu völlig neuen Produkten zu kommen. Ein weiterer Vorteil ist, dass „Kunden“ [also neutrale Personen] sich Gedanken machen. Dadurch bekommt eine Sache einen ganz anderen Blickwinkel. Eine super Sache, die ohne viel Aufwand zum Erfolg führen kann.

Sie können als „Spinner“ mit Ihren Gedanken die Anfragen füttern. Ein Spiel, dass sich mit Geben und Nehmen die Waage hält.
Ich mag diese Art sehr gerne und bin bei Brainr und auch auf Bonspin immer wieder aktiv. (Oft viel zu lange…) Ich kann mich dabei herrlich entspannen.
Sind Sie ehr ein „Spinner-Typ“ oder ein „Bonze-Typ“?
Sie können nichts verlieren – einfach einmal testen!

Viel Erfolg wünscht Ihnen: Ludger Freese

Bild: Logo von Bonspin.

Preiserhöhung Kalbfleisch – neue Chance für den Fleischer sich zu profilieren

Oktober 10, 2007

Liebe Kollegen,

die Preise für Kalbfleisch sind in den letzten Wochen enorm gestiegen. Nicht jeder unserer Kollegen schlachtet wöchentlich ein oder mehrere Kälber. Viele sind auf den Zukauf des preisintensiven Fleisches angewiesen. Von vielen Kollegen habe ich in den letzten Wochen gehört, dass der Verkauf von Kalbfleisch eingebrochen sei. Kein Kunde fragt mehr danach. Das liegt sowohl an den enormen Preisen sowie an der gesunkenen Nachfrage, die nicht selten an dem Satz „Führen wir zur Zeit leider nicht“ liegt. Kalbfleisch ist ein sehr edles Fleisch und hat auch berechtigt seinen Preis, jedoch habe ich mir in den letzten Wochen überlegt, in Zeiten hoher Preise für Kalbsoberschalen und diverser Edelteile, mein Augenmerk auf etwas günstigere Kalbfleischteile zu legen.

In den letzten Wochen haben wir sehr viele Kalbshälse mit Knochen, Kalbsnussen und Kalbshüften verkauft. Letzteres verkauften wir als Ersatz für das fast doppelt so teure Kalbsschnitzel aus der Oberschale. In Niederbayern gibt es nur noch sehr wenige Metzger die noch Kalbfleisch führen, ich sehe dies als Chance sich von anderen abzuheben und zu profilieren. Für mich hat das Kalbfleisch große Zukunft.

Ich bin immer noch der Meinung, dass Qualität, Service und Frische ihren Preis haben, jedoch wünschen viele Kunden in Zeiten andauernder Preiserhöhung, Unsicherheit und Misstrauen einen Fleischer, der auch preisgünstige Alternativen bieten kann, jedoch ohne Verlust von Vertrauen und Frische.

Mit freundlichen Grüßen und Dank für Ihr Interesse

Verena Hahn, Metzgermeisterin aus Eggenfelden

Die Wertschöpfung in Ihrer Fleischerei/Metzgerei – Folge eins -

Oktober 7, 2007

Folge eins: Die Herbstsaison als Wertschöpfungs-Potenzial

Aus der großen Bandbreite von Wertschöpfungsmöglichkeiten in Ihrer Fleischerei/Metzgerei wird hier ein Element herausgegriffen, das Ihnen alljährlich immer wieder Möglichkeiten und Impulse gibt, Ihren Betrieb besonders zu profilieren: die Herbst-Saison. Auch dieses Jahr bietet die Herbst-Saison Ihnen wieder die Möglichkeit, Teile Ihres Sortiments mit Artikeln zu kombinieren, die Sie sonst - saison bedingt – nicht führen.

Die Besonderheiten des Herbstes, charakterisiert durch Erntezeit, Temperatur-Rückgang und dunklere Abende ermöglichen Ihnen hierbei, dem Kundenwunsch nach häuslicher Wohlfühl-Atmosphäre mit einem entsprechend ausgerichteten Angebots-Sortiment zu entsprechen. Flyer, Zeitungswerbung und Website-Aktualisierung sowie der Jahreszeit entsprechende Dekoration helfen Ihnen dabei, Ihre Kunden auf die Herbstsaison einzustimmen.

Auch hier wieder gilt: Je besser Sie die Kundenwünsche erkennen bzw. wecken und mit Ihrem Angebot erfüllen, um so erfolgreicher werden Sie sein.

 

Einen besonderen Wertzuwachs Ihres Angebots erzielen Sie immer dann, wenn Sie

  • Auf die Aktualität Ihres Angebots hinweisen
  • Ihr besonderes Saison-Angebot –für den Kunden von Anfang an deutlich wahrnehmbar – zeitlich begrenzen
  • Eine ohnehin schon nachgefragte, regionale Spezialität Ihres Hauses mit einem Saisonal-Produkt kombinieren.
  • Deutlich die (Teil-)Zielgruppe ins Auge fassen, die insbesondere für diese regional-saisonale Produkt-Kombination in Frage kommt.

Durch die Berücksichtigung dieser Empfehlungen erlangt Ihr Betrieb zusätzliches Profil. Sie werden als aktiv-kreativer Unternehmer wahrgenommen, der sich um größtmögliche Nutzenstiftung für seine Kundschaft kümmert. Sie liefern dem Kunden ein saisonkonformes Geschmackserlebnis der besonderen Art.

 

Nachstehend hierzu einige Beispiele:

Fleischerei Haag, Trier-Ruwer

In einem mir freundlicherweise zugesandten Flyer des Monats Oktober offeriert man:

„Winzer-Leberwurst mit Riesling-Geschmack bietet ein außergewöhnliches Geschmackserlebnis und feinsten Weingenuss der besonderen Art.“Ferner fügt man hinzu: „Neu in unserem Sortiment und nur für kurze Zeit!“

Haag versteht es hier meisterhaft, durch geschickte Namensgebung den Regional-Patrioten anzusprechen und durch Aktualität und zeitliche Begrenzung des Angebots dessen Wertigkeit zu erhöhen. Besonders gelungen ist der Hinweis auf die Nutzenstiftung durch Hinweis auf ein „besonderes Geschmackserlebnis“.

 

Fleischerei Freese, Visbek

Fleischerei Freese hat für ihre Herbst- und Winterspezialität „Kohl und Pinkel“ gar eine eigene Domain angemeldet. Lesen Sie hier unter www.kohlpinkel.de, wie geschickt man die nach regionaler Identifizierung suchende Teil-Zielgruppe durch Hinweis auf Aktualität, zeitliche Angebotsbeschränkung und regional-saisonale Produkt-Kombination bindet: „Kohl und Pinkel sind wieder ab 1. September bestellbar.“

Metzgerei Böbel, Rittersbach

Auch ein geschickter Hinweis auf ein

Produkt des Monats Oktober 07

wird von der Kundschaft entsprechend gewürdigt. So weckt zum Beispiel die Metzgerei Böbel mit einem entsprechenden monatsbezogenen Hinweis auf Schweinerücken das Interesse der Kundschaft.

Auf der betreffenden Website erfährt der Kunde dann Infos zum Schweinerücken als „vielseitig vewendbares Teilstück. Vom klassischen Kotelett mit Knochen bis zum ganz mageren Braten.“ Ergänzt werden die Erläuterungen durch Hinweise zu Analysewerten, Kochvorschlägen, Angebotsformen und Aussagen zur Haltbarkeit. D. h. Böbel kümmert sich um die bestmögliche „Verwendungsmöglichkeit“ im Hause seiner Kunden. Böbel liefert hier ganz nebenbei ein wahrhaftiges Musterbeispiel an Kunden-Orientierung

Metzgerei Kröll , A-6290 Mayrhofen

Die „regionalen Spezialitäten aus dem Zillertal“ werden hier alljährlich im Spätherbst durch einen „Schlegeis-Speck“ in eine ganz besondere Dimension gehoben. Es gelingt der Metzgerei Kröll auf ihrer Website, die Besonderheit des „Zillertaler Schlegeis-Specks“ als einzigartige regional-saisonale Spezialität des Hauses zu vermitteln. Als Grund für die zeitlich eng begrenzte Verfügbarkeit des „Schlegeis-Specks“ wird überzeugend die limitierte Zugänglichkeit einer für die Reifung zuständigen, 1.800 Meter hoch gelegenen Berghütte vermittelt. Wörtlich heißt es auf der Website dazu: „Nur wenige Monate gewährt uns die rauhe Natur Zugang zu diesem hochalpinen Ort, um einen Speck dieser Qualität herzustellen.“ So ist es nicht verwunderlich, wenn die Kunden alljährlich der Präsentation des neuen Schlegeis-Specks entgegenfiebern. Ohne jede Frage trägt die besondere Wertigkeit des „Schlegeis-Specks“ dazu bei, auch das übrige Regional-Sortiment der Metzgerei aufzuwerten.

 

Auch Sie haben die Möglichkeit, durch Berücksichtigung der Besonderheiten Ihrer Region das saisonale Wertschöpfungs-Potenzial, das Ihnen der Herbst bietet, zielgruppen-gerecht umzusetzen. So können auch Sie Ihre Fleischerei/Metzgerei aus der preislichen Vergleichbarkeit mit Supermärkten und Discountern heraus holen.

 

Ich bin gespannt auf Ihren Kommentar und grüße Sie herzlich

Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Blog-Moderator)

Weitere Folgen aus dieser Beitrags-Reihe:
Folge zwei: Wertschöpfung durch Produkt-Innovation

Markttage in Schweich

Oktober 4, 2007

Alljährlich finden in Rheinland-Pfalz im Monat September die „Markttage in Schweich“ statt. Auch dieses Jahr hat die Fleischerei Haag (Trier-)Ruwer und Schweich dort wieder mit Begeisterung teilgenommen.

Nachstehend sehen Sie hierzu eine Momentaufnahme:

haag-fleischerei-haag-impressionen-markttage-in-schweich-sept-2007.jpg

Foto: Fleischerei Haag: „Impressionen ‘Markttage in Schweich’, September 2007″

Wie Fleischermeister Marco Haag hierzu mitteilt, möchte er auf die Teilnahme an den Schweicher Markttagen nicht mehr verzichten.

Denn:

  • Durch die begrenzte Dauer (zwei Tage) und die jährliche Einmaligkeit (immer im September) erzielt der Veranstalter eine besondere Erwartungshaltung der Besucher und eine einmalige Atmosphäre.
  • Durch die Summe der Aussteller/Teilnehmer erhöht sich die Attraktivität der Veranstaltung, und die Reichweite vergrößert sich.
  • Die Besucher sind in einer besonderen emotionalen Verfassung; Folge: sie sind aufgeschlossen, auch neue (Wurst-)Kreationen zu testen.
  • Insbesondere regionale Spezialitäten erfreuen sich besonderer Nachfrage.
  • Der Werbe-Effekt für jeden Teilnehmer kann als hoch eingestuft werden. Dazu Marco Haag wörtlich: „Wir konnten auch dieses Jahr wieder viele auswärttige, neue Kunden durch die Markttage auf unser Ladengeschäft in Schweich aufmerksam machen. Auch dieses Jahr sind somit Nachgeschäfte sehr wahrscheinlich.“
    Fazit:

Bei guter Terminierung, begrenzter Dauer, Überschaubarkeit und angemessener Frequenz (z. B. einmal jährlich) werden derartige ‘Regionalmärkte’ auch in Zukunft ihren Zweck erfüllen. Denn sie ermöglichen eine deutlich wahrnehmbare Fleischerei-Profilierung für ‘Spezialitäten der Region’ und dienen hierdurch der Abgrenzung gegenüber Supermärkten und Discountern. Eine „Übertreibung im Organisatorischen“ durch den Veranstalter wäre in den meisten Fällen wahrscheinlich gar kontraproduktiv. Entscheidend ist vielmehr, den Kunden/Kundinnen von Anfang an eine ungezwungene Wohlfühlatmosphäre zu vermitteln und eine unmittelbare Kontaktaufnahme zur individuellen Beratung zu gewährleisten.

Ich grüße Sie herzlich

Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Blog-Moderator)