“Machen Sie sich drauf gefasst: Der Kampf um die Vorherrschaft bei der Besetzung des “Regionalitäts-Begriffs” wird härter!”

Februar 6, 2010 von Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt

Sicherlich werden Sie mir sowohl als Endverbraucher von Lebensmitteln wie auch als Fleischer/Metzgermeister bestätigen: Der Trend zu „regionalen Produkten“ oder zu Produkten „regionaler Herkunft“ ist unverkennbar. Diesen Trend hatten und haben sich die allermeisten Fleischereien/Metzgereien Deutschlands insbesondere in solchen Gegenden zunutze gemacht, die in den so genannten (Tierbestands-)“Speckgürteln“ Deutschlands angesiedelt sind. Insbesondere solche Fleischereien können mit Argumenten wie „Umweltschutz durch kurze Tiertransportwege“, „Provenienz-Sicherheit durch Regional-Einkauf“ und Marketing-Slogans wie „Aus der Region für die Region“ beim lokalpatriotisch eingestimmten Endverbraucher punkten. D. h. die Produktion und der Verkauf regionaler oder regional-typischer Erzeugnisse sind von jeher eine Domäne einer handwerklich strukturierten, inhabergeführten Fleischerei/Metzgerei.

In letzter Zeit jedoch häufen sich die Versuche von Supermärkten bzw. Supermarkt-Betreibern, in diese Domäne einzubrechen. Da der Begriff „Region“ in Deutschland nicht exakt definiert ist, und Supermärkte eine „Region“ somit zwar nicht unbegrenzt weit aber doch relativ weit fassen können, gehen viele Supermarkt-Betreiber dazu über, Ihr Sortiment an überregional eingekauften Artikeln durch „regionale“ Produkte zu ergänzen. So erklärte mir jüngst ein Supermarkt-Betreiber aus dem Niedersächsischen im persönlichen Gespräch seine derzeitige Verkaufs-Philosophie, gemäß welcher bei ihm „Regionalität inzwischen ganz groß geschrieben würde“.

So gehen Supermärkte vielfach dazu über, regionale Betriebe über deren Produkte deutlich in ihren Regalen Ihnen, dem Endverbraucher „vorzustellen“.

Die WEZ-Märkte der Karl Preuß GmbH & Co in 32423 Minden haben ihren Standort-Schwerpunkt in Ostwestfalen/Lippe. Sie kennzeichnen ihre entsprechenden „Produktgruppen mit Hinweiselementen an und auf dem Preisetikett mit „aus unserer Region““.  Ferner ist auf der WEZ-URL http://wez.wezette.de unter Sortiment „regional und exklusiv“ für den Endverbraucher auch deutlich gelistet, wo die Lebensmittel regionaler Erzeuger herkommen. Und so manch ein WEZ-Markt ist laut Medienberichten gar mit Motiven regionaler Vereine “dekoriert”.

Was also könnten Sie  als Fleischer/Metzgermeister tun, bzw. wie könnte ein Fleischer/Metzgermeister Sie als Endverbraucher auch in Zukunft besonders erfreuen?

Die Eingrenzung = relativ enge Fassung Ihrer Region, ergänzt durch phantasievolle, lokale Namensgebungen von Fleischereiprodukten sind ein erster Ansatzpunkt, die Supermärkte-Angriffe zu unterlaufen. (Vgl. hierzu den Fleischer/Metzgerblog-Beitrag „Die Verwässerung des Regionalitäts-Begriffs“ inkl. Kommentare vom 20. November 2009.) Des Weiteren könnten Sie als Fleischermeister Ihre meisterliche Kreativität einbringen, Ihre regionalen/lokalen Produkte durch Hinweis auf handwerkliche (Tages-)Frische unverwechselbar zu machen. Auch könnte zusätzlich ein regionales Convenience-Produkt mit handwerklicher (Tages-)Frische eine profilierende Nutzen-Kombination bewirken, die an den  Lokal-Patriotismus des Kunden appelliert und zudem Zeitgewinn und Geschmacksvorteil verspricht.

Ich grüße Sie herzlich

Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Fleischer/Metzgerblog-Moderator)

Serie: “Verkaufs-Förderung durch aktive Kunden-Einbindung” – Eine Wurstscheune als ideale Anlaufstelle – Teil zwei

Februar 2, 2010 von Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt

Wie nicht anders zu erwarten war, hat Carsten Neumeier aus der Landfleischerei Neumeier in 37235 Hessisch-Lichtenau/Walburg Wort gehalten und der Blog-Moderation umgehend Foto-Material zum 28.-Januar-Event „Workshop für Führungskräfte in der Neumeier-Ahle-Wurscht-Scheune“ gemailt (Fleischer/Metzger-Blog berichtete in einer Beitrags-Vorschau vom 13. Januar 2010).

Heute gilt es, Ihnen als Endverbraucher/Kunde oder als Fleischermeister-Kollegen auch einen visuellen Eindruck zu vermitteln, mit welcher Begeisterung die Anregungen des Carsten Neumeier von den Führungskräften aufgenommen und umgesetzt wurden.

Wie bereits erläutert wurde, sind am 28. Januar 2010 internationale Führungskräfte eines europäischen Großbetriebes der Region Nordhessen zum Workshop geladen. Die Führungskräfte kommen aus den Ländern Italien, Niederlande, Skandinavien und Deutschland.

Gegen Mittag des Workshop-Tages schlachtet Carsten Neumeier ein Schwein.
Gegen 17 Uhr sind alle Workshop-Teilnehmer/Innen erwartungsvoll versammelt. Es gilt für einen jeden der Teilnehmer, unter fachmännischer Anleitung drei Ahle-Würschte zu füllen.

Hierzu löst ein Geselle unter den Augen der Workshop-Teilnehmer im Betrieb ein halbes Schwein aus. Bei der Gelegenheit erläutert Carsten Neumeier den interessierten Gästen die einzelnen Zerlege-Stufen. Hierbei wird ihnen deutlich gemacht: „In die Ahle-Wurscht kommt stets das ganze Schwein; d.h. auch die Edelteile aus der Keule und aus dem Rücken“.

Und dann ist es soweit, jeder der Teilnehmer bekommt eine Schürze mit Aufdruck überreicht, der an das Event erinnern soll. Es gilt für jeden, die erste Stracke zu füllen.

“Carsten Neumeier mit Workshop-Teilnehmern an der Mengemulde”

© Copyright Foto: Landfleischerei Neumeier, 37235 Hessisch-Lichtenau/Walburg

Das von den Teilnehmern zerkleinerte Fleisch wird in der Mengemulde von Carsten Neumeier ausschließlich mit Naturgewürzen gemengt. Sodann wird 54prozentiger Rum hinzugefügt. Befragt nach der Begründung für die letztere Maßnahme, erläutert er, das habe sich seit Generationen so bewährt, denn „auch schon sein Opa habe das so gemacht“.

“Die ersten Workshop-Teilnehmer an der Mengemulde in Aktion”

© Copyright Foto: Landfleischerei Neumeier, 37235 Hessisch-Lichtenau/Walburg

Niemand ziert sich: Die ersten Workshop-Teilnehmer lassen es sich nicht nehmen, an der Mengemulde aktiv zu werden.


“Carsten Neumeier mit Workshop-Teilnehmern am Wolf”

© Copyright Foto: Landfleischerei Neumeier, 37235 Hessisch-Lichtenau/Walburg

Das unter fachmännischer Anleitung sorgfältig gemengte Fleisch wird anschließend im Wolf zu Hackfleisch zerkleinert.


“Es ist vollbracht – Der Meister begutachtet die erste Stracke”

© Copyright Foto: Landfleischerei Neumeier, 37235 Hessisch-Lichtenau/Walburg

Jetzt gilt es für jeden einzelnen der Teilnehmer, die erste Ahle-Wurscht persönlich zu füllen. Der Meister begutachtet, offensichtlich hochzufrieden, die erste Stracke eines Workshop-Teilnehmers.
Nachdem die Ahle-Wurscht-Produktion abgeschlossen ist, geht es in die Ahle-Wurscht-Scheune. Die Besonderheiten der Scheune und der Hausschlachtung werden von Carsten Neumeier erläutert. Anschließend folgen geselliges Beisammensein und Verkostung.

“Geselligkeit durch Ahle-Wurscht-Herstellung”

© Copyright Foto: Landfleischerei Neumeier, 37235 Hessisch-Lichtenau/Walburg

Carina Neumeier (vorn links) beobachtet interessiert, wie die Workshop-Herstellung der Ahle-Wurscht die Geselligkeit und (internationale) Zusammenarbeit fördert.

“Der Meister hat “alles im Griff”!”

© Copyright Foto: Landfleischerei Neumeier, 37235 Hessisch-Lichtenau/Walburg

Carsten Neumeier, jetzt unverwechselbar gestylt mit Hut, genießt die Zufriedenheit seiner Gäste.

“Die selbst hergestellte Ahle-Wurscht- für die nächsten Monate in unerreichbaren Höhen”

© Copyright Foto: Landfleischerei Neumeier, 37235 Hessisch-Lichtenau/Walburg

In der Ahle-Wurscht-Scheune beobachten Workshop-Teilnehmer, wo ab jetzt hoch oben die jeweils drei eigen-hergestellten und mit persönlichem Namens-Etikett versehenen Ahle-Würschte die nächsten Monate reifen werden.

Fazit:

Ohne Frage ist es Carsten und Carina Neumeier mit ihrem Workshop-Konzept in der “Ahle-Wurscht-Scheune” gelungen, den Teilnehmern durch aktive Einbindung in den Wurstherstellungsprozess ein unverwechselbares Erlebnis zu vermitteln. Ein jeder der Teilnehmer, so Carsten Neumeier, habe mit Begeisterung mitgemacht, gelegentliche Sprachbarrieren unter den Teilnehmern und Teilnehmerinnen seien problemlos übersprungen worden. Ein jeder habe das zum Schluss überreichte Teilnahme-Zertifikat sorgsam eingesteckt. Auch lege man Wert darauf, die „Workshop-Schürze“ (nach erfolgter Reinigung) zugeschickt zu bekommen. Das alles zusammen genommen ist Kunden-Begeisterung pur. Motiviert durch einen derartigen Erfolg sind Carsten und Carina Neumeier in ihrer Idee bestärkt worden, den Ahle-Wurscht-Scheunen-Workshop zu einer Event-Reihe auszubauen.

Als Fleischer/Metzgermeister könnte Ihnen die obige Darstellung einen Anreiz geben, Ihrerseits im Rahmen Ihrer Möglichkeiten über ein „Event mit aktiver Kunden-Einbindung“ verstärkt nachzudenken. Als Endverbraucher/Kunde sollten Sie nicht länger überrascht sein, wenn auch in Ihrer Region die Zahl der Fleischereien/Metzgereien wächst, die Sie mit besonderen Events erfreuen möchten.

Ich grüße Sie herzlich
Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Fleischer/Metzgerblog-Moderator)

Geben Sie der Mund-zu-Mund-Propaganda eine Chance!

Januar 29, 2010 von Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt

Sehr geehrter Herr Fleischer/Metzgermeister,
eine willkommene Gelegenheit, Neukunden zu akquirieren, ist das geschickte Nutzen von Partyservice-Aufträgen. Denn so manch einer der auf der Feier/Veranstaltung versammelten Gäste möchte wissen, woher denn „die ganzen Köstlichkeiten eigentlich kommen“. Je präziser der Gastgeber Auskunft geben kann, umso größer ist Ihr Feed-back – vorausgesetzt, der interessierte Gast kann Sie anschließend auch problemlos kontaktieren. Als regelmäßiger Leser der Fleischer/Metzgerblog-Beiträge wissen Sie längst, warum ein Partyservice-Kunde Ihres Betriebes in den seltensten Fällen ein gleich guter Ladengeschäfts-Kunde ist. Umso wichtiger ist es für Sie, die soeben skizzierte Möglichkeit der Reichweitenerhöhung Ihrer Fleischerei zu nutzen.
Aus meinen jüngsten Vor-Ort-Gesprächen mit Fleischermeistern der Region OWL (Ostwestfalen/Lippe) erläuterten mir jedoch einige Betriebsinhaber ihr Erstaunen darüber, wie wenig (Innungs-)Kollegen eigentlich eine eigene Website hätten. Zudem habe ein großer Prozentsatz von Fleischereien nicht einmal einen eigenen eMail-Account. (Das Ergebnis meiner anschließend bundesweit durchgeführten Stichproben unterstützt diese Auffassung.)

Was bedeutet das für einen entsprechend aufgestellten Betrieb?


Er verzichtet auf die Generierung von Zusatz-Umsatz.
Er erschwert sich die Gewinnung von Neukunden
Denn: Eine Kontaktmöglichkeit per eMail steht dem Endverbraucher und somit auch dem Event-Teilnehmer, den Sie mit Ihrem Partyservice „erreicht“ haben, im 24/7-Rhythmus offen. Er ist an keine Ladenöffnungszeit gebunden.

Sollten Sie zu der relativ großen Gruppe von Fleischermeistern ohne eigene Website oder gar ohne eigene eMail-Adresse gehören, sind Sie zwar nicht allein – Sie laufen jedoch Gefahr, von Ihren Kunden nicht unbedingt als fortschrittlicher Betrieb eingestuft zu werden. Denn: Die Zahl der Kunden wächst, die sich vor ihrer Entscheidung, eine Fleischerei aufzusuchen, zuvor im Netz über das betreffende aktuelle Wochen-Angebot sachkundig macht. Diese Tatsache ist selbst vielen Fleischereien/Metzgereien mit eigener Website nicht so recht bewusst, da sich ein per Website „vorinformierter“ Kunde nicht automatisch beim Besuch Ihrer Fleischerei entsprechend outet.


Eine regelmäßig aktualisierte Website dient u. a. der (Stamm-)Kunden-Information und –Pflege. Ein eMail-Account lenkt die Mund-zu-Mund-Propaganda auf Partys in die richtigen Bahnen. Er unterstützt die Generierung von (Partyservice)-Neukunden, da er neben dem geschilderten Vorteil der Rund-um-die-Uhr-Erreichbarkeit auch die Hemmschwelle zur Erstkontakt-Aufnahme deutlich reduziert.

„Die Anfragen zur Abgabe von Partyservice-Angeboten“, so sagte mir jüngst einer Ihrer Kollegen, „bekomme ich fast ausschließlich per eMail.“

Ich grüße Sie herzlich
Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Fleischer/Metzgerblog-Moderator)

P. S. Geben Sie einmal für zwei/drei Städte Ihrer Region auf www.gelbe-seiten.de das Suchwort „Fleischerei“ oder „Metzgerei“ ein und überprüfen Sie dann, wie viele der dort gelisteten Fleischereien/Metzgereien eine eigene Website mit eMail-Account haben.

Fußballfieber in Südafrika als Impulsgeber der besonderen Art: Einfach, leicht, gemacht – Die neuen Convenience-Spezialitäten aus dem Hause VAN HEES

Januar 25, 2010 von Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt

Sehr geehrter Herr Fleischer/Metzgermeister,
vor drei Tagen habe ich hier auf Fleischer/Metzger-Blog unter dem Topic „Südafrika im Blickwinkel Ihrer Fleischerei/Metzgerei“ einen Beitrag veröffentlicht, der Ihnen eine rechtzeitige Beschäftigung mit dem kommenden fußballerischen Großereignis in Südafrika nahe legte. Offensichtlich sind wir hier auf Fleischer/Metzger-Blog mit dieser Sichtweise in guter Gesellschaft. Denn das Großereignis hat auch die VAN HEES GmbH aus D 65396 Walluf inspiriert, unter dem Motto „einfach, leicht, gemacht“, das faszinierende Land Südafrika durch neue Convenience-Spezialitäten geschmacklich dem Endverbraucher näher zu bringen.

Außergewöhnliche Gewürzkompositionen
Wie das Wallufer Gewürzunternehmen mitteilt, hat man hierzu drei außergewöhnliche Gewürzkompositionen entwickelt, die sich gleichermaßen gut als Außenwürzung für Steaks wie auch als Bratwurstgewürzmischung eignen.
Die Geschmacksnote von VANTASIA® Bobotie beinhalte unter anderem Chili, Curry, Ingwer und Nelke. VANTASIA® Karoo schmecke intensiv nach Paprika, Knoblauch, Curry und Cumin. Beide Würzungen seien frei von zugesetztem Glutamat und ohne deklarationspflichtige Allergene.

Puten-Grillsteak mit VANTASIA® Bobotie
© Copyright Foto: VAN HEES GmbH


Rinder-Grillsteak mit VANTASIA® Karoo
© Copyright Foto: VAN HEES GmbH

VANTASIA® Sambesi sei fein abgestimmt mit Paprika, Zwiebel, Sellerie und Zimt und sei frei von Lactose, frei von Gluten und zugesetztem Glutamat.


Schweine-Grillsteak mit VANTASIA® Sambesi
© Copyright Foto: VAN HEES GmbH


Wie VAN HEES des Weiteren erläutert, verleihen alle drei Produkte dem Fleisch und der Bratwurst neue intensive Geschmacksnoten, die sich von bekannten Würzungen abheben.


Weitere Innovationen für Convenience-Spezialitäten

Mit VANTASIA® Schlemmer-Öl de Paris werde die Geschmackspalette für Convenience-Spezialitäten im Cateringbereich um eine interessante Palette bereichert. Denn VANTASIA® Schlemmer-Öl de Paris verleihe gebratenem oder gegrilltem Fleisch einen feinen, intensiven Geschmack nach Kräuterbutter. Intensive Kräuter ergänzten harmonisch den Buttergeschmack und gäben dem Fleisch eine angenehme ansprechende Optik.


Rinderhüftsteak mit VANTASIA® Schlemmer-Öl de Paris
© Copyright Foto: VAN HEES GmbH

Innovativ sei auch VANTASIA® Gold Phase, eine gebrauchsfertige, viskose Pflanzenfettzubereitung mit feinem Butteraroma, die auf fertig panierte Convenience-Produkte kurz vor dem Garen aufgesprüht werde. So werde die Panade lecker und knusprig, gleichmäßig goldgelb in der Farbe und kross im Biss. Zudem entfiele das Vorfrittieren, und die Garzeiten seien kurz.


VANTASIA® Gold Phase wird einfach auf panierte Spezialitäten aufgesprüht.
© Copyright Foto: VAN HEES GmbH

Mehr Sicherheit für panierte Spezialitäten garantiere VANTASIA® Panier Quick NP 50, eine gebrauchsfertige Nasspanade, die sowohl im manuellen als auch im maschinellen Einsatz äußerst effizient funktioniere. Rationelles Arbeiten und maximale Panadenhaftung sorgten für Wirtschaftlichkeit und perfekte Endprodukte.


Nasspanierte Schnitzel mit VANTASIA® Panier Quick würzig fertig panieren
© Copyright Foto: VAN HEES GmbH

Alle Neuheiten aus dem Hause VAN HEES seien ideal auf die vielfältigen Herstellungsmöglichkeiten und Anbietungsformen abgestimmt und würden dem Motto „Einfach, leicht, gemacht“ voll gerecht. Soweit die VAN HEES-Mitteilungen.

Welchen Vorteil könnten Sie als Fleischer/Metzgermeister daraus für sich ziehen:

Hier liefert ein bedeutendes Gewürzunternehmen Ihnen für Ihre Fleischerei eine willkommene Möglichkeit, Ihr Angebot im Convenience-Sektor Ihres Unternehmens durch neue Varianten zu bereichern. Darüber hinaus ermöglichen Ihnen die außergewöhnlichen Gewürzkompositionen, Ihrer Kundschaft das faszinierende Land Südafrika geschmacklich näher zu bringen. Hierdurch erhalten Sie eine Steilvorlage, die Fußball-Euphorie des Monats Juni durch neue, phantasievolle Produkt-Kreationen auf Ihre Mühlen zu lenken.
Der konkrete Bezug zu einem faszinierenden Land, einem bedeutenden Ereignis und die damit verbundene zeitliche Begrenzung Ihres (Sonder)-Angebots könnten Ihrer Offerte eine ganz besondere Wertigkeit verleihen. Hierbei ist auch individuelle handwerkliche Kreativität gefragt, die bei Ihnen als Meister jedoch ohnehin reichlich vorhanden ist.

Sie haben hier die einmalige Gelegenheit, dem Kunden bei Annahme Ihres Angebots eine ganze KOMBINATION VON Kauf entscheidenden NUTZEN zu versprechen.

• Eine „kulinarische Genussreise“ bis ans Ende eines anderen Kontinents
• Zeitersparnis durch Convenience-Produkte
• Abwechslung durch Geschmacksvielfalt neuer Varianten

Ferner: Das fußballerische Großereignis in Südafrika fällt mitten in die deutsche Grillsaison.
Somit könnte Ihnen die diesjährige Grillsaison – entsprechendes Wetter vorausgesetzt – aufgrund Ihres ereignis- und orts-spezifischen Angebots (Fußball und Südafrika) eine hervorragende Möglichkeit bieten, Ihren Betrieb in der Wahrnehmung des Kunden besonders attraktiv zu machen.

In der Fußballsprache ausgedrückt: VAN HEES hat Ihnen mit den außergewöhnlichen Gewürzkompositionen und den erläuterten Innovationen einen ganz entscheidenden ANSTOß gegeben, – es ist jetzt an Ihnen, den Ball anzunehmen und erfolgreich zu verwandeln.

Ich grüße Sie herzlich
Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Blog-Moderator)

Südafrika im Blickwinkel Ihrer Fleischerei/Metzgerei

Januar 22, 2010 von Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt

Sehr geehrter Herr Fleischer/Metzgermeister,
je näher der Monat Juni 2010 rückt, umso stärker steigt das Fußballfieber und umso intensiver schaut die Welt auf Südafrika, das faszinierende Land an zwei Ozeanen.
Es ist geprägt durch eine wechselvolle, stark mit Europa und Asien verbundene Geschichte sowie durch elf Landessprachen und eine multikulturelle Bevölkerung. Entsprechend repräsentiert Südafrika eine Vielfalt kulinarischer Genüsse aus vielen Kulturen.

Was könnte für Sie als Fleischer/Metzgermeister da näher liegen, als das fußballerische Großereignis des Monats Juni in Südafrika zum willkommenen Anlass zu nehmen, sich über spezielle ereignis- und orts-relevante Produkt-Kreationen besonders zu profilieren.

Denn auch hier wieder gilt:
Sie erhalten über die Medien willkommene externe Impulse, die Begeisterung für Fußball und Südafrika schüren. Je besser Sie es verstehen, sich rechtzeitig kulinarisch entsprechend aufzustellen, umso besser könnten Sie die sicherlich aufkommende Euphorie zum Wecken Kauf entscheidender Emotionen Ihrer Kundschaft nutzen.

In diesem Sinne grüße ich Sie herzlich
Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Blog-Moderator)

Valentinstag – oder die geschickte Nutzung eines besonderen Anlasses

Januar 20, 2010 von Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt

Sehr geehrter Herr Fleischer/Metzgermeister,
wohl den meisten unter Ihnen ist die Advents- und Weihnachtszeit, von dem zusätzlichen Stress einmal abgesehen, sicherlich in angenehmer Erinnerung. Denn die dadurch geschürten Emotionen sorgten neben der Festtagsstimmung sicherlich auch bei Ihnen  für einen willkommenen Umsatzschub.

Im Januar hingegen war und ist es alljährlich schwierig, (Sonder-)Wünsche zu wecken, die den derzeitigen Mangel an externen, Kauf stimulierenden Ereignissen, Festen oder besonderen Anlässen kompensieren. Zudem hatten und haben in vielen Gegenden Deutschlands selbst Stammkunden aufgrund widriger Straßenverhältnisse ihre (Fleischerei)-Besuchsfrequenz reduziert.

Umso erfreulicher präsentiert sich da der Monat Februar, der in einigen Regionen unserer Republik durch Karneval und Fasching Impulse setzt.  Zudem könnten Fleischereien in Bundesländern, die nicht von der fünften Jahreszeit profitieren, sich und ihre verehrte Kundschaft auf den Valentinstag, Sonntag, den 14. Februar einstimmen.

Mit ein wenig Phantasie könnten Sie für den Tag „Valentinstag-Rezepte“ kreieren, die Ihre Kundschaft zu einem besonderen „Festmahl“ inspirieren. Haben Sie die entsprechenden Wünsche erst einmal geweckt, könnten Sie die entsprechenden Produkte zur Wunsch-Erfüllung ‚nachreichen’.

Sollten Sie bezüglich der Verkauf stimulierenden Attraktivität des Valentinstags skeptisch sein, so sei hier auf einen Beitrag auf Fleischer/Metzger-Blog zum Thema „Einschulung ist für uns Fleischer wie Weihnachten“ verwiesen. Jahrelang kaum beachtet, hat sich das Ereignis „Einschulung“ offenbar in vielen Gegenden Deutschlands in so manch einer Fleischerei zu einem beachtlichen Umsatzträger vor allem im Partyservice-Bereich entwickelt. So könnte dieses Jahr auch der Valentinstag ein willkommener Anlass sein, Ihre besondere Kreativität zur Freude Ihrer Kundschaft einzubringen.

In diesem Sinne grüße ich Sie herzlich
Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Blog-Moderator)

Soeben veröffentlicht und schon gewürdigt: das hochaktuelle Sachbuch “BEST OF Fleischer/Metzger-Blog 2009!”

Januar 16, 2010 von Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt

Sehr geehrter Herr Fleischer/Metzgermeister,

jetzt ist es erhältlich:

Das brandaktuelle Sachbuch des Autors  Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Fleischer/Metzgerblog-Moderator)

Neu:

___________________________

BEST OF

Fleischer/Metzger-Blog

2009!

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Das Sachbuch ist ein verantwortungsbewusstes Komprimat aus der auf Fleischer/Metzger-Blog www.fleischerblog.wordpress.com veröffentlichten Branchen-Kreativität eines ganzen Jahres.

  • 49 ausgesuchte Blog-Beiträge aus dem Krisenjahr 2009
  • 73 kritische Kommentare
  • vier Blog-Autoren
  • fünf Interview-Partner/Innen
  • mehrseitige bisher unveröffentlichte Schlussfolgerungen des Blog-Moderators
  • 201 kompakte Buchseiten
  • Alle Beiträge und Kommentare haben zu Ihrem Vorteil nur ein einziges strategisches Hauptziel:

    Die Stärkung Ihres Fachgeschäfts im härter werdenden Wettbewerb

    Hierzu zählen im Einzelnen:

  • Anregungen zur aktuellen Krisenüberwindung,
  • Beispiele zur umgehenden Umsatz-Ankurbelung mit einfachen Mitteln
  • Erfolgs-Modelle durch „kreative Nachahmung“
  • Querdenk-Modelle und Kunden-Begeisterung
  • Shopping-Szenarien
  • Auch Sie könnten von den Erkenntnissen und Empfehlungen des Sachbuchs am stärksten profitieren, wenn auf Ihren Betrieb die nachstehenden Merkmale zutreffen:

    Stationärer Betrieb in Mittel- oder Kleinstadt, bzw. in einem Großstadt-Ortsteil

    Inhaber geführt

    Kunden orientiert und kommunikativ

    kreativ

    Mut zu behutsamen Veränderungen entsprechend dem bedrohlicher werdenden Wünsche- und Wertewandel

    Überwiegend eigene, handwerkliche Fertigung

    Eigene Website

    Web-Shop ist aktiv oder in Vorbereitung bzw. Planung

    Als erstes Fachorgan der Branche hat bereits DER Metzgermeister in seiner ersten Ausgabe des Jahres 2010 unter dem Titel “Sechstes Sachbuch vollendet” ausführlich über das Buch auf Seite 16 berichtet

    Der Sachbuch-Autor: Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt

    Der Verlag: Strategie-Verlag Schmidt KG, Schongauerstr. 10, D 33615 Bielefeld – Spezialverlag für strategische Sachbücher -

    Der Buchpreis: einmalig € 34,70 (201 Seiten, 26,0 cm x 20,5 cm, Sofcover) verpackt frei Haus (Deutschland, übrige EU-Staaten und die Schweiz)

    Online-Bestellmöglichkeiten, Lieferungsbedingungen inkl. Rückgaberecht und weitere Infos:
    Klicken Sie bitte hier

    Fax-Bestellung beim Verlag: 0521-5573080

    eMail-Bestellung beim Verlag: kontakt@strategie-schmidt.de

    Ich grüße Sie herzlich

    Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Blog-Moderator)

    Serie: “Verkaufsförderung durch aktive Kunden-Einbindung” – Eine Wurstscheune als ideale Anlaufstelle

    Januar 13, 2010 von Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt

    Sehr geehrter Herr Fleischer/Metzgermeister,
    im ersten Beitrag dieser neuen Fleischer/Metzgerblog-Serie des Jahres 2010 wurde am 05. Januar erläutert, in welch hohem Maße der Wunsch nach Anerkennung und Selbstverwirklichung die Erwartungshaltung des Kunden inzwischen dominiert. In konsequenter Berücksichtigung dieses Wünsche-Rankings hat Fleischermeister Carsten Neumeier aus der Landfleischerei Neumeier im hessischen 37235 Walburg die bisherigen gelegentlichen „Begehungs- oder Besichtigungsmöglichkeiten“ seiner Wurstscheune zu einer Event-Reihe ausgebaut.
    Basierend auf den Erfahrungen mit gelegentlichen Workshops für heterogen zusammengestellte Gruppen bietet er seit kurzem einen „Workshop für Führungskräfte“ an, der von Großbetrieben der Region begeistert aufgenommen wird.
    In dem für den 28. Januar 2010 terminierten „Workshop für Führungskräfte“ eines europäischen Großbetriebes der Region nutzt Carsten Neumeier seine Wurstscheune und die bei ihm gegebene Möglichkeit des eigenen Schlachtens und der anschließenden schlachtwarmen Verarbeitung, um die Führungskräfte aktiv in die Wurstherstellung einzubinden.

  • Carsten Neumeier schlachtet an diesem Tag gegen Mittag. Eine Schweinehälfte wird zerlegt und für die Ahle Wurscht und Bratwurst zurechtgeschnitten. Am selben Tage werden die Führungskräfte gegen 17 Uhr erwartet. Ein Buffet mit Schinken zum Selbstschneiden, diverse Wurstwaren, Bratwurst und Ahle-Wurscht, Fleisch vom Grill, Bauernbrot sowie kalte und warme Getränke stehen bereit. Das Essen wird auf einem Holzbrett serviert, das jeder Teilnehmer zum Andenken an den schönen Tag mitnehmen kann.
  • Nach einer Wurstscheunen-Besichtigung mit Erklärung rund um die Hausschlachtung und der Ahlen Wurscht bekommen die Teilnehmer Gelegenheit, unter Anleitung an der „Ahle-Wurscht-Herstellung“ aktiv teilzunehmen.
  • Jeder Teilnehmer bekommt eine Schürze überreicht, die durch einen besonderen Aufdruck an die Herstellung hausgemachter Würste am 28. Januar 2010 erinnert.
  • Die Aktivitäten des Kunden
  • Jeder Teilnehmer kann Schinken auf einer bereitgestellten Aufschnittmaschine schneiden. Jeder Teilnehmer kann jetzt unter Anleitung – im Kreise seiner Kolleginnen und Kollegen- zwei Würste füllen.
  • Eine gesonderte individuelle Workshop-Teilnahmebescheinigung erfolgt in Form eines persönlichen Namensschildes, das an den jeweils selbst gemachten Würsten „angebracht“ werden kann.
  • Die Namensschilder sind laminiert mit Loch, um diese mit dem Wurstfaden verknoten zu können.
  • Anschließend werden die betreffenden Ahle-Würschte zum mehrmonatigen Reifen hoch oben in der Wurstscheune aufgehängt.
  • Nach Abschluss der Reifezeit werden die namentlich gekennzeichneten, selbst gemachten Würste gemeinsam mit der Schürze an die Geschäftsleitung des Unternehmens geschickt, damit diese an die Führungskräfte weitergeleitet werden können.
  • Fazit:
    Auch das ist Kunden-Einbindung pur! Wohl manch ein Teilnehmer wird sich gern an seine Aktivitäten erinnern. Der Teilnehmer/Kunde wird zur Hauptperson des Events. Landfleischerei Neumeier wird sicherlich mindestens die drei Reifemonate im Gespräch bleiben. So manch ein Workshop-Teilnehmer könnte zudem auf die Idee kommen, zwischendurch einmal den Reifegrad seiner beiden selbst gemachten Würste persönlich vor Ort zu überprüfen – und bei der Gelegenheit möglicherweise auch einen zusätzlichen „Wochen-Einkauf“ tätigen. Des weiteren kann auch hier intensive Mund-zu-Mund-Propaganda unterstellt werden.

    Carsten Neumeier ist hiermit eingeladen, Fotos vom Event an die Fleischer/Metzgerblog-Moderation zu mailen, die Ihnen in einem weiteren Beitrag sicherlich einen Eindruck von der Begeisterungsfähigkeit der Workshop-Teilnehmer vermitteln werden.
    Ich grüße Sie herzlich
    Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Blog-Moderator)

    Kollegenrat erbeten: “Wie kurble ich mein Frühstücksgeschäft an?”

    Januar 9, 2010 von Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt

    Sehr geehrter Herr Fleischer/Metzgermeister,
    mit diesem Beitrag greife ich eine aktuelle Fragestellung Ihrer mir persönlich bekannten Kollegin Heidi Weber aus der Metzgerei und Partyservice Thomas Weber, D 57482 Wenden-Gerlingen auf. Heidi Weber hat mich gebeten, hier auf Fleischer/Metzger-Blog um Antworten zu einem Standort-Thema zu bitten.
    Die mir per Fax und Telefon übermittelten Fragen und Problemfelder formuliert Heidi Weber wie folgt:

    „Liebe Kolleginnen und Kollegen,
    wir möchten gern das Frühstücksgeschäft in unserem Geschäft ankurbeln. Hierzu wünsche ich mir geeignete Vorschläge.

    Folgende Situation:

    Wir haben in unserem Ort (ca. 2.000 Einwohner) zwei Bäcker und eine Backabteilung sowie eine Metzgerei mit angeschlossenem Imbiss. Alle Geschäfte (außer uns) befinden sich direkt an der Hauptstraße; zu uns muss man leider abbiegen. Aufgrund unserer Lage habe ich bisher keinen Fokus auf diese Sparte gelegt. Ich habe aber festgestellt, wie viele Frikadellen, belegte Brötchen etc. wir verkaufen, wenn der andere Kollege Ferien macht.

    Meine Frage lautet jetzt:
    Was können wir tun, um in dieser Richtung (Frühstücksgeschäft) mehr Umsatz zu machen?

    Ich bedanke mich schon jetzt für Eure Vorschläge. Mit freundlichem Gruß Heidi Weber

    Dienlich oder hilfreich könnten im geschilderten Zusammenhang sicherlich auch Hinweise und Problemlösungen von Fleischer/Metzgermeistern sein, die durch Baustellen vor der Tür, Straßensperren und/oder städtische Umleitungen zu besonderen Maßnahmen veranlasst worden sind.
    Ich grüße Sie herzlich
    Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Blog-Moderator)

    Serie: “Verkaufsförderung durch aktive Kunden-Einbindung” – eine bedeutsame Anregung des Jahres 2010

    Januar 5, 2010 von Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt

    Sehr geehrter Herr Fleischer/Metzgermeister,

    der schneller werdende Wünsche- und Wertewandel und seine Folgen sind hier auf Fleischer/Metzger-Blog in den letzten Monaten stark thematisiert worden. In dem Zusammenhang wurde dargestellt, warum es so wichtig wird, dem Kunden neben der Vermittlung eines Einkaufs-Erlebnisses gleichzeitig ein Gefühl der Anerkennung zu geben und Raum zur Selbstverwirklichung zu ermöglichen. Denn im Ranking menschlicher Bedürfnisse steht der Wunsch nach Anerkennung und Selbstverwirklichung in der Erwartungshaltung des Kunden inzwischen ganz oben.

    Auf meiner Recherche nach diesbezüglich Beispiel gebenden Anregungen erregte ein Beitrag im „Pfiff“ Nr. 46 (Frühjahr 2010) der VAN HEES GmbH meine Aufmerksamkeit. In seiner Convenience-Reihe stellt das Wallufer Gewürzunternehmen unter dem Thema „Eine Schnitzel-Jagd durch’s Jahr“ ein überzeugendes Konzept zur Verkaufsförderung durch aktive Kunden-Einbindung vor.

    Sie, als Fleischer/Metzgermeister – so die Idee, „bieten Ihren Kunden jeden neuen Monat eine ganz besondere Schnitzel-Spezialität als „Schnitzel des Monats“ an“. Die Empfehlungen reichen dabei von „Faschings-Schnitzel über Knusperschnitzel bis Körner-Schnitzel“. Hierzu seien VAN HEES Artikel in Markenqualität für die jeweiligen Schnitzel-Rezepturen natürlich vorrätig.

    Sie beginnen im Januar mit einer Vorankündigung auf die Aktion. Unterstützt durch hochwertige Fotoaufnahmen des jeweiligen Schnitzels durch die VAN HEES GmbH könnten Sie durch preiswert hergestellte Flyer und Plakate, Aktualisierung Ihrer Website und Gespräche Ihre verehrte Kundschaft auf die Jahres-Aktion kontinuierlich aufmerksam machen. Das erste Wand-Plakat, so VAN HEES des Weiteren, umschließt die Monate Januar bis Juni. Im Monat April soll das zweite Wand-Plakat für die Monate Juli bis Dezember dem „Pfiff“ Nr. 47 beiliegen. Vorteilhaft wäre zudem eine dem jeweiligen Aktions-Motto (z. B. „Faschings-Schnitzel“ im Februar) entsprechende Laden-Dekoration sowie das Anbieten „kleiner Probierhäppchen zum Verkosten“.

    Schon allein durch die Summe dieser Maßnahmen und Aktivitäten fühlt sich der Kunde von Ihnen besonders respektiert. Die Kundenbindung wächst. „Auf die Bühne“ heben Sie den Kunden aber erst dann, wenn Sie eine weitere Empfehlung des Gewürzunternehmens beherzigen. Hierzu schreibt VAN HEES. „Einen Monat vor Ende der Aktion werden Ihre Kunden per Teilnahmekarte an alle Monats-Schnitzel erinnert. Jetzt kann per „Stimmzettel“ das Schnitzel des Jahres gewählt werden.“

    Das ist Kunden-Begeisterung pur! Welcher Schnitzel-Liebhaber würde hier nicht teilnehmen wollen! Sein ganz persönliches Urteil ist gefragt. Er fühlt sich anerkannt. Mehr noch: Der Kunde wird in die Aktivitäten Ihrer Fleischerei/Metzgerei persönlich eingebunden.

    Unabhängig davon erhalten Sie als Fleischer/Metzgermeister durch Ihre Aktivitäten einen -kostenlosen- Zusatznutzen:


    Sie profitieren von der Mund-zu-Mund-Propaganda, die mit zunehmender Dauer der Jahres-Aktion wächst.

    Die Wahl zum „Schnitzel des Jahres“ in Ihrem Hause ist m. E. zudem eine Pressemitteilung wert.

    Und: Sie erhalten durch Auswertung der Stimmen eine konkrete Vorstellung über die Wünsche, Vorlieben und Erwartungen Ihrer Kundschaft, die Sie bei Ihrer Jahresplanung für das folgende Jahr 2011 berücksichtigen könnten.

    In diesem Sinne grüße ich Sie herzlich

    Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Blog-Moderator)

    P. S. Diese Serie “Verkaufsförderung durch aktive Kunden-Einbindung” ist selbstverständlich auch für alle anderen Fleischerblog-Autoren für eigene Beiträge zum Thema offen.